Ist das Reiten mit Sporen nicht Tierquälerei?

18 Antworten

Wenn man reiten kann und man sicher gehen kann das man sein Bein am Pferd ruhig und kontrolliert hält, ist mit Sporen reiten sicher keine Tierquälerei. Doch wenn man ein sehr unruhiges oder sehr schreckhaftes Pferd hat und dazu noch einen Reiter der seinen Körper nicht unter Kontrolle hat, dann sollte man Sporen nicht verwenden. Es kommt immer auf die Situation an, ob es Tierquälerei ist oder nicht.

Ich habe vor kurzem zum ersten mal wirklich kleine Sporen bei meinem 6 oder 7 jährigen Araber ausprobiert (er ist ein Schulpferd) und ich wollte sicher gehen das ich ihm nicht wehtue, deswegen habe ich meine Trainerin um Rat gebeten und sie meinte, das man nur vernünftig mit Sporen reiten kann, wenn man die Grundlagen des reitens beherrscht, d.h. anreiten, durchparieren, Paraden geben, rückwärtsrichten, u.s.w. , sonst könne man dem Pferd unabsichtlich wehtuen und wie die anderen schon erwähnten könnte sich das Pferd erschrecken oder ähnliches.

Fazit erst mit Sporen reiten wenn man sicher im Sattel ist und das Pferd kennt. Also für mich ist mit kleinen und abgerundeten Spore reiten keine Tierquälerei, da man dem Pferd nur präziesere "Anweisungen" geben kann (hab kein besseres Wort gefunden).

Und übrigens gute Frage! :)

wenn man doch so gut Reiten kann braucht man ja gar keine Sporen ;)

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@DCKLFMBL

Nun ja da hast du recht, aber wie gesagt es kommt auf die Situation an. Zum Beispiel habe ich die Sporen benutzt, weil ein sehr heißer Tag war und mein Pferd  keine richtige Motivation gezeigt hat und somit habe ich beschlossen mir eine kleine Hilfe zu nehmen (muss dazu sagen, mein Pferd hat ein bisschen Angst vor Gerten). Wenn es jetzt kalt ist und er nervös ist benutze ich sie nicht,  weil er dann sehr aufmerksam ist. Zudem reite ich schon sehr lange und habe Erfahrungen mit Pferden gemacht, die sehr stur waren und dann eine Hilfe nicht schlecht, bevor man verzweifelt.

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Ein guter Reiter mit einer guten Körperbeherrschung kann abwägen, ob er die Sporen am Fuß benutzt oder nicht. Ich wundere mich auch immer, warum alle immer denken, Rädchensporen seien so gefährlich. Dornsporen sind viel schlimmer, damit kann man mehr Haut einklemmen. Ein gut funktionierendes Rad rollt sich ab. Vor allem die Ballradsporen sind super sensibel und rollen sich sanft ab. Und trotzdem reiten so viele mit Dornsporen... Außerdem sind sie in manchen Kategorien falsch angelegt - z.B. im Gelände oder beim Springreiten. Was will man im Parcours verfeinern?! Da zieht doch sogar der "groooße Sport" nur an den Kandaren mit Hackamores und tritt dann die wirklich scharfen Sporen rein ÜBERM Sprung.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – über 20 Jahre Reiterfahrung und 2 eigene Pferde

Die Frage der Tierquälerei ist für mich ein doch eher breites Feld. Zum einen wird hier von "nicht natürlich" gesprochen was Springreiten angeht, das in der Natur so etwas "nie" vorkommen würde usw... Hier stell ich mir die erste persönliche Hürde. Sind wir Menschen kein Teil der Natur? Wer kann definitiv sagen, dass es nicht der "Natur" entspricht, das Menschen mit Pferden auf diesem Wege zusammen interagieren und dass in den Prozess "der Natur" integriert gehört. Ich denke manchmal ist es sinnvoll, die Perspektive der Betrachtung nicht aus dem ist und jetzt oder gar zu persönlichen Empfinden zu sehen, sondern den Blickwinkel aus weiterer Entfernung zu nehmen und somit alle vorhandenen Faktoren einzubeziehen um das große Ganze dahinter zu erblicken. Das nenne ich dann Natur, Teil der Natur. Zum anderen stelle ich mir die Frage was ist wirklich Quälerei. Ich kann jetzt die These aufstellen, das Tierquälerei verbunden sein muss mit Nachhaltigkeit, bleibenden Schäden körperlicher sowie psychischer Natur, bestimmtes gewolltes unterdrücken und Machtbeweis eines Wesen über ein anderes, ... usw. Jetzt nehme ich die Sporen und sage von Tierquälerei sind wir hier weit, gar ganz weit entfernt. Ich gebe mich jetzt einfach einem Gedanken hin und sage, es ist eine verstärkende Methode um einen Tier die Absicht und Willen klar und deutlich zum Ausdruck zu bringen. Hier werden natürliche Triebe oder doch vielmehr verbleibende Reflexe geweckt und genutzt. Dass diese nicht immer fachmännisch eingesetzt wird ist sicherlich auch ein Aspekt, dennoch finde ich auch das hier Quälen der falsche Ausdruck ist. Meine persönliche Auffassung und Einstellung.

Also ich reite nie mit sporen und das habe ivh auch nivht vor es gibt menschen die benutzen sie und fügen dem pferd ernsthafte verletzungen zu. Aber jeder kann für sich delbst entscheiden ob mit oder ohne

Also :

Es ist ummer die art wie du die sporen einsetzt denn eine länge von ich glaube 4mm ist erlaubt in engliscgen reiten :) dafür musst du sie aber auch richtig einsetzen können und ein ruhiges bein haben das ist sehr sehr wichtig :) hast du so verdammt lange sporen wackelige beine und ein zierliches pferd ( gilt auch bei normalen pferden) und haust dem pferd diese sporen rein ist es Tierquälerei ! :)

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