Hund hat panische Angst seit Nachbar Horndünger gestreut hat. Was kann man tun?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich würde einen Stoffbeutel mit einer handvoll Erde füllen und fest zumachen. Den Beutel nimmst Du dann mit nach Hause, damit sie selbst feststellen kann, dass mit dem Geruch nichts furchtbares zusammenhängt. Auch hat sie ihn dann in der Nase und wird nicht so überwältigt, wenn ihr rausgeht.

Danke, endlich 'mal ein wirklicher Ratschlag! - Habe die entsprechende Erde in homöopatischen Dosen auf die vier Pflanzen im Treppenhaus verteilt. Etwa die Menge von 1 EL in eine alte Socke gekippt und neben den Schmutzwäschebehälter gelegt. Und einen kleinen Blumentopf - etwa 0,25l - damit gefüllt, den ich gleich noch auf die Fensterbank ins Schlafzimmer stelle, wo Lucy schon tief schläft. So wird sie schon eine kleine Dosis während der Nacht unbebewusst aufnehmen - und daneben schlafe ich, also kein Grund zur Sorge für sie... Mal abwarten - bis morgen!

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@nichtvongestern

Heute morgen machte sie zwar einen großen Bogen um den "feindlichen Busch", ging aber dran vorbei, wohl auch, weil sie Druck hatte. Im Laufe des Vormittags fand sie die Socke, sprang erfreut über das unerwartete Spielzeug darauf los, und ließ es sofort wieder fallen. Du weißt, mit diesem Blick der Ungläubigkeit, den nur Hunde hinkriegen, wenn ihre Menschen etwas für sie völlig Unverständliches getan haben ;-))

Am Nachmittag zwar wieder ein großer Bogen um den Busch, aber von Panik oder Angst war keine Spur mehr vorhanden, sondern eher sehr aufmerksame Skepsis, ebenso beim Nachhausekommen!

Ganz herzlichen Dank!

Aber auch an Bitterkraut, die mich mit ihren Kommentaren darauf aufmerksam machte, dass der Stickstoff durch Feuchtigkeit gelöst wird, um dann eben den Boden zu lockern. So haben wir zwischenzeitlich immer mal wieder das Beet gegossen, in der Hoffnung, dass der Geruch abnimmt. - Na ja, für eine Hundenase, natürlich lächerlich.

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@taigafee

Nach nun 14 Tagen und teilweise heftigen Regenfällen ist der "feindliche Busch" ganz besonders interessant. Beim Nachhausekommen schnüffelt sie sehr intensiv gezielt in die Mitte des Busches - als ob da eher eine tote Katze läge, aber lässt sich ohne Probleme davon entfernen.

Höchst merkwürdige Erfahrung!

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Normalerweise fahren Hunde auf Hornspäne tierisch ab. Da hat man seine liebe Mühe den Hund davon abzuhalten das zu fressen.. Wenn der Schmied in den Pferdestall kommt warten dort Hunde schön in einer Reihe, bis sie was abbekommen:) Dein Hund ist unsicher, er ist keine arme Lucy, komm du in eine andere Stimmung und dann kann auch dein Hund damit umgehen.

Ich hab grad lachen müssen... Ne Freundin von mir hatte mal nen Lederbeutel aus Bockleder, den hat mein Hund immer angeknurrt, mit eingezogenem Schwanz, Bocksleder hat auch einen sehr heftigen Geruch ;).

Ja, Hornspäne riechen stark, nach totem Horn eben. Sicher riecht das der Hund und wiel er kein zugehöriges Tier sehen kann, kann er den Geruch nicht unterbringen und hat Angst. Geht einfach selbsicher weiter, der Hund wird sich dann an euch orientieren. Der Geruch wird nach einer Weile auch nachlassen und der Hund wird lernen, daß ihm der Geruch nix tut. Ihr müßt dem Hund zeigen, daß alles ok ist.

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