Ich möchte zu einer Michael Stürzenberger Versammlung, das Problem allerdings ist, dass ich viele Moslems als Freunde habe, soll ich es riskieren?

Hallo,

Was meinst du genau mit politischen Islam sind Extremisten gemeint ?

Lg

Der politische Islam beinhaltet nicht die spirituelle Seite der, der Islam präsentiert. Also sowas wie beten, der Glaube an einen Gott usw. sondern den Aufruf nach Terror> Scharia

3 Antworten

Das liest sich genauso, wie die Aussage von Antisemiten, die auch "viele jüdische Freunde" haben.

Der Mann ist ein radikaler islamfeindlicher Extremist. Wenn du sein Gedankengut teilst, bist du nicht besser!

Deine islamischen Freunde und auch die meisten deiner nicht-islamischen Freunde werden dich für deinen Fanatismus und Extremismus künftig meiden und das ist auch gut und richtig so.

Er ist nicht gegen die Ideologie an sich sondern nur gegen die politische Bestandteile dessen, die für die Legitimierung der Gewalt gegen Ungläubige, Juden, Homosexuelle verantwortlich sind. Dass er nichts gegen Moslems hat, erwähnt er übrigens in jeder Versammlung.

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@InnererKonflikt

Du bist sehr naiv, gut- und leichtgläubig! Höre auf, seine Hetzerei zu verharmlosen.

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@InnererKonflikt

"Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber die sind dreckig, hochkriminell, schreien laut rum..."

Merkst du, was an diesem Satz nicht stimmt?

Oder noch einer: "Ich bin total gegen Gewalt aber ich haue jeden die Fr... ein, der mich anspricht."

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@Amica2

Nur blöd, dass keiner was gegen seine Argumente sagen kann. Jeder der in seiner Nähe steht kann außer Beleidigungen nichts zur sachlichen Diskussion beitragen. Wem glaubt man mehr, einem Mann der sachlich argumentiert oder Leuten die herumschreien, beleidigen und ihn mit Sachen bewerfen?

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@InnererKonflikt

Mein Gott, bist du schon verblendet....!

Oder hast du gerade Langeweile, willst hier nur Stimmung gegen Moslems machen und provozieren?

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@Amica2

Du darfst gerne auf seine Versammlung und gegen ihn argumentieren. Ich bin allerdings davon überzeugt, dass er dir die bessere Argumente bringen wird.

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@BelfastChild

Hmm wie kann etwas unvollständig sein wenn es heißt tötet sie oder schlagt sie? Dann kann ja nichts als nächstes kommen nein doch nicht war ein Scherz

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@InnererKonflikt

Schau hier:

190Und kämpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht! Allah liebt nicht die Übertreter.
191Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort (zuerst) gegen euch kämpfen. Wenn sie aber (dort) gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.
192Wenn sie jedoch aufhören, so ist Allah Allvergebend und Barmherzig.
193Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und die Religion (allein) Allahs ist. Wenn sie jedoch aufhören, dann darf es kein feindseliges Vorgehen geben außer gegen die Ungerechten.
194Der Schutzmonat ist für den Schutzmonat, und (für) die unantastbaren Dinge ist Wiedervergeltung. Wenn jemand gegen euch übertritt, dann geht (auch ihr) in gleichem Maß gegen ihn vor, wie er gegen euch übertreten hat. Und fürchtet Allah und wißt, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist.

Stürzenberger zitiert nur "und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft", jedoch nicht den Rest. Es ging ja um die heidnischen Mekkaner, die die ersten Muslime aus Mekka vertrieben.

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@InnererKonflikt

Die gibt es, ja. Schau hier:

Wenn der Koran und einige Überlieferungstexte sich wirklich gegen das Schlagen der Ehefrau wenden würden, blieben immer noch zahlreiche andere Überlieferungstexte stehen, die zum Beispiel den Mann anweisen, stets die Peitsche an der Tür hängen zu haben, damit die Frau stets wisse, dass er, wenn andere Mittel nichts bewirken, auch zur körperlichen Züchtigung greifen könne. Überlieferungstexte wie: "Ein Mann wird nicht zur Verantwortung gezogen dafür, dass er seine Frau geschlagen hat" werden häufig zitiert. Auch mit Bezug auf Muhammad existieren entsprechende Berichte aus der Überlieferung: "Der Prophet sagte: "Schlagt nicht die Mägde Gottes." Da kam Umar (der zweite Kalif, regierte 634-644 n. Chr.) und sagte: "O Gesandter Gottes, die Frauen rebellieren gegen ihre Gatten." So erlaubt er, sie zu schlagen."
Die Überlegungen der muslimischen Theologie richten sich daher vorwiegend darauf, in welchem Maß die Ehefrau zu ihrer Besserung bei Rebellion gezüchtigt werden darf. Insbesondere in der Neuzeit betonen manche Theologen - und ebenso muslimische Frauenrechtlerinnen, die einerseits vermehrte Rechte einfordern, andererseits vehement für die Wahrheit des Islam eintreten - dass die Schläge leicht sein müssten und gemäß einer auf Muhammad zurückgehenden Überlieferung nicht das Gesicht der Frau treffen dürften: "Du sollst sie nicht ins Gesicht schlagen."

Quelle: Frauen und die Scharia von Christine Schirrmacher und Ursula Spuler-Stegemann, Seite 130-131

Mohammed hatte ein ambivalentes Verhältnis zum anderen Geschlecht. Denn er machte auch klar, dass die Ehemänner ihre Frauen gut behandeln sollen.

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@InnererKonflikt

Mohammed heiratete Aischa, als sie sechs war und vollzog die Ehe mit ihr, als sie neun war (S. 367):

5133 - ... ‘Ā’iša, Allāhs Wohlgefallen auf ihr, berichtete, dass der Prophet, Allāhs � Segen und Friede auf ihm, seine Eheschließung mit ihr vornahm, als sie sechs � Jahre alt war, und mit ihr die ehelichen Beziehungen erst unterhielt, als sie neun � Jahre alt war, und dass die Ehe mit ihm insgesamt neun Jahre dauerte (bis er � starb).648 �

Die ersten Muslime wurden aus Mekka vertrieben und landeten in Yatrib (Medina). Die Muslime überfielen dann Karawanen der Mekkaner, zumal sie nicht viel hatten. Daraufhin kam es zu militärischen Auseinandersetzungen und dementsprechenden Versen im Koran. In Sure 60,7-8 steht jedenfalls:

7Vielleicht setzt Allah zwischen euch und denjenigen von ihnen, mit denen ihr verfeindet seid, Zuneigung! Und Allah ist Allmächtig. Und Allah ist Allvergebend und Barmherzig.
8Allah verbietet euch nicht, gegenüber denjenigen, die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben, gütig zu sein und sie gerecht zu behandeln. Gewiß, Allah liebt die Gerechten.

Auch der berüchtigte "Schwertvers" hatte einen defensiven Offenbarungsgrund gehabt. Denn als die Muslime Mekka eroberten, brachen die Mekkaner den Vertrag einseitig, was Islamwissenschaftler auch erklären:

Diese Theologen fordern, auch den jeweiligen Kontext im Koran zu berücksichtigen. So beziehe sich etwa Koran 9:5 nicht auf „Götzendiener“ im allgemeinen, sondern – wie Koran 9:7 erläutert – auf jene „Götzendiener“, die mittels eines Vertrags einen Bund mit den Muslimen geschlossen hatten, diesen aber einseitig brachen. Aus dem Kontext genommen, klingen einzelne Textstellen wie Tötungslizenzen. Dass sie das nicht sind, zeigt auch die historische Erfahrung: So sind in der Geschichte des Islam die Yeziden, die für die Muslime „Götzendiener“ sind, nie systematisch verfolgt worden; das geschieht erst heute.
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@InnererKonflikt

Die damals entwickelte Jihad-Doktrin war eindeutig:

„Jihad“ bedeutet wörtlich „Bemühung“ oder „Anstrengung“. Die islamische Tradition kennt den „kleinen Jihad“ und den „großen Jihad“. 
- Der „große Jihad“ ist friedlich. Er bezeichnet das individuelle Bemühen um das richtige religiöse Verhalten gegenüber Gott und den Mitmenschen.
- Der „kleine Jihad“ ist kriegerisch. Er wird auch als „militanter Jihad“ bezeichnet. Er beschreibt den gewalttätigen Kampf zur Verteidigung bzw. Ausweitung des Herrschaftsgebiets des Islam.

Quelle: Islamismus: Entstehung und Erscheinungsformen, Bundesamt für Verfassungsschutz, S. 17

Das wurde möglich wegen der Abrogation. Man sagte halt, dass etwa Sure 9,5 Verse wie Sure 8,61 abrogiert hätten. Esposito schreibt hierzu:

Als sich während der Expansions- und Eroberungsphase des Islam viele Religionsgelehrte (ulama') der Patronage des Kalifen erfreuten, erarbeiteten sie eine logische, legitimierende Begründung für die Kalifen, wie diese ihre imperialen Träume ausleben und die Grenzen ihrer Reiche ausdehnen könnten. Die Ulama sagten einfach, die "Schwertverse" würden die früheren Koranverse, die den Dschihad auf einen Verteidigungskrieg beschränkten, aufheben oder überlagern. Tatsächlich wird die vollständige Intention von Versen wie "Wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo immer ihr sie findet" verfehlt oder verzerrt, wenn man diese Verse aus dem Zusammenhang reißt.

Quelle: Von Kopftuch bis Scharia von Prof. John L. Esposito, S. 150

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Er reißt Verse aus dem Kontext, hetzt und kolportiert Unwahrheiten. Ich finde ihn nicht wirklich überzeugend.

Er ist sogar noch weniger überzeugend als die wilde Story des fragenden Accounts im Stubenfliegenalter.

Ich frage mich bei dir nur, was du bei Stürzenberger hasst; bei Ulfkotte aber durchgehen lässt.

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@Silicium58

Ulfkotte machte keinen auf "jeder Moslem ist ein potentieller Terrorist" und schrieb gute Bücher, insbesondere SOS Abendland. Der ist dann halt nur immer weiter nach rechts gerutscht und sprach auch bei Pegida.

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@fabrie

Ulfkotte († 2017) verließ damals BPE, da die zu extremistisch wurden!

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Der wirkliche Skandal sind die Moderatoren-Entscheidungen zu dieser Frage. Offenbar sitzen bei GuteFrage auch verfassungsfeindliche Extremisten im Team. Sonst würde keine Werbung für diesen verurteilten Hetzer geduldet werden.

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