Habt ihr mal eine Gans gegessen?

13 Antworten

Ja, ich habe schon Gans gegessen, 2x um genau zu sein.
Äpfel und Orangen waren bei mir auch dabei, das passt super, die anderen Bestandteile gingen aber mehr in Richtung Suppengemüse. Die Füllung diente bei mir aber nur für einen ordentlichen Soßenansatz, nicht zum Mitessen.

Obst verwende ich gerne mit Fleisch, egal ob Apfel, Birne oder Preisebeeren, Sauerkirschen oder Kornelkirschen. Das macht die Soße nicht unbedingt süß, selbst Schokolade habe ich schon mehrfach verwendet und hatte trotzdem eine angenehm würzige Soße die nur eben einen besonderen Geschmack hatte.

Marzipan kann ich mir, wenn es sparsam verwendet wird, auch gut vorstellen. Zu viel wäre wohl etwas aufdringlich aber eine gute Rohmasse besteht nun ja auch zu 70% aus Mandeln, ein klein wenig Bittermandel und dem Rest Zucker, sooo süß ist das garnicht. Viele verwenden auch z.B. Lebkuchengewürz in der Soße und Fünfgewürz im Kuchen, funktioniert mit dem nötigen Fingerspitzengefühl sehr gut.

 Schmeckt lecker oder eher nicht?

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Das kommt (allein) auf Deinen Geschmack und auf die Zubereitung an, wie bei allem.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Zwischendurch kommt die ganz gut. Eine menge Fleisch.

Füllung mache ich auch nie.

Vorher schon auseinander nehmen und dann in den Ofen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Du musst ja nicht die Füllung mitessen. Einfach ein Stück Brust oder eine Keule mit Soße und Kartoffeln essen. Ich hoffe, es ist eine Freilandgans!

Ich habe nicht nur sie gegessen, ich habe jedes Jahr 250 Gänse zu Weihnachten ausgenommen und präpariert, damit sie in der Weihnachtsnacht fertig poeliert sind. Und dass man da Süße einbringt, das liegt am Fleisch der Gans. Denn diese ist extrem fettig und würde ohne Beilage fad und verfettet schmecken. Durch die Aromen, die beim poelieren in die Gans gehen, bekommt sie durch die Jus einen säuerlichen Geschmack, durch die Äpfel eine fruchtige Note und das Nussige kommt aus den Mandeln im Marzipan. Dazu dann eben noch die Kartoffelknödel und das Rotkohl. Für den exquisiten Geschmack sollten noch karamellisierte Maronen drauf.

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