Ist der Mensch von Natur aus Religiös?

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Das Ergebnis basiert auf 36 Abstimmungen

Nein, ich bin nicht religös. 64%
Ja, ich bin religös. 36%

32 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein, ich bin nicht religös.

Von Natur aus sind wir Affen die bei der Evolution einfach Glück gehabt hatten. Religion ist etwas von Menschenhand erschaffenes. Kein anderes Tier glaubt an sowas (mal von der Gottesanbeterin abgesehen :P). Wir sind doch auch von Natur aus keine Dachdecker oder? Wir lernen das kennen durch Erziehung und mögen es dann oder nicht..

Ich bin keine Affe, Du vielleicht.

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@Theia

Also über die Antwort habe ich noch garnicht nachgedacht, dass wir ja vom Affen abstammen :D Das ist echt gut überlegt. Vielen Dank ;)

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Das ist schlicht falsch. Wir stammen zwar von Affen ab, sind aber Menschen.Da alle 'Natur'völker eine Religion haben, kann man davon ausgehen, dass Religiösität zur Natur des Menschen gehört. Das heißt aber nicht, dass er Religion nicht per Einsicht ablegen kann. Von Natur aus sind wir auch Jäger und Sammler und können doch den ganzen Tag im Zimmer hocken und ... Punkte sammeln.

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@jobul

Im grunde sind wir auch nur "denkende" Kohlenstoffeinheiten, die sich um Wörter streiten die in jedem Menschen einen anderen Sinn haben. Es wird die ewige Disskussion bleiben die Religion aufwirft und es wird immer Leute geben die irgentwas anders sehen, aber deswegen findet man in unserer DNA bestimmt keine Atom oder Molekül-Kette auf der "du-glaubst-an-Gott" steht. Warum überhaupt noch an Gott glauben? In 500 Jahren glauben alle an Physik, weils dann keine offenen Fragen mehr gibt über die man solche Hirngespinste stellen soll :P Meinetwegen, glaubt an Gott und seit fröhlich, aber verallgemeinert nicht alles so strikt.

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Du mußt aber zugeben, dass es wesentlich mehr religiöse Menschen als Dachdecker auf der Erde gibt, oder? Und in Gebieten wo es keine richtigen Häuser gibt, gibt es garkeine Dachdecker, aber religiöse Menschen gibt es auch dort.Aber weg vom Thema "Dachdecker", denn man kann einen Beruf nicht mit einem Bedürfnis vergleichen.

Also sagt mit doch die Menge an gottgläubigen Menschen auf Erden - welcher Religion sie auch immer angehören -, dass es ein in jedem Menschen innen wohnendes Bedürfnis ist!

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Dümmliche Antwort.

Mich wundert der Stern...!

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@dragao

Mich auch.........aber nicht nur hier

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@kwon56

Ist mir eigentlich zu blöd hier, aber dennoch: Der Mensch stammt nicht vom Affen ab, das sind verschiedene Zweige Affen und die Entwicklung der Menschen.

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Diese Antwort misachtet, dass es sich bei Religion und Religiösität um zwei völlig unterschiedliche Dinge handelt. Religiösität wurde nicht durch den Menschen geschaffen, der Mensch stellt religiöse Fragen und hat religiöse Bedürfnisse, z.B. das nach Geborgenheit. Ich selber gehöre keiner Religion an und trotzdem bin ich religiös.

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@sechsertraeger

Unabhängig davon, dass wir alle Affen sind (eigtl. besser Primaten), auch User Livingstone (Na ja vielleicht ist er ein lebender Stein), ist Religiosität kein angeborenes Merkmal der Primatenart Mensch, was s.g. Wolfskinder beweisen. Auch haben wir keinen Drang zum religiösen Glauben, es sei denn, er wird durch Angsteinflößung im Kindesalter provoziert. Religiosität wird durch Indoktrination und systematischer Gehirnwäsche hervorgerufen und hält sich durch Angst, Ignoranz und Traditionsblindheit.

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@Livingstone

Du bist und bleibst wie jeder andere Mensch ein Affe. Auch wenn du es abstreitest, ändert das nichts an der Tatsache. Wir teilen uns mit den Bonobos 98% unserer DNA (FAKT). Wenn der Mensch kein Affe ist, ist auch der Schimpanse (oder Gorilla, oder Orang Utan) kein Affe. Wenn du kein Affe bist, dann bist du kein Mensch. Ich sehe dich zwar nicht, aber das du mit dem Computer wörter schreiben kannst, lässt mich vermuten, dass du ein Mensch bist.

Stört dich die Bezeichnung Affe, oder willst du nur nicht wahrhaben, mit den anderen Menschenaffen so nah verwandt zu sein? Es bleibt noch das Hausschwein, mit welchem wir ca. 90% der DNA gemein haben - bessere Wahl?

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@PlaysWithWolves

Ja Play, nur mit Angst kriegt man die Kinder zur Religion...:-)

Nenn mir mal ein Urvolk, dass nicht an Götter glaubt, oder haben alle erst die Gehirnwäsche erfunden???

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@riara

Es sind verschiedenen Entwicklungszweige. Deshalb stimmt die Aussage so nicht. Aber es lohnt nicht darüber zu streiten, letztlich hat alles Leben den selben Ursprung.

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@riara

Alle, bis Angst vor unbekannten Dingen Gottvorstellungen hervorbrachte. (Außerdem, you missed the point mit den Wolfskindern.) Kinder verhalten sich nach dem Prinzip: Monkey see, monkey do. Wenn die Eltern der Urvölker den Kindern erzählten, Naturkatastrophen werden von diesen Göttern verursacht, glaubten die Kinder das natürlich und bekamen Angst. Später und heutzutage wird ihnen eingetrichtert, dass sie auf ewig in der Hölle schmoren, wenn sie nicht an den imaginären Freund der Eltern glauben. Das ist Angstmacherei. Halten tun sich Religionen u.a. durch Gehirnwäsche.

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@PlaysWithWolves

Und warum erzählt man es den Erwachsenen nicht?

Also in meiner Kirche glaubt kein Mensch an die Hölle und Kindern Angst zu machen, fällt mir oder den Leuten die neben mir auf der Kirchenbank sitzen auch nicht ein, das ist nichts weiter als ein Vorurteil, oder erzählt ein Dortmund-Fan seinem Sohn, dass alle Schalke-Fans an Prostata-Krebs sterben???

Du hast völlig Recht, man lebt seinen Kindern einen Haufen von Dingen vor, annehmen und verinnerlichen werden sie aber nur Sachen, die mit Verstand und Liebe vermittelt werden, geht es Richtung Gewalt und Gehirnwäsche ist irgendwann vorbei mit dem Vertrauen und das Kind wendet sich ab, solchen Leuten gehören die Kinder weggenommen, das gilt aber sicher nicht nur für religiöse Eltern...:-)

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@riara

Ich gebe dir völlig recht, dass solchen Eltern die Kinder weggenommen gehören. Das mit der Angst vor biblischen Strafen trifft sicherlich auch nicht auf alle Gläubigen zu, deshalb erwähnte ich auch Traditionsblindheit.

Ekel bzw. Abscheu oder sogar Angst vor nützlichen und größtenteils ungefährlichen Tieren, wie Spinnen, übernehmen Kinder auch von ihren Eltern, wenn sie im prägenden Alter erfahren, wie ihre Eltern auf solche Tiere reagieren. Diese Dinge verankern sich dermaßen in den Köpfen der Kinder, dass sogar Phobien daraus entstehen können. Auf diese Weise kann sich auch der elterliche Glaube in den Kindern manifestieren. Eine 17 Jahre dauernde Studie in Kalifornien hat gezeigt, dass Kinder keinen Hang zum Gottglauben bzw. Reliosität entwickeln, wenn diese Eigenschaften nicht von den Eltern vorgelebt werden. Aberglaube, Geisterglaube, Glaube an imaginäre Freunde (diesmal solche, die Kinder sich ausdenken) u.a. beruhen auf Verarbeitung und Bewältigung geistiger und emotionaler Erfahrungen, Traumatas und Defiziten.

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habe jetzt keine lust alle kommentare durchzulesen, aber das erste von "theia" war mir schon blöd genug. haben affen irgendetwas prophezeit bekommen? nein. du solltest dich erst mal mit ner religion beschäftigen bevor du sowas von dir gibst. natürlich kommt kein mensch auf die welt und sagt: ui ich bin n jude,christ, moslem was auch immer. irgnedwann kommt eine zeit im leben, (bei denen die immernoch ungläubig sind hat der teufel die finger im spiel gehabt;)) in der man sich fragt wo man eigentlich her kommt. und dann sollte man sich mit einer religion beschäftigen,rescherschieren udn wenn man überzeugt ist praktizieren! glaubst du es ist alles zufall? himmel,erde,meere, affen, menschen? affen und menschen haben zwar ähnlichkeiten in ihrer entwicklung aber es gibt nirgendswo einen beweis dass aus einem affen ein mensch wurde. das haben die wissenschaftler einfach mal vermutet damits ne "logische" erklärung gibt, die aber nich 100%ig nachgewiesen ist!

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@Fleur2

Genial wie du einfach nur die Physik und die Biologie verleumdnest.. Glaubst nicht an Evolution, aber an den Herrn mit der Taschenlampe da oben..

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Nein, ich bin nicht religös.

ich bin nicht besonders religös. Von Natur aus gehören Menschen keiner bestimmten Religion an . auch keiner bestimmten Kultur. das wird ihnen von den Eltern und der Umwelt gelehrt und beigebracht. Meiner Meinung nach gibt es auch keine richtige Religion. Religion ist reine Glaubenssache. jeder soll und darf das glauben was er will und auch eine feste Meinung und Überzeugung haben soll andere aber damit ihn Ruhe lassen bzw ihnen seine Ansichten nicht aufzwingen wollen. jeder soll selber entscheiden ob und an was er glauben will.

Ja, ich bin religös.

Eine ganze Reihe wichtiger Denker Mitteleuropas sind schon seit der Antike zu der Erkenntnis gekommen, daß der Mensch von Natur aus nach dem sucht, was über ihn selbst hinausweist - vorausgesetzt, er hat die Zeit und die Möglichkeit dazu, ist also mit allem Lebensnotwendigen gut versorgt. Theologen, Religionswissenschaftler und Philosophen sehen hierin den Grund aller Religiosität und behaupten, das läge eben in der menschlichen Natur. Ob man das aber nun "Religiosität", "Suche nach der Transzendenz" oder anders nennt, ist m. E. fast schon eine Geschmacksfrage. Ich bin zwar selbst religiös, schlösse aber allein daraus nicht auf alle anderen Menschen. :-)) Da aber so viele große Geister in dieser Frage so gedacht haben, schließe ich mich dem einfach an. Gruß, q.

Ein angeborener Mechanismus könnte sein sich Phänomene erklären zu müssen, welche man nicht versteht, egal wie. Solche Dinge hat man meines Wissens schon nachweisen können. Aber Deismus wäre davon eine spezielle Abwandlung, genauso wie Religion. Es gibt Naturvölker welche sich die Welt ohne Höheres Wesen erklären!! (vgl. Pirahã in Brasilien). Fazit: Nicht direkt angeboren

Ja, ich bin religös.

Ich plädiere dazu ja und nein zu sagen.

Es ist eine Frage der Definition. Religiosität und Religion sind zwei Paar Schuhe. Wenn man Religiosität als die Frage nach dem 'Warum?' betrachtet, dann kann ich sagen, dass ich religiös bin. Nur beantworte ich die Frage nach dem 'Warum?' nicht mit 'Weil [hier eine übernatürliche Macht einfügen) es so wollte', sondern mit plausiblen Erklärungen, die die Wissenschaft uns liefert. Aber bin ich deshalb nicht religiös?

Kleiner Schwenker: Ich behaupte nicht, dass diese Erklärungen, die die Wissenschaft liefert, richtig sind. Ich gehe sogar so weit und sage, dass die Möglichkeit besteht, dass alles falsch ist. Wir erkennen es als richtig, bis es widerlegt wurde. Aber selbst, wenn eine Theorie oder sogar ein Beleg widerlegt wurde, heißt das noch nicht, dass er zwangsweise richtig ist. Das ist jetzt eine verwirrende Aussage, aber es hängt von unserer Definition ab. Beispiel Mathematik. Wir haben uns etwas definiert, damit es logisch ist. Aus A folgt B und B ist Bestandteil von A. Die Straße ist nass (B). Wir gehen davon aus, dass es geregnet hat (A), damit unser B gilt. Nun kann aber auch jemand einen Eimer Wasser über die Straße geschüttet haben. Das wäre auch eine Ausgangssituation, auf die B folgt. Demnach muss die Definition nicht zwangsweise Stimmen.

Um die Frage zu beantworten, mit dem Vorrausgegangenen :
Ich gehe davon aus, dass das, was wir Evolution nennen richtig ist. Weil es zurzeit die logischste Erklärung ist, bis sie widerlegt ist. Wenn ich davon ausgehe, dann ist man nicht von Natur aus religiös. Denn 'von Natur aus' definiere ich dann so, dass es schon immer da war. Da wir alle irgendwann mal Einzeller waren (oder die Theorie davon ausgeht) und diese Einzeller sicher nicht darüber nachdenken, wie alles entstand, geschweige denn den Drang hatten irgendeine Form von Religiosität auszuüben, behaupte ich man ist nicht von Natur aus religiös. Nach meiner Definition. Nur muss diese nicht zwangsweise richtig sein.


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