Ich möchte Psychologie studieren, bin aber glaube ich zu dumm ):

18 Antworten

Wenn Du das unbedingt willst und Dich richtig reinhängst, dann ist es noch zu schaffen. Wenn der Beruf Psychologe zu einer Berufung werden soll, dann solltest Du Dir immer wieder klar machen, was Du aufgibst, wenn Du wieder mal "zu faul" bist. Die meisten Leute/Schüler sind nämlich nicht zu dumm, sondern zu faul, weil ihnen der Ansporn fehlt. Mit einem Ziel vor Augen, welches man ernsthaft verfolgen will, überwältigt man schwierige Herausforderungen leichter. Deine Mutter ist hier sichrlich keine Hilfe, weil sie Dich auch noch entmutigt. Also bleibt Dir nur eines übrig: zeig ihr, was Du wirklich drauf hast, damit nötigst Du ihr den Respekt ab, den Du für dieses Vorhaben brauchst. Dann wird es auch was mit dem Psychologen.

Schönen guten Tag. :)

Also ich bin Psychologiestudentin und kann dir sagen, dass es unbedingt dein größter Wunsch sein sollte, Psychologin zu werden, weil ansonsten würde es einem schwer fallen, sich durch das Studium zu beißen. Wenn man etwas wirklich will, dann sollte es vielleicht auch zu schaffen sein.

Zu deinen Kenntnissen: Ich würde dir wärmstens empfehlen, dich in Englisch viel mehr reinzuknien. Abgesehen davon, dass es eine großartige Sprache ist, ist sie die absolute Basis für dein späteres Studium. 95% der Texte, die du zu lesen hast, ist in englischer Fachsprache gehalten. So musst du dir später natürlich noch die Fachbegriffe aneignen und dich erstmal einlesen, aber ein gewisses Grundverständnis für die englische Sprache ist sehr wichtig. Deine Uni bietet später vielleicht auch Kurse für "English in Psychology" an, aber reinhängen solltest du dich trotzdem! Englisch kann man immer gebrauchen und in beinah jedem Studiengang ist die zu lesende Fachliteratur in Englisch verfasst. In Mathe solltest du besonders bei Statistik wachsam sein! So wie ich es an meiner Uni mitkriege, kriegst du zwar die wesentlichen Grundlagen gelegt, aber auch hier ist ein Grundverständnis nicht von Nachteil. Ich muss auch gestehen, dass ich Statistik nie leiden konnte und auch meine Probleme mit hatte, aber durch's Studium kommt man, mit etwas Aufwand, trotzdem durch.

Zu dem NC: Es ist klar, dass für Psychologie einen 1er-Schnitt von großem Vorteil ist. Zuerst bekommen natürlich die die Zulassung, die den besten Abiturschnitt haben. Was ich aber feststellen musste, ist, dass die unheimlich hohe Bewerberzahl daher kommt, dass sich viele Studenten an ca. 20 Unis bewerben (Da kenne ich viele in meinem Studiengang, die sich so oft beworben haben) und sich letztendlich natürlich für eine Uni entscheiden müssen. So kommt es zu Nachrückverfahren. An meiner Uni war es so, dass 150 Zusagen rausgesendet wurden, wovon nur einer sich immatrikuliert hat. Beim nächsten 150er-Schwall haben dann 30 zugesagt. Da die Uni wusste, dass der nächste Schwall wohl der war, wo viele verzweifelt auf einen Studienplatz hoffen und vermutlich fast alle zusagen werden, hat sich die Uni dazu entschieden für die restlichen ca. 45 Plätze ein Losverfahren stattfinden zu lassen, wodurch auch Menschen an die Uni kamen, dessen Abischnitt... nicht gut war. Das ist natürlich nicht die Regel,- ich will damit nur sagen, dass man die Hoffnung nicht verlieren sollte und es ruhig mal ausprobieren sollte,- vielleicht auch an ein paar mehr Unis. Jedoch wäre ein 1,x-Abitur wirklich erstrebenswert. Leg dich nochmal ins Zeug und streng dich wirklich an! :) Deine Durchschnittsnoten sehen nämlich leider noch nicht so rosig aus... (aber ich war in der 8.,9. und 10. auch komischerweise nicht sooooo gut,- habe trotzdem dann ein 1,4-Abitur schaffen können und gleich einen Studienplatz gekriegt. Pass einfach gut bei den Grundlagen auf,- das wird dir irgendwann sehr zugute kommen.)

Mit 2 Freunden an eine gleiche Uni - klar, soll's geben. Aber ich denke nicht, dass das die Regel ist. Es sei denn, ihr seid alle 3 vornehmend gut und könnt euch euren Studienort aussuchen. Ehrlich gesagt würde ich aber eher nicht drauf bauen,- jedenfalls nicht bei Psychologie und bei diesem Ansturm auf dieses Fach. (Was ich ehrlich gesagt bis heute nicht verstehen kann. Schau dir lieber genau an, was dich im Studium erwartet. Es ist nicht das typische Diagnostizieren und Therapieren von Menschen,- es ist ein wirklich naturwissenschaftlich basiertes Studieren, was sich viel mit Erforschen auseinandersetzt, mit Modellen, Theorien, Statistiken... Da muss man sich auch durchbeißen. Erst bei der anschließenden Ausbildung zum Therapeuten wird dieses Thema etwas zentraler. Wie gesagt - informier dich gut,- sprich mit Studierenden. Das ist wirklich wichtig!)

Es mag zwar löblich sein, dass du dir schon Gedanken machst,- ich würde dir aber auch raten, dich erstmal auf's Abitur zu konzentrieren. Mit der Zeit kommen andere Ansichten, andere Impulse, andere Interessen. :) War bei mir auch so. Genieße die Schulzeit. Du wirst es kaum glauben, aber es wird dir irgendwann mal fehlen. :)

Liebe Grüße und alles Gute!

Ich hab nu nicht den ganzen Text gelesen... Mach einen guten Abschluss mit Hochschulreife und dann kannst du dich immer noch entscheiden !

toll. dankeschön xD

mein problem halt^^

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