Gute Kamera für mega gute Bilder?

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10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine tolle Kamera nützt dir eigentlich, wenn du kein Talent für Fotos hast genausowenig, wie dir ein 250€ Grafiktablett was nützt, wenn du nicht zeichnen kannst.

Gerade professionellere Kameras produzieren out-of-the-box für jemanden der Handybilder gewohnt ist eher untersättigte Fotos. Sie sind eigentlich dafür ausgelegt, dass man die Rohdaten selbst bearbeitet, und Farben, Belichtung sowie Schärfe finetuned.

Aber zu deiner Frage, du solltest mindestens 300-400 Euro einplanen, mit Kamera und dem richtigen Objektiv, dass dir dann auch die Hintergründe so weich zeichnet.

Woher ich das weiß:Beruf – Arbeite mit verschiedenen Canon Kameras seit ca. 15 Jahren.

Sony a6400

Sony a7 III

Wichtig sind die Objektive -> brauchst eine hohe Lichtstärke (f1.8 oder f2.8) Diese Objektive sind vielleicht teuer, aber dafür bekommt man super Bilder. Schlussendlich brauchst du auch noch ein Bildbearbeitungsprogramm. Um mehr Farbe in die Bilder zu bringen

Die Fotos macht immernoch der Fotograf und nicht die Kamera.

Davon abgesehen sind die "mega guten Bilder" der sog. "Influencer" nicht besonders herausragend gut. Die Bildqualität ist nicht schlecht (soweit man das auf Screenshots der ohnehin schon von Instagram komprimierten Bilder beurteilen kann), aber bzgl. Bildkomposition und Ausdruck sind sie ziemlich nichtssagend.

Z.B. das 2. Bild. Was soll das denn darstellen? Jemand, der eine Wasserpfeife (o.ä. ich kenne mich da zum Glück nicht aus) raucht? Und die Person ist auch noch so fast-scharf, aber eben nicht scharf.

Auch im 1. und 3. Bild geht es lediglich um Selbstdarstellung; die Bilder haben keinen großen ästethischen Wert.

Aber soviel dazu. Ich verstehe, dass du dich davon vermutlich ziemlich angegriffen fühlst (ja, mir ging es auch mal so), aber sobald man sich mehr mit Fotografie beschäftigt, stellt man fest, dass hinter diesen Bildern wenig Denken und Fotografie steckt. Aber egal, ich habe auch schon viel schlimmeres (besonders im Bezug auf Bildbearbeitung) gesehen.

Die meisten dieser Menschen machen ihre Fotos vermutlich mit einem (teuren) Smartphone. Das ist für Schnappschüsse ganz gut/ok, aber wenn man sich weitergehend mit Fotografie beschäftigen will, reicht es nicht mehr.

Ich würde dir empfehlen, dir eine Einsteiger DSLR (oder DSLM, aber die sind in der Regel etwas teurer - ich weiß nicht, wie viel Geld du ausgeben willst) zu kaufen. Bei Canon wäre das zum Beispiel eine 200d (irgendeine dreistellige, die verstelligen sind "Sparmodelle") oder bei Nikon die D3XXX oder D5XXX Serie (z.b. D3500 oder D5600).

Diese sind jedem Smartphone deutlich überlegen - aufgrund des physikalisch größeren Sensors kann man damit auch in schlechten Lichtverhältnissen bessere Fotos machen. Außerdem kann man Einstellungen manuell vornehmen (Blende, Belichtungszeit, ISO) und im RAW-Format aufnehmen (das ist für die Bildbearbeitung extrem wichtig).

Für den Anfang ist das "Kit-Objektiv" (meist ein 18-55mm f/3,5-5,6) meist ausreichend. Damit kann man relativ viel ganz ok machen (es ist halt auf nichts spezialisiert) und ausprobieren, was einem gefällt.

Das wichtigste an der Kamera ist, dass sie dir zusagt. Bevor du eine Kamera kauft, nimm sie unbedingt mal in die Hand und teste, wie sich die Handhabung, Menüführung etc. anfühlt.

Woher ich das weiß:Hobby – Hobbyfotograf

Immer wenn ich hier von Leuten mit 4 stelligen Canons lese habe ich direkt Mitleid...

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Viele machen ihre Bilder mit dem Handy.

Nicht alle benutzen die gleiche Kamera.

Der Preis einer Kamera ist unterschiedlich und hängt von vielen Faktoren ab.

Ich habe eine Canon eos 200d und bin echt zufrieden, ist auch super für Fotografieanfänger.

Gute Fotos macht der Mensch hinter der Kamera. Wenn du keinen Blick für die Bildkomposition hast wirst du nie ein gutes Bild hinbekommen - da hilft dir dann auch keine 10.000 Euro Kamera.

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