Ist es besser unterschätzt zu werden, als überschätzt?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Ich sage es mal so: Wer überschätzt wird, hat oft zu hohe Erwartungen die er nicht oft erfüllen kann, dadurch enttäuscht er die Leute und steht vielleicht negativ da oder verliert seinen guten Ruf für immer.

Wenn jemand unterschätzt wird, hat er im Gegenzug damit nicht zu kämpfen und steht nicht so streng unter Beobachtung wie einer, von dem Spitzen-Leistungen erwartet werden. Jemand, der unterschätzt wird, hat weniger zu verlieren wie einer, der sich immer neu beweisen muss und hohe Schwellen vorgesetzt bekommt, die er nicht immer erfüllen kann.

Dafür steht jemand, der unterschätzt wird, auch nicht so im Rampenlicht. Es hat alles sein Für und Wieder, jeder muss das für sich entscheiden.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das klingt einleuchtend. Merci :)

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@Timitus

Gerne :)

Ich sehe das an mir: Als stiller und ruhiger Schüler fiel ich nie auf; ein Lehrer hat mich mal als "verkannte Größe" gesehen. Dafür waren meine Noten meistens ordentlich, was dann manche Lehrer etwas verwunderte: Warum ist einer, der nur redet, wenn man ihn fragt, gut in der Schule? Dagegen gab es bei den "coolen Stars" öfters mal Debatten, wenn Lehrer kamen und bessere Noten erhofft hätten.

Da war ich in meiner Underdog-Lage deutlich besser gewappnet und hatte an der Schule das eindeutig ruhigere Leben :)

Viele Grüße!

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kommt auf die Situation an. Wenn man schwach ist, weill man überschätzt werden, wenn man stark ist, will man unterschätzt werden.

Es hat durchaus Vorteile, sich taktisch kleiner zu machen, als man ist. Aber die Vorteile sind sehr situationsabhängig. In einer Zeit, in der Selbstdarsteller in allen Lebenslagen Überhand nehmen, ist das auch nicht mehr so populär.

Kommt darauf an in welcher Hinsicht.
Manchmal kann es gut sein, manchmal nicht.

ok, danke.

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Also wenn ich mich irgendwo bewerbe und den Job unbedingt haben will, wäre es mir lieber, von meinem zukünftigen Arbeitgeber überschätzt zu werden (damit ich den Job kriege).

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