Hunderassen für Anfänger (Großstadt)?

16 Antworten

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Also nach deiner kurzen Beschreibung hier würde ich dir aufjedenfall einmal vom Akita Inu abraten, ist jetzt nicht böse gemeint, echt nicht aber ich habe selbst einen Akita jetzt 1 Jahr alt und ich komme zwar sehr gut mit ihr zu recht aber ich bin mit Hunden aufgewachsen und habe mich 2 Jahre über den Akita informiert. Mit dein anderen beiden Rassen kenne ich micht nicht besonders gut aus. Die Wohnung wäre keine Problem wenn du ihn sonst gut auslastest.

Dann gibts da noch so Fragen die mir noch unklar sind und zwar:


Will dein Partner auch wirklich einen Hund?

Wie willst du den Hund auslasten? (Fährtenarbeit, Agility, etc.)

Was macht ihr mit dem Hund wenn dein Partner mal keine Nachschicht hat? Wo gebt ihr ihn hin? (du schreibst er hat vorwiegend Nachtdienst)

Seit ihr euch bewusst das ihr den Hund 10-15 Jahr habt? Was macht ihr wenn dein Freund einen anderen Job hat wo er nicht mehr Nachts arbeitet? Was macht ihr da mit dem Hund?

Habt ihr genügend Geld für einen Hund? (Tierarztkosten, Futter, Steuern, etc.)

Danke erstmal für die ehrliche Antwort. Ich würde an den Tagen, wenn mein Partner mal keine Nachtdienste hat, früher von der Arbeit gehen. D.h. statt um 4 gehe ich um 12, damit der Hund nicht lange alleine ist.

Aber ich denke, das Thema Hund sollte ich erstmal auf Eis legen. Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese, merke ich schnell, dass ich an viele Sachen nicht gedacht habe. Zum Beispiel: Was mache ich, wenn mein Freund und ich uns mal trennen sollten? Kann ich mir Urlaub nehmen für die Welpenzeit? Bin ich wirklich belastbar genug, um mich ausreichend zu kümmern (weiß ich ja nicht, da ich bis jetzt nur Katzen hatte)?

Aber ich werde den Rat von einigen hier annehmen mit dem "Gassi Gänger" in Tierheimen. Ich liebe Tiere einfach und Hunde sind unglaublich faszinierende Wesen, aber ich würde es nicht übers Herz bringen, wenn mein Hund leiden muss, weil ich zu wenig Zeit habe.

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das finde ich eine gute entscheidung und beim gassi gehen kannst du viel über die hunde lernen und das wird dir weiter helfen wenn du vielleicht selbst mal später einen hund holen wirst

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Hallo, das sieht schlecht bei dir aus. Wenn dein Partner Schichtdienst hat dann Schläft er am Tag und du bis zur Arbeit. 

Ich denke ein eigener Hund würde zu einer sehr starken Belastung werden. Freizeit kann dann nur noch mit Hund stattfinden. Einem Welpen und der Aufzucht und Erziehung eines Junghundes, egal welcher Rasse, kannst du nicht gerecht weren.

Genau das sollte ein Hund nicht sein, eine Belastung, sondern das Leben mit Hund sollte eine Bereicherung sein. Was ist wenn die Beziehung zerbricht? Was ist wenn du Schwanger wirst?

Das sind die häufigsten Abgabegründe von Haustieren, die dann im Tierheim landen.

Ich denke du hast eine Sehnsucht nach Veränderung und glaubst ein Hund könnte die stillen. Leider ist das kein guter Grund für die Anschaffung eines Hundes.

Wenn du Tier/ Hunde magst dann Arbeite Ehrenamtlich im Tierheim, das mache ich schon seit 30 Jahren.

Zur Rasse selbst kann ich nichts sagen. Hängt glaube ich eher von der Erziehung um vom Alltag ab.  Aber folgendes solltest du ebenfalls bedenken.

Ein Hund braucht genügend Auslauf. Täglich bei Wind und Wetter. Je größer der Hund, desto intensiver wird es. Mit einmal um den Block kommt ihr nicht aus.

Bedenke, dass wenn ihr in Urlaub fahrt, ihr den Hund auch irgendwie unterbringen müsst bzw. mitnehmt.

Macht euch eine Auflistung der Kosten. Nahrung, Medizin, Arzt, Versicherung, Steuer.

Sucht am besten einen Züchter oder eine Hundeschule in eurer Nähe und fragt mal an in wie weit die euch eine Empfehlung geben können.

Will nichts unterstellen, aber viele kaufen sich einen Hund und wissen alles über die Rasse, aber nichts davon, was es bedeutet, einen Hund Fulltime im Haus zu haben. So ein Hund wird euch einige Jahre begleiten, daher gut überlegen, ob er tatsächlich zu eurem Lebensstil passt (auch noch in 5 Jahren?!).

Gruß

REK

So hört sich das ja prima an,gerade das ihr in unterschiedliche Schichten arbeitet. Das der Hund nie alleine wäre. 

Da ihr beide Null Erfahrung habt. Solltet ihr euch erstmal theoretisches Wissen aneignen,bevor der Hund einzieht. 

Heißt Welpen/Junghund Erziehung,Stubenreinheit,Beißhemmung erlernen,dann über gewaltfreie Erziehungsmethoden,ihr solltet euch schon Hundeschulen angucken,wie man Welpen/Junghunde artgerecht und altersgerecht auslastet. Was zu beachten ist beim Züchter,wie du gute von schlechten unterscheiden kannst.dann über die Welpenmafia und Nigeria Connection. Dann über die Kosten die ein Hund so mit sich bringt. 

Im Tierheim als Gassi Gänger bewerben,das du ein bisschen praktische Erfahrungen sammelst. 

So damit seit ihr beide erstmal Monate beschäftigt. 

Die Rassen die du dir da raus gesucht hast sich ja alle ganz nett und Vorallem hübsch anzusehen. Doch was wisst ihr über Charaktereigenschaften? Fellpflege,Rassespezifische Eigenschaften? Passt die Rasse in euren Alltag? Könnt ihr einem sturen ,eigenständigen Akita erziehen? Oder kommt ihr klar mit den Jagdtrieb eines Dalmatiners? Oder mit dem Temperament eines Aussies?  

Erst belesen,richtig erkundigen dann sich zur Rasse belesen,dann Hund anschaffen. 

DH. Besser hätte ich es nicht schreiben können.

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ich würde nochmal schauen ob nicht doch mehr zeit aufwendbar ist.

ansonsten wird wohl nur ab zu raten sein, vor allem von all den rassen die hier aufgezählt wurden.

gerne als "anfänger hund" genommen (wobei auch das falsch ist, denn einen wirklichen "anfänger hund" gibt es nicht) wird der goldenretriver. sie sind meist vom gemüt her ruhig, sanft und sehr familienbezogen.

anfangs sollte man einen hund nicht alleine lassen, egal ob er eigentlich schon stubenrein ist oder eigentlich schon alleine bleiben kann. denn er kommt ja in eine neue ungewohnte umgebung und wird warscheinlich unsicher sein, da kann dann schon mal ein hoppala passieren.

von einem welpen ist hier generell ab zu raten, denn diese müssen anfangs alle zwei stunden raus. und das beißt sich noch viel mehr mit euren vorstellungen.

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