Hund draußen halten?

14 Antworten

Auf einem umfriedeten Grundstück, das hinlänglich "ausbruchsicher" ist, darf man Hunde halten. Sie sollten allerdings die Möglichkeit haben, sich auf einen Wettergeschützten Platz - z.B. in eine Hundehütte - zurückzuziehen.

Das ist in der Tierschutz-Hundeverordnung vorgeschrieben:

2.2. Anforderungen an das Halten im Freien:

2.2.1. Schutzhütte:

Hunden, die im Freien gehalten werden muss eine Schutzhütte zur Verfügung gestellt werden.

Die Schutzhütte muss aus wärmedämmenden und nicht gesundheitsschädlichem Material hergestellt sein.

Der Hund muss in der Schutzhütte trocken liegen können.

Der Hund muss sich in der Schutzhütte verhaltensgerecht bewegen und hinlegen können.

Der Hund muss, sofern die Schutzhütte nicht beheizbar ist, den Innenraum mit seiner Körperwärme warm halten können. Sie darf daher auch nicht zu groß sein.

2.2.2. Liegeplatz:

Hunden, die im Freien gehalten werden, muss außerhalb der Schutzhütte zusätzlich ein witterungsgeschützter und schattiger Liegeplatz mit wärmegedämmten Boden zur Verfügung gestellt werden.

Hier der Link zur vollständigen Verordnung:

http://www.lra-mue.de/de/pub/buergerservice/fachbereiche/veterinaeramt/informationenfuerhunde-_katz/hundehaltung.cfm

Sehr schön ... DH ...

0

Mein Hund hat einen Garten,er darf da rein,wann immer er will,er kann seine Geschäfte machen,wann er immer er will. Er darf natürlich 2 mal am Tag weg, spatzieren gehen ,wohin er will und wie lange er will.Einen Hund zu haben ist schön. PS:Ich hatte auch schon einen zuckerkranken Hund und das war sehr traurig

was meinst du mit draußen? den Garten?, wenn ja ich halte meine Hunde auch im Garten und nicht im Haus..(wohne jedoch in Österreich^^)

Sorry, aber so eine Frage mag ich eigentlich überhaupt nicht beantworten. Überall im Netz kann man sich anschauen und runterladen, wie das Deutsche Tierschutzgesetz es vorsieht, insofern haben die Leute hier Recht, die schreiben, dass es erlaubt ist, wenn bestimmte Auflagen erfüllt sind..

Und es gibt tatsächlich (ursprüngliche und vom Fellwuchs her geeignete) Hunde, denen ein Aufenthalt im Freien erheblich lieber ist, als eine überheizte Wohnung, auch wenn wir Menschen uns dann mit Winterklamotten vor den Temperaturen schützen müssen. Dazu gehören allerdings weder kurzfellige Jagdhunde wie der Labrador, noch Kleinhunde und schon garnicht die Terrier-Rassen mit wenig oder keiner Unterwolle, die grundsätzlich schnell frieren und bei denen das dekorative Mäntelchen durchaus Sinn macht und nicht nur modischer Firlefanz ist.

Ich rede von den nordischen Schlittenhundrassen und deren Kreuzungen, sowie von den riesigen Herdenschutzhundrassen, wie Kuvasz, Owtscharka, Pyrenäenberghunde, Podhalaner,und deren Kreuzungen, bzw. verwandte Rassen etc. Nichtsdestotrotz brauchen all diese Rassen aber menschlichen Kontakt, Zuwendung, auch wenn sie in ihren Ursprungsländern immer noch als Gebrauchs-und Arbeitshunde ohne Kontakt auskommen müssen. Sich in Deutschland einen Hund anzuschaffen, setzt für mein Verständnis voraus, dass man einen Hund HABEN WILL. Was macht es denn für einen Sinn, unbedingt einen Hund haben zu wollen, den man dann nicht mal in sein Leben, in seine Wohnung integrieren will??? Wenn ich keinen Hund um mich vertragen kann oder keine Lust habe, alle 2 Tage zu putzen oder ansonsten mit Hundehaaren und Pfotenabdrücken auf dem Boden zu leben, dann schaffe ich mir einfach keinen Hund an.Jeder Hund ist bestimmt auch gerne draußen, aber Hunde sind Rudeltiere. Und wenn man nur einen einzigen Hund hat, dass ist das für das Tier eine Strafe, nicht bei seiner Familie sein zu dürfen, denn wir sind das einzige "Rudel", das er hat!

Was möchtest Du wissen?