Ist es berechtigt Angst vor Selbstmordgedanken zu haben?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hatte auch schon oft Selbstmordgedanken aber nie wirklich die Absicht. Wenn dir bewusst ist, dass es nur Gedanken sind die wieder verschwinden werden, ist es nicht nötig Angst vor ihnen zu haben. Die Angst verschlimmert alles nur meiner Meinung nach. Dann gibt man den Gedanken eine zu große Bedeutung.  

Da sind wir einer Meinung

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Einerseits hast du i-wo recht, anderseits überlege ich gerade, ob man sich so sicher sein kann, dass man es nie wirklich in die Tat umsetzt.

Ich war auch schon oft an dem Punkt, an dem ich solche Fantasien hatte. Zu dem Zeitpunkt (auch jetzt noch) war ich total überzeugt, dass ich es nie in die Tat umsetze. Aber ganz ehrlich? Gerade bei Depression ist man nicht immer so klar im Kopf und man hat Momente, in denen man einfach nur aufgeben will. Nicht immer jeden besch.. Tag weiterkämpfen. Es ist einem plötzlich egal, was danach passiert. Mittlerweile bin ich mir nicht so sicher, ob man sich wirklich gewiss sein kann, dass man die Gedanken nie in die Tat umsetzt.

Es kann auch nur noch ein schlechtes Ereignis kommen und wenn man eh schon am Abgrund steht, dann macht man halt i-wann einen Schritt weiter..

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Hm was du sagt ergibt auch Sinn.. Es kommt natürlich darauf an wie intensiv diese Gedanken sind und wie tief man in einer Depression steckt. Wenn man das Gefühl hat man kommt da nicht mehr raus und die Gedanken werden immer lauter sollte man sich dringend Hilfe suchen.

Da ich es schon öfter geschafft habe mich aus einer Depression zu befreien, weiß ich, dass der Mensch stark genug ist da raus zu kommen. Es sind letzt endlich Gedanken, denen wir zu viel Aufmerksamkeit schenken und dadurch werden sie größer.

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Lassen wir mal Träume außen vor. Was wir träumen hat nicht immer damit zu tun, was wir wollen. Wenn man sich umbringt im Traum, heißt das nicht gleich, dass man in der Realität sich umbringen will. Es kann auch einfach heißen, dass man sich gerade in einer Situation unwohl fühlt und will, dass diese vorbei geht ist oder ähnliches.

Ich finde deine Frage schon etwas kritisch, denn ich sehe das komplett anders als du. Ich bin selbst depressiv und hatte solche Fantasien und wollte es nie durchführen, aber trotzdem: Wenn alles okay wäre und es einem gut geht, dann würde man so etwas doch nicht denken, oder?

Außerdem sehe ich die Suizidfantasien als ersten Schritt auf dem Weg hin wirklich Suizid zu begehen. Auf dem Weg dahin! Das heißt nicht, dass es bei jedem so endet, aber trotzdem  ist es besorgniserregend.

Nach deiner Aussage würdest du dir keine Sorgen machen, wenn jemand dir Nahestehendes sagt, dass er oder sie solche Fantasien hat? Bei mir schrillen da alle Alarmglocken. Denn i-was kann ja nicht stimmen, wenn man darüber nachdenkt "was wäre, wenn ich nicht mehr da wäre" usw.

Dein nächster Punkt - ob diese Gedanken gleich krankhaft sind. Hm.. kommt darauf, was man noch so für Symptome hat und wie oft man so etwas hat. Einmal in einer mieslichen Lage so etwas zu denken, ist sicherlich nicht schlimm. Kommt es allerdings häufiger und immer öfters vor, dann würde ich schon mal mit einem Therapeuten darüber reden.

Im Endeffekt musst du das selbst wissen. Zwingen kann man niemanden ^^

LG :)

Gerard, Angst ist grundsätzlich ein schlechter Ratgeber. Sie kann sogar Krankheiten auslösen, die ganz andere Ursachen haben.

Wenn ich dich recht verstehe, meinst Du die ethischen Grundlagen des Selbstmords, sowie die praktikablen Möglichkeiten einer Umsetzung.

Solche Überlegungen hängen mit der Sinnfrage des Lebens zusammen. Ich sehe keinen Grund, warum man sich damit nicht detailliert befassen sollte. Im Gegenteil! Es dürfte auch hierfür gelten: Was uns nicht umbringt, macht uns stark. :-(

Danke für die Antwort!

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