Ich suche Argumente! Kann mir einer helfen?

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hey dude,

das mit dem Internet ist so eine Sache - wer es nutzt weiß, dass es nicht böse ist. Wer es nicht nutzt denkt, dass es die Ausgeburt des Bösen ist ^^

Ich denke, dass deine Eltern zur zweiten Kategorie gehören - haben selbst nichts mit PCs & Internet am Hut, und hören immer wieder in den Medien wie böse das alles doch ist. Im Internet werden Menschen getötet, Kinder missbraucht, Amokläufer gezüchtet, und und und.

Nun, das ist jetzt sowohl Fluch als auch Segen...

Der Fluch ist - sie haben was dagegen, dass du im Internet bist :-) Aber, was kannst du dagegen tun? Eine gute Frage - denn alles könnte auch nach hinten los gehen...

Dennoch, hier mal ein paar Vorschläge:

  1. Versuchs auf die Verantwortungstour. "Liebe Mama, lieber Papa. Ich bin jetzt XX Jahre alt. Das heißt, ihr habt mich XX Jahre lang erzogen. Das waren XX Jahre, in denen ich gelernt habe, selbst Verantwortung zu übernehmen und unterscheiden zu können, was gut und was schlecht ist. Ich weiß, dass Verbote bei Kindern angebracht sind, da sie die Hintergründe nicht verstehen - aber ich denke, dass ich dank eurer Erziehung mittlerweile selbst reif genug bin, um zu entscheiden, was ich machen kann und was nicht. Wenn ihr mir verbietet das Internet nach meinen eigenen Einschätzungen zu nutzen gesteht ihr prinzipiell ein, dass ihr bei meiner Erziehung zu einem verantwortungsbewussten, selbstständigen Menschen versagt habt - und ICH denke, dass das nicht zutrifft. Gegen meine Noten in der Schule ist nichts einzuwenden, ich habe viele Freunde, mit denen ich auch regelmäßig etwas unternehme. Ich rauche nicht, ich saufe nicht, ich nehme keine Drogen, bin nicht gewalttätig und auch sonst nicht kriminell (hoff ich mal einfach ^^). Im Internet zieh ich mir keine Por"nos oder Gewaltvideos rein, sondern spiele mit Freunden, lerne neue Leute kennen, informiere mich über dies und jenes, lerne vieles dazu, das ich im Leben brauchen kann. Abgesehen davon - ihr habt mir das Internet gesperrt, nicht den Computer. Das heißt, ich kann den Computer weiterhin nutzen, aber eben ohne Zugang zur Welt. Das ist dann eben, wie wenn ich alleine Fußball spiele. Da gibt es dann keine soziale Interaktion mehr (ja, benutz solche Fachausdrücke! ^^). Wollt ihr das? Wollt ihr, dass ich alleine bei uns im Garten Fußball spiele, obwohl um die Ecke ein meine Freunde 10 gegen 10 spielen? Ich verstehe eure Bedenken - aber ihr müsst mir auch die Chance geben eigene Erfahrungen zu sammeln. Ich bin euch dankbar dafür, dass ihr versucht, mich zu beschützen: aber im Leben eines jeden Vogels kommt der Tag, an dem er aus dem Nest fliegen muss. Seid froh, dass ihr mir jetzt noch über die Schulter schaun könnt - in ein paar Jahren, wenn ich ausziehe, würde ich das ganze sowieso machen und dann gäbs keinen, der mir Ratschläge geben kann. Und letztlich - was ist euch lieber? Wenn ich im Internet selbstständig aktiv bin, oder wenn ich stundenlang absolut passiv vorm Fernseher häng? Oder wie wärs, ich könnt mir ein paar Freunde auf der Straße suchen und mit denen regelmäßig Abends was trinken gehen? Rauchen wär auch so ne Sache... Viele Leute nehmen auch Drogen. Wie wärs? Naja, und wenn das nicht zieht...

  2. mach einen auf Trotz-Phase. Fang an mehr wegzugehen, häng stundenlang vorm Fernseher rum, spiel allein im Garten Fußball, mach lauter Unfug - dann merken sie schon, was das geringere Übel ist ^^

  3. erzähl ihnen von mir ^^ seit ich 12 bin häng ich tagtäglich 5-10 Stunden am PC. Hab mein Abi aufs erste mal geschafft, und schreib grad meine Pädagogik-Diplomarbeit. So sehr kann der Spaß also nicht schaden...

Sooo, und wenn du deine Eltern nicht davon überzeugen kannst, musst du die Kindersicherung halt umgehen. Ich kenn die Kindersicherung jetzt nicht, aber mal so ein paar Ansätze...

  1. deine Eltern haben das standard-kennwort nicht geändert. Such ma auf der Rückseite der FritzBox oder in der Bedienungsanleitung nach dem Kennwort.

  2. das kennwort ist irgendwas absolut simples. probier mal ein paar durch :-)

  3. erstell mal ein neues Benutzerkonto am PC - bei einigen Kindersicherungen ist nur einigen Benutzerkonten der Internetzugang verweigert: mit allen anderen kann man ohne Probleme surfen

  4. versuch dich ins Benutzerkonto deiner Eltern einzuloggen (wenn sie eins haben) - schau ihnen beim Eingeben des Passworts auf die Finger, oder stell vorher entsprechend irgendwo eine Kamera mit Videofunktion auf (vielleicht tuts sogar die Handy-Cam); oder probier einfach ein paar Passwörter durch. Ansonsten, schau mal hier: http://www.warez-bb.org/viewtopic.php?t=5703900&highlight= oder google einfach danach, wie du das Passwort umgehen / zurücksetzen kannst. Damit deine Eltern keinen Verdacht schöpfen sagst du halt, dass der Computer irgendwelche Sicherheitsupdates installiert hat und aus Sicherheitsgründen alle Passwörter neu vergeben werden müssen... vorher installierst du noch schnell nen Keylogger (gibts z.B. von Refog kostenlos, einfach mal googeln), und schon hast du das Passwort deiner Eltern...

du siehst, es gibt viele Wege, und prinzipiell lässt sich so ne Kindersicherung absolut easy umgehen. Wenn du dich geschickt anstellst hast dus an einem Nachmittag geschafft...

Viel Glück!

Leider leider macht die Fritzbox, zumindest die neueren Modelle, aber nach mehreren Falschversuchen dicht!

Und spätestens dann merken die Eltern, dass ihr Nachwuchs sich mit ausreichend kriminellerEnergie als hacker zu betätigen versucht.

Ob das dann wohlordentlich Ärger gibt?

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@Dea2010

dann gibts immer noch die Wege über die Benutzerkonten, Benutzerkonto der Eltern, Keylogger, ... genau für solche Fälle hab ich ja mehrere Vorschläge gebracht :-) Er könnt ja auch einfach mal wenn die Eltern nicht da sind nen Keylogger installieren, die FritzBox resetten, und wenn se wieder kommen sagen, dass Stromausfall war... Eltern, die so ne Kindersicherung nutzen wissen doch eh nicht, dass bei nem Stromausfall die Einstellungen nich verloren gehen ^^ Dann kommt er dank dem Keylogger an das Kennwort, fertig aus. Man muss halt kreativ sein :-)

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@PrinceVan

Mit solchen kriminellen Sachen wie Datenklau und Passwörter mitscheiden gehts doch erst recht in die falsche Richtung. Und das von einem Pädagogen. Lernt man bei euch nicht, wie man Kinder beschäftigt, statt sie vorm Rechner sitzen zu lassen? Meine Eltern haben früher mit mir Spiele gespielt, sind in den Zoo gefahren, spazieren gegangen usw. Ich hab auch mal 4h am Tag Monkey Island aufm Amiga gespielt. Aber wie heutezutage schon Entzugserscheinungen zeigen, weil man nicht online zocken kann ("machen doch alle") und dann schon kriminelle Energie aufwenden um die Passwörter der Eltern auszuspionieren um die Sucht befriedigen zu können, ich weiß nicht, ob das Pädagogen von heute auch noch empfehlen sollten.

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@Knotte

so, und du als Laie willst nu mir als Pädagogen erzählen, was pädagogisch richtig oder falsch ist?

Lass dir gesagt sein - pädagogisch FALSCH ist es, dem Kind wegen unzureichender Gründe das Internet abzustellen. pädagogisch RICHTIG ist es, ihm aufzuzeigen, dass das eben falsch ist. Dass es nicht die edelste Art ist, unrechtmäßig an Passwörter zu kommen ist klar - aber was würdest DU einem Kind raten, dem die Eltern befehlen, den ganzen Tag in seinem Zimmer zu sitzen, obwohl draussen andere Kinder mit dem Kind spielen wollen? Die Eltern sind uneinsichtig - was machst du? Mein Gott, so ein Kind muss eben auch lernen, dass es seinen Willen und seinen Weg durchsetzen muss.

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@PrinceVan

Woher weißt du, dass ich Laie bin? Nur weil einer etwas studiert, heißt das noch lange nicht, dass er Ahnung davon hat. Glaub mir, ich hab in 14 Semestern genug davon erlebt. Pädagogisch richtig ist es, Kindern Grenzen aufzuzeigen. Vielleicht sollten die Eltern es nicht auf 1 Stunde begrenzen, sondern auf 2 oder so. Aber du scheinst ein Vertreter des Laissez-faire zu sein. Das Kind wird schon wissen, was es macht. Eben nicht! Dafür sind die Eltern da. Nicht umsonst wird denen auch geraten, Kinder, vor allem Mädels, nicht stundenlang alleine ins Internet zu lassen. 1/3 aller Mädels werden laut neuster Studien in Chatrooms sexuell belästigt. Aber das ist ein anderes, wenn auch verwandtes Thema. Wenn der Junge ansonsten ganz "normal" ist, Sport macht, rausgeht usw., dann könnten die Eltern sicher etwas lockerer sein was das Internet angeht. Aber wenn seine Freizeit nur aus Virtualität besteht, sollten sie ihn davor schützen eine Macke zu kriegen. Damit das klar ist, ich verteufle weder Internet noch Zocken, das mach ich selbst genug, daher auch die eigene Erfahrung. Aber die Beschäftigung eines Kindes sollte auf keinen Fall nur daraus bestehen und schon Suchtcharakter haben, der sich in der kriminellen Überwindung des Verbots manifestiert. Schön, dass du Kindern beibringen willst, dass Verbote doch nur Quatsch sind und man immer einen Weg finden sollte sie zu überwinden.

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ich verstehe beide seiten. du schreibst sehr schön, muss ich sagen. das zeigt, dass du noch nicht "verblödet" bist. authist ist man, oder ist es nicht. man kann so eine neigung nur verstärken. ich würde einen kompromiss aushandeln. soundsoviele stunden sollen sie dir zum spielen entsichern. dafür hast du ja viele argumente. bist ja ein kluger kopf :-)

Danke! Ich werd mein bestes tun!

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