In Lampenfassungen steht, wieviel Watt eine Glühbirne max haben darf?

12 Antworten

Lass es dir von einem Elektriker sagen: Die Angabe "11 Watt E-Spar entspricht 60 Watt Glüh." bezieht sich rein auf die Helligkeit, damit der Verbraucher eine Vorstellung hat, wie hell in etwa eine Lampe sein wird, wenn er von Glühlampen auf Energiespar umrüstet.
Der Stromverbrauch ist um den Faktor 5 bis 6 geringer, die Hitze-Entwicklung sogar um Faktor 10 bis 20 geringer. Somit kann man bedenkenlos 11 Watt E-Spar benutzen.

Die Energiesparlampen kannst du bedenkenlos einschrauben, da diese deutlich weniger Strom benötigt als normale Glühlampen und die Fassung somit leistungsmässig locker klarkommt.

Die Leistung spielt überhaupt keine Rolle. Wenn man den Schirm einer Lampe abnimmt, könnte man auch 200 Watt (entspricht weniger als 1 Ampere Strombelastung der Leitung) einschrauben. Die Angaben beziehen sich nur auf die Hitzeentwicklung im Dauerbetrieb bei komplett zusammengebauter Lampe.

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Kannst Du bedenkenlos tun. Die angegebene maximale Wattzahl ist ein Sicherheitsmerkmal und keine echte Energie-Maßzahl. Je höher die Wattzahl einer normalen Glühlampe ist, um so "wärmer" sprich heißer wird sie auch und könnte damit dann die Lampe beschädigen. Energiesparlampen werden generell wesentlich weniger heiß und deshalb kannst Du bedenkenlos eine 11W-Lampe einsetzen.

Oopsa... die Begründung ist richtig, aber wenn auf der Glühbirne ein Äquivalent von 60 Watt vermerkt ist, dann wird sie eben auch entsprechend heiß und hat nichts in der Lampe der Fragestellerin verloren.

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@TrueColorGb

das "Äquivalent" bezieht (bezog sich früher) auf die Helligkeit, neuerdings mit Lumen bezeichnet.

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@franzi111

Naja, aber das ist doch trotzdem sehr pauschal. Vorallem weil Halogen-Lampen auch als "energiesparend" durchgehen (alles spart inzwischen Energie), aber trotzdem eine gehörige Portion Wärme entwickeln. Energie pro Lumen wäre hier wohl die hilfreichere Größe.

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@TrueColorGb

das ist Blödsinn. Woher soll die Lampe die Leistung dafür hernehmen wenn sie nur 11W verbraucht (und ca. 20% Wirkungsgrad hat gegenüber von ca. 4% bei einer Glühlampe). Sie leuchtet nur vergleichbar hell wie eine herkömmliche 60W-Lampe. Desewegen werden jetzt auch Lumen angegeben

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@unlocker

sorry, 40W, nicht 60. Ändert aber nix an der Tatsache dass die mit 11W weniger heiß wird. 40W Glühbirne=38,6W Wärme, 11W ESL=8,8W Wärme

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@franzi111

Dann hoffen wir mal, dass die Hersteller wirklich baldmöglichst von der Watt-Angabe abweichen. Real-Watt + Lumen (+ Wirkungsgrad für die Rechenmuffel) wäre bestimmt eine schöne Lösung, oder?

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Das ist völlig egal. Diese Wattangaben sind zwecks Überhitzungsschutz und gelten für "normale" Glühbirnen.

Da die Energiespar- oder LED-Leuchtmittel aber deutlich effizienter sind - und damit deutlich weniger Wärme produzieren - ist das praktisch immer unkritisch.

Die Watt-Angabe bezieht sich nicht auf den Stromverbrauch, sondern auf die Hitzeentwicklung einer normalen Glühbirne. Da Energiesparlampen praktisch keine Hitze entwickeln, kann man sie bedenkenlos einschrauben, egal wieviel Watt sie haben.

Natürlich bezieht sich die Angabe auf den Stromverbrauch - genau genommen auf die Leistung! Volt x Ampere = Watt = Leistung. Energie = Leistung x Zeit. Energiesparlampen haben aber eine geringere Leistungsaufnahme. Daher können sie eingesetzt werden.

Shag d'Albran

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@shagdalbran

Ich kenne die Formel für Watt. Der Lampe ist es aber völlig egal wieviel Watt verbraucht wird. Wird eine zu große ( Watt ) Glühbirne benutzt, dann wird es in der Lampe zu heiß. Die Wärme der Glühbirne staut sich im Lampenschirm. Dadurch wird die Glühbirne frühzeitig zerstört. Unter Umständen können sogar Brände ausgelöst werden, wenn der Lampenschirm aus Stoff ist. Hier gilt die einfache Formel: je mehr Watt ein Glühbirne verbraucht, destso mehr wird davon in Wärme ( Hitze ) umgewandelt. Hier geht es nur um die Wärme, um nichts anderes. Weder die Lampenfassung, noch das verwendete Kabel haben Probleme mit einer höheren Wattzahl. Kopfschüttel.

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@shagdalbran

Der Aufkleber bezieht sich nicht auf die Leistung (Watt), sondern auf die maximal zulässige Temperatur. In diesem Fall durch die entstehende Verlustleistung.

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