Hund zutraulich machen?

4 Antworten

Geduld und Vertrauen ist hier das Zauberwort.  Der Hund hat nichts kennengelernt und muß jetzt langsam verstehen, daß ihm keiner was tut - das Dinge nicht gefährlich sind. Das mußt Du ihm ganz langsam zeigen. Wenn er Angst vor dem Spielzeug hat, setz Dich auf den Boden und spiele Du mit dem Spielzeug. Roll es hin und her, wirf es ein Stückchen in die Luft - tu so als ob Du das ganz toll findest. Wenn der Hund langsam Interesse zeigt oder auch nur schaut - leg es vor ihn auf den Boden - wenn er daran schnuppert, bestätige das - ermuntere den Hund sich das anzuschauen etc. Aber zwing ihn zu nichts.

Schütze Deinen Hund draußen vor allem wovor er Angst hat. Wenn er nicht weitergehen will weil da z.B. eine Mülltonne steht und er davor Angst hat, bleib stehen, laß die Leine lang, geh zu der Mülltonne, berühr sie, zeig dem Hund das Ding ist nicht gefährlich. Wenn er vorsichtig auch nur einen Schritt darauf zu macht - ermuntere ihn, lobe ihn.

Achte auf Deinen Hund. Wenn Du merkst daß ihm eine Situation unangenehm ist - nimm ihn raus aus der Situation.  Beispiel: Du gehst Gassi und es kommen drei Kinder angerannt und wollen den Hund streicheln. Der Hund zeigt deutlich durch wegschauen, Kopf wegdrehen, über die Schnauze lecken Ohren anlegen, Rückwärts gehen etc. daß er das nicht will.  Dann laß die Kinder nicht an den Hund ran und geh weiter.

Das ist ein langer Weg, aber es wird jeden Tag besser werden wenn Du die Geduld und die Zeit aufbringst die der Hund jetzt braucht. Aber überfordere ihn nicht.  Gib dem Hund einen festen Tagesablauf. Also immer gleich.  Gleiche Futterzeiten, gleiche Gassizeiten, führe Rituale ein (z.B. immer wenn ihr nachhause kommt, gibt es ein Leckerli). Oder immer wenn ihr abends den Fernseher ausmacht, geht es nochmal raus.  Der Hund braucht die Sicherheit, daß er weiß was als nächstes passieren wird. Das hilft ungemein.

Der Hund ist einfach richtig beschissen sozialisiert um nicht zusagen garnicht sozialisiert. Wie alt ist euer Hund? Wart ihr mal bei dem Züchter in Frankreich? Und wie lange war er bei eurem Freund und was hat er mit ihn alles gemacht? Das müsst ihr euch zum Anfang erst einmal klarmachen sonst geht garnichts. Das wichtigste danach ist das ihr eine gute Hundeschule besucht in der der Hund Kontakt zu anderen Hunden hat. Wenn ihr das nicht macht ist alles verloren. 

haben Sie von einen Freund der die züchtet. Der hat die sie aus Frankreich von einem Züchter.

Dein Freund züchtet diese Hunde und hat den Hund von einem Züchter aus Frankreich? 

warum gibt denn der Freund den Hund wieder ab?

wenn der Hund so ängstlich und verschüchtert ist, spricht das meist für schlechten Umgang, keine gute Haltung.

fragt den Züchter/Euren Bekannten doch mal warum der Hund so ist und was man da machen kann. Züchter sollten bei Problemen auch immer hilfreich zur Seite stehen (können!).

ansonsten würde ich dazu raten Hilfe/Unterstützung bein einem Hundetrainer zu suchen, liebe-und verständnisvoll mit dem Hund umzugehen, Vertrauen zu ihm aufbauen und dazu auch viel Geduld im Gepäck haben. 

Der Züchter von dem wir den Hund haben, ist sehr liebevoll zu seinen Hunden und ich glaube nicht das der Hund da schlechte Erfahrungen gemacht hat. 

Er hat den Hund schon etwas länger und deswegen haben wir ihn dann bekommen.

Danke für die Antwort :)

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@MaRaSaLu

den Hund abgegeben nur weil er ihn schon länger hatte?

sorry, aber das klingt alles andere als seriös!

und Hunde mit denen liebevoll umgegangen wird, legen nicht so ein Verhalten an den Tag. 

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