Ist es nicht etwas unfair das man bei einem Double-Degree Master zwei Abschlüsse bekommt?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich studiere selbst in einem solchen Programm und finde es nicht unfähr. Natürlich dauert ein Double-Degree Master genausolange wie ein normaler Master. Aber ein Double - Degree Master ist anstrengender als ein normaler Master. Natürlich gibt es "gemeinsame" Lehrinhalte der zwei Programme, die nur einmal absolviert werden müssen. Aber im Grunde genommen absolviert man halt trozdem zwei Master innerhalb von 2 Jahren (4 Semestern). Hinzukommt noch,dass man die Kurse halt wirklich alle beim ersten (bzw. spätestens zweiten) Mal bestehen muss, da man ja nur 2 Semester an jeder Universität hat.

Die Begriffe Double-Degree bzw. Doppelabschluss bezeichnen allgemein den gleichzeitigen Erwerb von mindestens zwei akademischen Graden im Rahmen eines Studiums, ohne dass hierzu die jeweiligen Curricula doppelt zu absolvieren sind. Dies ist möglich, weil die beteiligten Studienprogramme entweder gemeinsame Lehrinhalte haben (z. B. ingenieurwissenschaftliche Grundlagen bei einem Doppelabschluss in Ingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen) oder weil Leistungen gegenseitig anrechenbar (z. B. in einem Wahlbereich).
Im Kontext der Internationalisierung des Hochschulwesens versteht man unter Double-Degree im Speziellen den Doppelabschluss an zwei Hochschulen in unterschiedlichen Ländern. Im Rahmen des Programms Erasmus Mundus sollen solche länderübergreifenden Studienangebote besonders gefördert werden.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Double-Degree

Du schreibst jetzt nicht auf welchen Kontext du dich beziehst BWL- Technik, ein Semester in einem Land- ein zweites in einem anderen Land.

Dann mach doch.mal Vorschläge wie es anders funktionieren könnte.

Finde ich nicht, da diese Abschlüsse vergeben werden, wenn a) ein Großteil der Inhalte gleich ist und/oder wenn man b) einen gewissen Anteil an einer ausländischen Hochschule studiert.

Im Fall a) wäre auch später über die Anerkennung der Studienleistungen ein "schnellerer" weiter Master möglich, im Fall b) geht es vor allem darum, einen anerkannten Abschluss aus einem fremden Land zu haben, durch den dann Anerkennungsschwierigkeiten bei einer möglichen Berufsaufnahme dort entfallen.

Fall b) ist meines Erachtens der deutlich häufigere und ich sehe da durchaus einen großen Nutzen - gerade wenn es sich um Abschlüsse in Kooperation mit Hochschulen aus Nicht-EU-Ländern handelt, in denen eine Anerkennung eines deutschen Abschlusses durchaus mit einigen Hürden verbunden sein kann.

Beste Grüße!

Wieso soll das "unfair" sein? Das kann dann doch jeder andere genau so anstreben.

Was ist schon fair im Bildungssystem.

"Wer glaubt, dass es an Bildungsinstituten fair zu geht, der glaubt auch an den Weihnachtsmann."

Zitat: Buch - Der Bildungswahnsinn und Ich

Guten Rutsch. ;)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Durch meine Erlebnisse usw.

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