Hallo, ich würde gerne einen Lampentester selbst bauen. Lampe OK = LED on, Lampe kaputt = LED off Kann mir jemand helfen?

6 Antworten

Also - Verzeihung - als 'Elektrotechniker' (im 1ten Semester) stellst du solche Frage?

Techniker ist die Eingangsstufe zum Ingenieur-Bereich, wo überwiegend kreativ gearbeitet wird, also Pläne entwickelt werden, Lösungen gefunden werden. Als Eingangs-Voraussetzung ist ein (Handwerks)Beruf erforderlich, in dem man sich bereits mit solchen Basis-Themen befasst.

Zu deiner Frage:

Du kannst das mit einem direkten Stromkreis machen (Reihe) oder mit einer sensiblen Schaltung; bei ersterer fließt Strom durch Prüfling, LED und deren Vorwiderstand, bei zweiter schaltest du einen Transistor, ggfls. Darlington, ein und lässt den Arbeitsstrom der LED durch die Emitter-Kollektor-Strecke fließen.

Jedenfalls brauchst du eine Stromquelle, praktischerweise einen 9-Volt-Block 6LR6 oder 6F22 in Alkaline-Ausführung.

Noch Fragen?

Bei Glühlampen reicht der Durchgangsprüfer mit 9V-Block o.ä., denn eigentlich ist die angelegte Spannung egal, solange ein Stromkreis über den niederohmigen Glühfaden geschlossen wird.

Bei 230V-LED-Leuchtmitteln dagegen dürfte es wesentlich schwieriger werden, da diese einen viel zu hohen Innenwiderstand haben.

Da könnte man zur Prüfung über einen Trenntrafo 230 V anlegen, als Anzeige für die Funktion des Leuchtmittels dient die Glimmlampe eines Kontrollschalters. Allerdings könnte dies auch zum Flackern der LED-Lampe führen, das muss man austesten.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Industrieelektriker (Betriebstechnik)

Danke, braucht man unbedinngt einen Trenntrafo? sorry Bin erst im 1. Semester"

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@LukeSteu001

Der Trenntrafo ist ein Sicherheitsaspekt, der sorgt für eine galvanische Trennung vom Stromnetz.

Damit du davon im Fehlerfall einen Stromschlag bekommen könntest müsstest du beide "Pole" gleichzeitig berühren, bei einer einpoligen Berührung passiert nichts. Nach dem Prinzip funktionieren auch die Rasiersteckdosen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rasiersteckdose

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@LukeSteu001

nimm 9-Volt-Block, da bist du Netz-unabhängig - mit Darlington schaltet dir jeder Prüfling mit höherem Widerstand durch.

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Einen Lampentester oder einen Glühbirnentester. In Zeiten mit Led und Sparlampem ist das nicht ganz so einfach. Da würde ich mich an Dominoshappi halten.

Noch schwieriger wird es wenn du Fahrradbirnchen, Autolampen und 230V Lampen testen willst.

Ich glaube dass die Messung mit dem Ohmmeter am zielführensten ist.-

Das Problem liegt eher an der Fassung als an einem Ohmmeter, bei welchem die Kontaktsicherheit mit 2 Pins fragwürdig ist.

Philips stellte mal den Verkaufsstellen ein Gerätchen mit 12 verschiedenen Fassungen zur Verfügung, drinnen war ein 9-Volt-Block und ein 'Voltmeter' mit Grün-Bereich; prüfen ließen sich u.a. E 27- bis E 10-Lampen ('Fahrrad').

Selbstbau lohnt sich kaum bei derartigem Aufwand. 

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Kommt drauf an welche Lampen du testen willst. Wenn der Innenwiderstand der Lampe relativ niedrig ist funktioniert das mit LED. 9V Batterie, passenden Vorwiderstand (330 Ohm oder so), Lampe in Serie. Sonst brauchst du einen Transistor, der über die zu testende Lampe angesteuert wird

 @unlocker!

willst du eine Straßenbeleuchtung errichten?

Rechne mal aus, welcher Vorwiderstanderforderlich ist, bezogen auf eine 'normale' LED:

6 Volt Spannungsabfall mind., max. 10 mA Betriebsstrom >> 600 Ohm, besser noch 1 kOhm sonst wird die LED überlastet. OK?

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Schuko-Stecker, Bauleuchte und Steckdose.
Lampe reindrehen; Leuchten = OK, nicht leuchten = Defekt.

:)

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