Nein

Die Todesstrafe ist immer etwas endgültiges. Sie hat auch zur Abschreckung keine größeren Effekte, soweit ich weiß.

Auch wenn die Gefahr eines Fehlurteils gering ist bzw. irgendwie minimiert ist, kann man die Todesstrafe nicht mehr rückgängig machen, wenn sie mal vollzogen ist. Die Gefahr, einen Unschuldigen hinzurichten, ist halt trotzdem immer gegeben.

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Die soziale Marktwirtschaft würde heute noch funktionieren, weil

Sie würde nicht nur, sie tut es auch.

Man muss halt ständig feinjustieren. Denn das Leben entwickelt sich weiter. Was vor 100 Jahren noch Lebensstandard war, ist heute bittere Armut.

Ein einfaches Beispiel: Heutzutage sollte jedes Kind sein eigenes Zimmer haben. Vor 100 Jahren war es normal, dass 2-3 Kinder in demselben Zimmer lebten.

Du kannst entsprechend recherchieren, wie sich das in verschiedenen Lebensbereichen verändert hat. Dementsprechend haben sich auch die Anforderungen ans "Lebensminimum" u.ä. verändert. Das wiederum hat Auswirkungen darauf, was alles auch von der sozialen Komponente oder dem "sozialen Netz" abgefangen werden muss.

Auch wenn die soziale Marktwirtschaft als Begriff eine deutsche Nachkriegserfindung ist, gibt es diese grundlegenden Konzepte ja bereits etwas länger. Es ist daher aus meiner Sicht durchaus legitim, sich die Veränderungen auch auf beispielsweise rund 100 Jahre zurück zu betrachten.

Deutschland selbst hat sich leider zwischenzeitlich verrannt. Durch Kohl beginnend (und leider durch Schröder eher befördert) wurde eine Art "neoliberale Pampa" (Worte der SPD) geschaffen. Man wollte alles privatisieren und hat damit leider sehr viel verschlimmert. Im Bereich der Pflege usw. Es würde einiges besser funktionieren, hätte man nie diesen Weg eingeschlagen. Das rückgängig zu machen ist schwierig. Das kann man sich auch sehr gut herleiten, denn du müsstest ja denen, die beispielsweise ein Krankenhaus gekauft haben, entschädigen und das ist extrem teuer.

Die aktuellen Herausforderungen der sozialen Marktwirtschaft hängen an zwei Punkten: A) Globalisierung und internationale Großkonzerne und B) Bevölkerungspyramide bzw. Überalterung.

Zu A) Du kannst recherchieren, wie sich Staaten teils schwer tun hinsichtlich der Finanzierung und der Einflussnahme in der Wirtschaft. Die Einflussmittel sind ja begrenzt und "Steuerflucht" oder der Wettbewerb der Staaten hinsichtlich Steuern ist schwer zu bestehen. Internationale Großkonzerne haben es leichter, einfach in ein anderes Land zu wechseln. Du kannst zum Scholz-Projekt der "globalen Mindeststeuer" recherchieren. Das hängt mit der Finanzierung zusammen bzw. damit, dass für soziale Systeme genug Geld eingenommen werden kann. Die soziale Marktwirtschaft funktioniert ja nur, wenn sie bezahlbar ist. Zudem funktioniert sie nur, wenn der Staat seine Steuerungsfunktion wahrnehmen kann.

zu B) Durch immer älter werdende Bevölkerung wächst die Zahl der Leistungsempfänger und es schrumpft die Zahl der Arbeiter bzw. Einzahler in die Sicherungssysteme. Auch dies ist erst mal eine reine Geldfrage. Daneben aber auch eine Frage der Auslastung der Sicherungssysteme. Man muss ja auch in Pflege usw. genug Plätze und Fachkräfte haben.

Ergänzung: Eine weitere Herausforderung für die soziale Marktwirtschaft nach föderalem Vorbild ist die Infrastruktur. Die Kosten, beispielsweise Brücken instand zu setzen, explodieren. Viele Jahrzehnte war es fast egal im Haushalt, wie teuer der Betrieb und die Instandhaltung der Infrastruktur ist. Daraus entsteht immer mal ein Investitionsstau, da man Dinge gerne mal von einem Jahr ins nächste verschiebt. Viele Kommunen können sich die Instandhaltung kaum noch leisten und verschulden sich immer mehr. Das ist ein Denkfehler, denn würde man (wie heute oft gemacht wird) bei Investitionen und Infrastruktur auch gleichzeitig Rücklagen bilden für Erneuerungen nach 20 Jahren u.ä., so wie es normale Wirtschaftsbetriebe machen, ist das eine deutlich bessere Planung. Also ja, es kann funktionieren, aber man muss es halt "richtig" machen.

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Gehen wir mal von aus, es würde kein 3.WK direkt ausgelöst. Gehen wir mal davon aus, alles andere wäre dem Kriegsverbrecher Putin auch egal. Also die Folgen, dass er zerstört, statt zu profitieren usw.

Die Antwort ist ganz simpel: Niemand auf der Welt würde dann noch Russland vertrauen oder sonst wie zusammenarbeiten wollen. Selbst die Chinesen würden sich dann zurückziehen müssen. Die Welt ist miteinander verflochten und die Chinesen könnten sich nicht mehr erlauben, mit Russland irgendwie zusammenzuarbeiten.

Russland wäre also auf einen Schlag isoliert. Es wäre auf einen Schlag wirtschaftlich beinahe zerstört, denn die Auswirkungen dieser Total-Isolation sind genau das.

Egal wie: Russland wäre entweder zukünftig ein großes Nord-Korea (eher noch schlimmer sogar) oder es wäre kaputt und würde endgültig zerfallen.

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Das ist inhaltlich eher Unsinn, betrachtet man die gesamte Geschichte.

Wenn man die Entstehung der USA mal weglässt, haben sie sich lange Zeit eher zurückgehalten und rausgehalten.

Auch dann in den beiden Weltkriegen war das eher noch Zurückhaltung, bis sie hineingezogen wurden.

Erst danach kam zum einen der "Weltpolizist USA" auf und vor allem der kalte Krieg. Da mag man in jüngerer Zeit womöglich so etwas wie "Kriegstreiber" sagen. Beispielsweisen Afghanistan und die Ursprünge der Taliban.

Aber auch das trifft es nicht so richtig.

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Das ist leider frei erfunden, was du da schreibst. Es gibt genug, die an Krebs gestorben sind. Um die meisten war es halt bis dahin sehr ruhig geworden.

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Nein, sie soll bleiben weil…

erst mal exakt nichts verkehrt war. Zudem wurde alles korrekt privat abgerechnet und bezahlt. Es ist also exakt rein gar nichts passiert. Sie war sogar deutlich vorsichtiger als viele andere Politiker vor ihr...

Umgekehrt ist es eine bodenlose Unverschämtheit, was sich der ein oder andere in der CDU gerade erlaubt. Ich zitiere mal:

CDU-Chef Friedrich Merz sagte am Dienstag, wenn Lambrecht in ihren Dienstgeschäften bei allem so eifrig wäre "wie bei der Mitnahme ihres Sohnes, dann stünde es um die Verteidigung und um die Bundeswehr besser in diesem Land".

Es war die CDU, die in den letzten mehr als 10 Jahren das Verteidigungsministerium inne hatte und es nicht nur kaputt gespart hat, sondern auch sonst eher chaotisch geleitet hat. Und nun stellt sich genau diese CDU hin und ist derart unverschämt. Würdest du einen Hollywood-Film draus machen, würde das als "zu überzeichnet" abgelehnt.

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Zunächst einmal solltest du nicht von "linken" und "rechten" sprechen. Da fehlt etwas ganz entscheidendes, nämlich das "linksextrem" bzw. "rechtsextrem".

Den offenen Brief nun mit der AfD in einen Topf zu werfen, ist absurder Unsinn. Die AfD will seit Jahren unsere Demokratie angreifen und ersetzen. Sie ist Putin-hörig, bekommt von ihm massive Unterstützung. In dieser Tradition müssen sie Putins Propaganda verbreiten.

Der offene Brief verbreitet in keiner Zeile Putins Propaganda. Im Gegenteil: Es erklärt Putin klar als alleinigen Aggressor. Der offene Brief fordert lediglich, dass man Putin keine Argumente für eine Ausweitung des Krieges liefern darf.

Ob man nun Leute wie Schwarzer als linksextrem bezeichnet, nun, fragwürdig. Auf jeden Fall ist sie eine eher quasi-militante Feministin.

Solche Stimmen sind wichtig. Denn wenn diejenigen aufgeben, die an Weltfrieden denken, dann läuft was verkehrt. Allerdings teile ich das nicht. Man hat es 20 Jahre mehr oder minder im Guten mit Putin versucht. Das ist komplett schief gegangen. Irgendwann muss man sich auch als Friedensaktivist der Realität stellen. Es blutet mir das Herz, aber: Wenn wir keine Waffen liefern und den Kriegsverbrecher Putin nicht jetzt aufhalten, wird er nie aufhören. Er hat ein massives Lügenkonstrukt aufgebaut, nur um einen Grund für den Krieg zu haben. Es hindert ihn nichts daran, beispielsweise ein paar Flugzeuge in den NATO-Luftraum zu schicken, sie abschießen zu lassen und dann die NATO anzugreifen. Egal, was wir tun, egal was Scholz tut: Wenn Putin will, wird es einen Weltkrieg geben.

Die AfD wiederum bzw. die Rechtsextremen, die haben ein ganz anderes Motiv. Sie wollen ihre Finanzierungsquelle und ihre Propaganda-Quelle nicht verschwinden sehen. Sie brauchen Putin, weil sie von ihm abhängig sind. Und die Neonazis und Rechtsradikalen in ganz Europa brauchen Putin für ihren Plan, die Demokratie zu beseitigen. Putin wiederum braucht die Rechtsradikalen, um Europa zu zerstören und sich Stück für stück einzuverleiben.

Die AfD hat damit schon angefangen. Sie verbreitet wieder ihre widerliche Propaganda davon, dass die Ukrainer nur auf Urlaub hier wären, dass es keine Flüchtlinge seien usw.

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Nun schauen wir mal. Die AfD-Hetze sieht jeder im verlinkten Artikel.

Zur Einordnung: Die dortige AfD-Fraktion will für 21 Deutsche einfach mal eben 3,9 Millionen ausgeben. Es geht um einen Anbau an einem Seniorenheim. Da ist es offenbar nicht zu teuer. Ich nenne das absurd, denn das muss deutlich billiger gehen.

Es gibt einen weiteren Artikel, in dem beispielsweise steht, dass im März 72 Flüchtlinge dort angekommen sind, schon 6 vor Ort waren, insgesamt also 78. Ausgelegt ist die Einrichtung für 150 Flüchtlinge. Also völlig andere Zahlen, als die AfD-Hetzer in ihrer Pressemitteilung benennen.

Vieles wird von Ehrenamtlichen (Malteser) übernommen. Also werden hier weitere Kosten eingespart. Auch das erwähnt die AfD-Hetze natürlich nicht.

Hier die zugehörige Pressemitteilung: Unterallgäu: Landkreis bringt 72 Flüchtlinge in Notunterkunft in Bad Wörishofen unter - Bad Wörishofen (all-in.de)

Wenn das Lager voll ist, nur mal angenommen, sind wir bei deutlich weniger als den 40€ pro Person zuhause... Und dass die AfD gerne mal lügt, ist ja bekannt. Hier lügt sie nachweisbar bei der Anzahl der dort untergebrachten Flüchtlinge.

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Ja

Insgesamt betrachtet ja. Denn es gibt heutzutage deutlich weniger Hunger als noch vor einigen Jahrzehnten.

Viele große Probleme verlagern sich eher auf andere Dinge bzw. es ist nun anderes im Fokus (Müllprobleme, sauberes Wasser)

Allerdings darf das nicht hinweg täuschen, dass Hunger immer noch präsent ist. Und gerade durch die Ukraine, die nicht zu Unrecht als "Kornkammer" bezeichnet wird und allgemein durch den Kriegsverbrecher Putin kommen schwere Zeiten auf die Welt zu.

Zudem ist einiges sehr auf Pump gebaut. Regewälder werden abgeholzt für Landwirtschaft und die Böden sind dann nach relativ kurzer Zeit unbrauchbar geworden. Das tut der Erde nicht gut und endlos Fläche haben wir nicht.

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Es ist egal, was wir tun. Putin erfindet Lügen. Er lässt den Geheimdienst Massaker veranstalten, um seinen Krieg zu begründen.

Wenn er uns angreifen will, erfindet er irgendwas.

Also können wir auch der Ukraine helfen. Das ändert nichts.

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CDU Ja. Das geht allerdings vor allem auf die Kohl-Zeit zurück. Also auf die 1990er. Dort wurden auch beispielsweise die Planungen zu NS1 und NS2 begonnen.

Wirklich "Schuld" ist die CDU da allerdings auch nicht so ganz.

Damals war die Welt eine andere und sogar noch in 2000 hat Putin gesagt, Russland könne ja eines Tages NATO-Mitglied werden.

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Es ist vieles möglich. Ablenkungen, Verwirrspiele.

Auch möglich, dass die Russen so langsam merken, dass die Ukraine zu stark sind. Das mag nur Zufall sein, aber kurz zuvor haben die Ukrainer angekündigt, größere Angriffe auf russischen Nachschub und russische Militärstützpunkte auf russischem Gebiet zu starten. Das wurde angekündigt, direkt nachdem die USA und die Briten gesagt haben, dass es die Entscheidung der Ukraine sei, ob sie den Krieg nun in Russland hineintragen, also auf russisches Gebiet.

Wenn das damit also zusammenhängt, könnten wir ggf. eine Wende erleben. Es kann aber auch nur eine kleine Momentaufnahme sein. Man muss die nächsten Tage beobachten, ggf. den Anfang der nächsten Woche.

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Nein

Aus rein logischer Sicht: Nein.

Warum? Weil es sich erst einmal "nur" um Handelsgüter handelt. Und Handel zu betreiben, bedeutet nicht, dass man direkt Kriegsteilnehmer wird.

Allerdings haben wir hier ja einen Putin. Diesem ist Logik völlig egal. Er lügt, sobald er den Mund aufmacht. Er erfindet Dinge, nur um Gründe zu haben, in die Ukraine reinzurennen. Nach "Putin-Logik" ist die Antwort also Ja.

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Das Problem ist oft, dass jeder "Depp" sich meint. öffentlich wirksam äußern zu wollen und zu müssen. Und viele Nachrichten usw. handeln dann oft nur noch davon, was X, Y und Z gesagt haben.

Dass viele vielleicht eher die Klappe halten und "still" zustimmen, kannst du schwer in einer Nachricht verpacken.

So kommt eine Art Schieflage zustande in der Wahrnehmung. Eine echte Lösung gibt es da auch kaum, außer dass die Stillen einfach laut werden.

Einfaches Beispiel: Als die CDU richtig peinlich wurde und gemeckert hat wegen den Waffenlieferungen, gab es eine sehr deutliche Retourkutsche mit der Frage, wer denn zuvor die Bundeswehr verantwortet hatte über sehr viele Jahre (seit 2005). Das ist dann halt nur deswegen in den Nachrichten, weil die SPD-Ministerin somit laut wurde.

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Es gibt derzeit nur einen Menschen, der für Frieden sorgen kann. Das ist Putin. Niemand anderer kann das. Denn egal was gemacht wird, Putin erfindet am Ende einfach Dinge, weil er morden will, weil er Blut sehen will. Diplomatie funktioniert da einfach nicht.

Man kann also nur entweder Putin aus dem Weg räumen bzw. hoffen, dass die Russen das tun oder Putin überzeugen.

Wie kann man Putin überzeugen? Indem er entweder seine Ziele erreicht, insbesondere das Wiederherstellung der Sowjetunion zu Zeiten des Kalten Krieges, oder indem man ihm so viele Verluste beschwert, dass er keine andere Wahl mehr hat, als endlich aufzuhören.

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