Hass bei Undankbarkeit

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Weiter rauslassen, aber freundlicher und ruhiger. Dankbarkeit zeigen unterschiedliche Menschen oft auf unterschiedliche Weise. In manchen Fällen ist es schon der Blick, der Dankbarkeit zum Ausdruck bringt oder der Dank steht zwischen den Zeilen. Wenn du den Eindruck hast, die Person weiß dich und deine Hilfeleistungen nicht zu schätzen, dann frag die Person konkret danach. Wenn du nicht angemessen gewürdigt wirst, dann senk nicht deinen Anspruch, sondern such dir Leute, die deinen Ansprüchen gerecht werden. Was du erwartest ist, dass deine Zeichen der Wertschätzung einer Person nicht als Selbstverständlichkeiten genommen, sondern ebenfalls geschätzt werden. Und du möchtest ab und an dafür gelobt werden, was in Dankbarkeit enthalten ist. Ich finde nicht, dass es zu viel erwartet ist, wenn man selbst auch diesen Ansprüchen genügt. Erwarte aber nicht, dass Dankbarkeit immer mit einer Phrase zum Ausdruck gebracht wird. Wenn du beispielsweise einem Kind eine Schleife in die aufgegangenen Schnürsenkel machst, dann kannst du davon ausgehen, dass es Zeichen seiner Dankbarkeit ist, wenn es aufgeregt und fröhlich zurück ins Spiel rennt. Und wenn du jemand Traurigen zum Lachen bringst, dann ist bereits das Lachen Ausdruck von Dankbarkeit. Halte dich also offen dafür, auch andere Sprachen des Dankes zu lernen.

Ich kenne deine Sachlage bestens. Wenn ich im Zug morgens in die Arbeit fahre, habe links neben mir meine Tasche liegen, kommt eine Person, stellt sich neben dem Platz, als ob er hin will. Ich räume meine Tasche weg, damit er sich hinsetzen kann. Oder ich halte einem Menschen die Tür auf Höflichkeit auf, z.B. vorm Kaufhaus. In 80% der Fälle kommt kein Danke oder Nett von ihnen. Ich werde nach wie vor freundlich sein, auch wenn es meist nicht erwidert wird. Wenn es nicht erwidert wird, dann ist das seine Straßenseite. Damit muß er leben. Ich versuche, weil ich auch gläubig bin, zuvorkommend zu behandeln. Wenn allerdings ein Freund oder ein Bekannter meine Hilfsbereitschaft gnadenlos ausnutzt, kann es schon passieren, dass die Meinung sage oder dementsprechend die Hilfe verweigere. Kann auch schon dazu kommen, dass ich den Kontakt von mir abgebrochen habe. Das kommt wirklich nur vor, wenn der andere zu weit geht und ich ihm das vorher einige male gesagt habe, aber keine Besserung eintritt.

Mein Rat, wie ich das machen würde, bleib so, wie du bist. Mir geht es innerlich dadurch sehr gut. Bin ausgeglichen. Laß dich aber NICHT ausnutzen. Solche Leute, die die Hilfsbereitschaft ausnutzen, haben in der Regel ein RIESEN Problem mit sich selbst.

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Tipp für den Zug: Einfach mal fragen: "Wollen Sie sich zu mir setzen?" oder gar nicht reagieren, bis die Person den sprachlichen Kontakt zu dir aufnimmt. Das halte ich für eine subtile Art der Erziehung zu besserem ÖPNV-Verhalten, denn ich find das auch grässlich, dass fremde Menschen manchmal davon ausgehen, dass man ihnen ihre Wünsche ja von den Augen oder der Körperhaltung ablesen können muss. Ist eine genauso unsinnige Erwartungshaltung wie die, davon auszugehen, dass jeder Höflichkeitsregeln des Alltagslebens gelernt hat und anwendet.

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also ich wurde ganz entspannt erzogen und habe es mir selbst angewöhnt aber ich würde sagen du kannst es bei anderen nicht vorraus setzen das sie auch so0 sind ich finde es auch nicht ok wenn leute undankbar sind aber man muss einfach damit klar kommen.

Wir sollten jeden Tag aufstehen und dankbar sein. Wofür bist du dankbar?

Das Leben ist manchmal sehr unfair. 

Es geschehen manchmal Dinge, so urplötzlich, so unerwartet und alles was uns bleibt ist zu trauern. Es ist auch oft so, dass man erst merkt was man hatte, wenn es nicht mehr da ist.

Wenn man alles im Leben hat, neigen viele dazu es als selbstverständlich anzusehen und vergessen dabei Dankbarkeit zu zeigen.

Ich finde, wir sollten jeden Tag aufstehen und dankbar sein. 

  • Dankbar dafür, dass man überhaupt aufgestanden ist am nächsten Morgen. 
  • Dafür, dass man ein schönes Glas Wasser trinken darf und es einen nicht fehlt. 
  • Wir sollten dankbar sein für die Essen, die wir täglich auf dem Tisch haben. 
  • Auch für unsere Familie, selbst wenn es manchmal stressig mit ihnen ist.

Der Tag kann immer kommen und wir sollten diese Welt nicht mit Undankbarkeit und Gejammer verlassen. 

  • Wir sollten das Leben jeden Tag in vollen Zügen genießen, so als wäre es der letzte. 
  • Auch wenn man bei der Arbeit ist, sei glücklich und froh, dass du Arbeiten kannst. 
  • Sei froh, dass du eine Arbeit hast. 
  • Lass den Stress anderer nicht auf dich übertragen und schenke ihnen am besten ein Lächeln.
  • Sage deiner zickigen Schwester wie sehr du sie liebst und wie froh du bist, dass es sie gibt. 
  • Sag deinen nervigen Eltern, dass du sie liebst, und dass du nicht wissen würdest was du tun solltest ohne sie. 
  • Gib ihnen jeden Tag einen Küsschen auf die Backe, nur so als eine Form der Dankbarkeit, sie werden sich riesig freuen.

Tut mir leid, es musste raus.

Danke!

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