Ist eine Führerschein Klasse im Rettungsdienst ein muss?

10 Antworten

Erstmal muss du wissen was du überhaupt machen möchtest. Rettungssanitäter ist keine Berufsausbildung sondern ein ca. halbes Jahr Lehrgang. Rettungsassistent gibts nicht mehr. Notfallsanitäter ist die 3 Jahre Berufsausbildung.

Meistens braucht man einen klasse B Führerschein. Ob das unbedingt Fplicht ist weiß ich jetzt nicht, aber ungemein praktisch. Die meisten KTW sind doch PKW Fahrgestelle. ... Außerdem ist man Landkreisweit einsetzbar und muss auch zu den Wachen hinkommen.

Die meisten RTW sind ca. 4,5 bis 5,5 Tonnen schwer und genau, dafür braucht man C1.

Der RD Träger zahlt vllt auch Anteile am Führerschein.

Das Berufsbild des Rettungsassistenten wird schonmal seit dem 01.01.2015 nicht mehr neu ausgebildet, da es vom neuen Berufsbild des Notfallsanitäters abgelöst worden ist. Den Rettungsassistenten gibt es nur noch übergangsweise. Aktuell ist eine Ausbildung zum Rettungssanitäter und zum Notfallsanitäter möglich.

Der Rettungssanitäter besteht aus vier Modulen (Grundlehrgang, Krankenhaus, Lehrrettungswache und Abschlusslehrgang mit Prüfung) und dauert insgesamt mindestens 520 Stunden. Die Lehrgänge sind kostenpflichtig, mit circa 1500 Euro ist hier insgesamt zu rechnen. Die Alternative ist ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) im Rettungsdienst, hier bekommt man oftmals den Rettungssanitäter finanziert, ist danach aber für ein Taschengeld von circa 300 Euro monatlich in Vollzeit tätig und ohne Führerschein geht ein FSJ nicht. Die Ausbildung als Selbstzahler ist hingegen problemlos ohne Führerschein möglich, da man im Lehrrettungswachenpraktikum die Besatzung als 3. Person begleitet. Für die Tätigkeit ist dann allerdings der Führerschein (Klasse B und C1) zwingend notwendig bzw. mit FS Klasse B kannst du ausschließlich im qualifizierten Krankentransport (da ist der RettSan der Patientenbetreuer) eingesetzt werden, in der Notfallrettung gehört die Fahrertätigkeit zwingend zum RettSan und da braucht man fast überall die Klasse C1.

Notfallsanitäter ist eine umfangreiche dreijährige Ausbildung mit staatlicher Abschlussprüfung und Anteilen an einer staatlich anerkannten Schule, in geeigneten Krankenhäusern und an einer Lehrrettungswache. Auszubildende Notfallsanitäter machen irgendwann eine Gleichwertigkeitsprüfung, also eine Prüfung, in der sie nachweisen, dass sie dem RettSan gleichwertig sind und ab diesem Zeitpunkt, werden sie dann als Teil der Regelbesatzung eingesetzt, also Führerscheinklassen B und C1 notwendig. Die Meisten, die erfolgreich zur NotSan Ausbildung eingestellt werden, sind bereits Rettungssanitäter mit Diensterfahrung.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Rettungsdienst🚑, sehr großes Interesse an Notfallmedizin.

Moin

Rettungsassistent kann man nicht mehr werden.

Als Rettungssanitäter (keine Berufsausbildung) warst du imnm Rettungsdienst der Fahrer, brauchst also zwingend den Führerschein Klasse B, meist auch C

Als Notfallsanitäter (3 Jährige Berufsausbildung) bist du im Rettungsdienst der Verantwirtliche auf dem RTW und somit der Beifahrer. Der braucht nicht zwingend einen Führerschein

In der Ausbildung wirst du allerdings ziemlich schnell nicht als 3ter Mann, sondern als Fahrer eingesetzt. Somit benötigst du oben genannte Führerscheine. Bei uns fährt man auch ein paar Schichten NEF in der Ausbildung.

Naturlich ist das nicht zwingend nötig, aber wenn der Ausbildungsbetrieb die wahl hat zwischen jmd, den er als Fahrer einsetzen kann und jmd, der immer als zusatzlicher dritter mitfahren muss - was meinst du, wer den Platz bekommt? Bestimmt nicht der, dem ein vollbezahlter zusätzlicher Mitarbeiter zur Seite gestellt werden muss.

Auch nach der Ausbildung: wen nehm ich? Den NotSan, der auch als Fahrer mal eingesetzt werden kann, oder den, der immer Beifahrer sein muss? Der als Beifahrer den Fahrer teilweise einweisen muss, ohne selbst fahrerfahrung zu haben?

Unterm Strich: Führerschein ist nicht vorgeschrieben, aber ohne hat man keine Chance, die bestere Chance hat man mit Klasse C, die beste Chance mit Vorerfahrung als Rettungssanitäter

Hallo,

in keinem Beruf kommst du heutzutage ohne Führerschein weit und im Rettungswesen schon mal gar nicht.

Pkw-Führerschein ist das Minimum, was man haben muss, denn darauf aubauend bekommst du ja dann die Erweiterung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen.

Denn mit dem heutigen Pkw-Führerschein Klasse B darfst du ja nur bis 3,49 Tonnen zGG Fahrzeuge führen, RTW und andere wie NAW/NEF und ähnliches liegen meistens darüber .

Stimmt im Kern, ich kenne allerdings kein NEF, für das nicht die Klasse B ausreichen würde, NEF sind ja allermeist geräumige Autos oder höchstens Kleintransporter in KTW Größe.

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@Rollerfreake

Die gibt es aber :-)

Das "Gewichtsproblem" haben ja nicht nur Rettungsdienste, sondern auch die Feuerwehren und das THW (und auch einige Privatleute).

Dud darfst die Ausrüstung eines solchen nicht vergessen,denn ein Mercedes Vito zum B. überschreitet mit der Sonderausstattung ganz schnell die 3,49 Tonnen zGG.

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@OlafausNRW

O.k., meine LRW hatte nen VW T6 als NEF und da hieß es, das der B Schein reicht. Naja, ich habe inzwischen zum Glück den C1 aber dafür als RettSan in den meisten Bundesländern nicht die medizinische Qualifikation um als NEF Fahrer ein eingesetzt zu werden. Feuerwehr und THW ist klar, mit der Ausstattung für technische Hilfe, ist auch ein VW T6 oder Mercedes Vito schnell über dem Gewicht, was der B Führerschein abdeckt.

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A) Befasse dich bitte näher damit, was man für den Rettungsdienst für eine Ausbildung macht. Hättest du das schonmal gemacht, wüsstest du dass es keine Ausbildung zum Rettugnsassistenten mehr gibt, und dass es mehrere unterschiedliche Qualifikationen namens "Sanitäter" gibt, von denen nur zwei im Rettungsdienst relevant sind und nur einer die Verantwortung auf dem Rettungswagen trägt.

B) Der Rettungsdienst arbeitet mit Fahrzeugen, und irgend jemand vom Rettungsdienstpersonal muss diese fahren. Selbstverständlich braucht man dafür einen passenden Führerschein. Das Gros der Rettungswagen in Deutschland liegt bei 4-5t.

Wenn du auf die Ausbildung zum Notfallsanitäter aus bist: Rechne damit, dass es pro Ausbildungsplatz etwa 10-20 Bewerber gibt. Und mindestens die Hälfte davon schon ein FSJ/BFD im Rettungsdienst gemacht hat, als Fahrer mit entsprechendem Führerschein. Was natürlich ein deutlicher Vorteil gegenüber den restlichen Bewerbern ist, die haben nämlich oft keinen Schimmer, auf welche Art von Arbeit sie sich eigentlich einlassen.

Woher ich das weiß:Beruf – Ich arbeite im Rettungsdienst

Das es den Assistenten nicht mehr gibt weiß ich schon, mir geht'snur ums Bewerben das ich die Ausbildung bekomme. Da ich vielen Berufen beim Bewerben Klasse B auf dem Lebenslauf stehen muss. Also wo der Normale Autofahrlerlaubnis vorraussetzung zum Bewerben ist. Ich mache entweder (RetSan) oder eine 3 Jährige ausbildung zum (NotSan)

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@SvenK1997

Ein RettSan ist auf dem Rettungswagen normalerweise nur als Fahrer angestellt. Warum sollte ein Rettungsdienst jemanden, der noch keine Fahrerlaubnis hat (und somit bis zum arbeitsbeginn nicht ansatzweise so weit ist, ein Fahrzeug auf Einsatzfahrt sicher zu führen), zum RettSan ausbilden?

Die NotSan-Ausbildung kann man schon ohne Führerschein machen... aber dann sammelt der Azubi keinerlei beaufsichtigte Fahrpraxis, was für den späteren Einsatz auch wieder blöd ist. Warum sollte ein Rettungsdienst das also mitmachen, wenn ihm Bewerber mit Führerschein + Fahrpraxis die Tür einrennen?

Der C1-Führerschein ist normalerweise bei der NotSan-Ausbildung inbegriffen. Klasse B ist dazu Voraussetzung.

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