Ich komme mit dem Tod meines Hundes nicht klar. Wie seid ihr mit so einem Verlust umgegangen und was kann ich tun?

8 Antworten

Hallo!

es war ja nur ein Hund

Sagt wer keinen Hund hatte - er gehört zur Familie. Was du mitmachst haben schon viele erleben müssen - einige sogar oft

Vielleicht hilft Dir dieser Text - Autor unbekannt. Alles Gute.

Testament eines Hundes

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben. Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnden Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im tröstenden Arm. Und wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht: „Nie wieder werde ich einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!" Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz. Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann.

Es tut mir leid, dass Du Deinen Hund einschläfern musstet. Ich hab drei Jahre um meine Hündin getrauert, als dann Lucy zu uns kam , fing ich wieder an zu leben. Ich kann jedem, der in so einer Situation ist nur raten, ganz schnell wieder einen Hund aufzunehmen.

Ein Tierarzt, der sich in so einer Situation nicht auf eine Ratenzahlung einlässt, ist charakterlos.

Ich wünsch Dir viel Kraft und denk über meine Worte nach. Quäl Dich nicht noch mehr. Es ist kein Verrat an Deinem Hund, wenn Du einem neuen aufnimmst.

Menschen, die sagen, dass es bloß ein Hund war, haben es nicht verdient, dass man mit ihnen spricht.

Sich Zeit zum richtigen trauern geben und dann heilt die Zeit die Wunden - es dauert eben und man muß auch bissl dran arbeiten, dann wird es etwas leichter.

Ich habe jetzt schon so viele Tiere verloren, ich kann es gar nicht mehr zählen - bei jedem war es schlimm und trotzdem hat die Zeit mir den Schmerz genommen.

Da ich aber ohne Tiere nicht sein kann, kommt immer wieder jemand nach - weil es gibt immer wieder welche die ein liebevolles Zuhause brauchen können.

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