Glaubt ihr an MBTI oder 16 Persönlichkeitstypen?

4 Antworten

Den Menschen in 16 Persönlichkeiten anhand von Fragen die sehr wenig mit den Themen zutun haben, find ich, dass ich da sehr skeptisch bin. Es gibt für mich sehr viele Persönlichkeiten UND es gibt viele Faktoren, die vernachlässigt worden sind. Ich bin eher Ambivertiert. Das heißt, dass ich extrovertiert oder introvertiert in bestimmten Situationen bin.

Diese sind so wie IQ -Tests im Internet. Liefern falsche Hoffnungen oder Ergebnisse. Ein Computer kann nun mal nicht deine Intelligenz identifizieren. Das ist oft ein Richtwert, dass sehr schnell widerlegt werden kann.

Der Test auf 16 Persönlichkeiten ist nur ein Teil von dem ganzen Test und somit nicht ganz akkurat.

Es geht bei MBTI nicht um die Buchstaben sondern um die Funktionen.

Aber du hast einen guten Punkt genannt, kein Test ist bisher ganz genau.

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@lilchocs

Ich weiß. Es wird auch keinen genauen Text geben, da ein Computerprogramm sich nur mit Hilfe bestimmter Algorithmen orientiert.

Solche Persönlichkeiten können sich sogar im Laufe des Lebens ändern. z.B. dass man irgendwie extrovertiert wird usw.

Laut MBTI bin ich ein Logiker. Vieles trifft zu, ich bin extremst zerstreut (INTP-T) und openminded, jedoch bin ich nicht objektiv

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@SynergeticBoy

Das mit den Algorithmen klingt sehr logisch.

Und dass es sich ändert wurde glaube ich sogar von Carl Gustav Jung persönlich bestätigt.

INTP ist ein sehr interessanter Persönlichkeitstyp, bei meinem bin ich mir nicht so sicher, da ich zwei verschiedene Tests gemacht habe und zweimal was anderes rauskam.

Einmal meinte der eine Test ich sei ENTJ-T und der Sakinorva Test meinte dann plötzlich ich sei ENTP.

Da ich sehr festgefahren in meiner Meinung bin, denke ich aber eher dass ich ENTJ bin.

Zumindest identifiziere ich mich mehr damit.

Aber alles klingt mir ein wenig zu sehr aufs Blatt gedrückt dass ich mittlerweile keine wirkliche Meinung mehr habe.

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Hallo lilchocs,

das ist in meinen Augen kein Glaubensthema - und ich mag auf den folgenen Artikel verweisen https://de.wikipedia.org/wiki/Myers-Briggs-Typenindikator.

Dort wird ein Geschäftsmodell unterstellt, das sie Jung'schen Persönlichkeitstypen instrumentalisiert - und ich unterstelle zusätzlich: um einem Klientel damit gerecht zu werden.

Letztlich ist es die Frage, was man selbst daraus macht und welche Schlüsse man daraus ziehen mag. So mag es im Rahmen einer Psychoanalyse schon interessant sein - aber nicht notwendigerweise die einzige Quelle zu einer Selbsterkenntnis.

Zumal müssen die einzelnen Indikatoren und Präferenzen gleichwertig betrachtet werden, d.h. es darf keine Diskriminierung in der einen oder anderen persönlichen Präferenz geben. Es kann allenfalls aus einem Ergebnis folgern, die das eine oder andere Thema noch aufzubauen, präsenter zu machen, zu fördern.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – früherer Glaube - heutige Plausibilität vieler Dinge

Ich persönlich steigere mich leider zu sehr in diesen Test rein und verabscheue mein Ergebnis.

Auch benutze ich den Test oft für das Schreiben meiner Geschichten für die Charaktere und fühle mich immer unsicherer mit meinen Charakteren, weil ich halt nicht will dass sie wer anders falsch wahrnimmt.

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@lilchocs

Der Test mag Dir allenfalls zeigen, wo Du noch mehr - ich sage es mal abstrakt - Freiheitsgrad erreichen kannst. Damit darfst Du Dich und für Dich selbst auseinandersetzen: diesen Freiheitgrad Dir auch zu schenken.

Gleiches gilt auch für die Protagonist*innen in Deiner Literatur. Du kannst sie mit Vorteilen und Defiziten in den Geschichten wirken lassen - sie sich aber auch verändern lassen, wo sie selbst weitere Freiheitsgrade erreichen.

Die Wahrnehmung der Charaktere durch andere Menschen kannst zunächst nicht beeinflussen. Du kannst aber Menschen in den Geschichten mitspielen lassen, die quasi eine Wahrnehmung vorgeben und suggerieren - auch einer vielleicht landläufigen Wahrnehmung bewusst widersprechen, dies auch in der Geschichte ansprechen.

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@EarthCitizen20

Das mit dem Freiheitsgrad klingt sehr interessant und der Vergleich mit meinen Charakteren ist aufjedenfall motivierend.

Das mit dem mitspielen der Menschen in meinen Geschichten fällt mir leider noch ein wenig schwer.

Mein Wiedersprechen klingt auch immer nichts sehr überzeugend, da ich häufig eher zum "Tell don't show" neige und ich somit die Wahrnehmung nicht so darstellen kann wie sie mir gefallen würde.

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@lilchocs

Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Da abstrahiere so manchen Charakter etwas von Dir selbst, indem Du ihr oder ihm eine Attitude, Eigenschaften, Denk-, Fühl- und Wahrnehmungsweisen, die Du vor irgendwo her kennst, beimisst.

Sei da ruhig etwas "aggressiv" in dem Widersprechen: im Sinne dass aus einem solchen Charakter eine ganz andere Ansicht deutlich spricht. Versetze Dich in dem Moment in diesen Charakter, den Du im Story Board definieren kannst, ihm oder ihr ein Leben in der Geschichte schenkst.

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@EarthCitizen20

In einer Geschichte wird ein "Zeigen" ein "Erzählen", wobei sich Allegorien anbieten, wo das zu Zeigende nicht hinreichend erzählt werden kann. Die Allegorien wecken dann in den Leser*innen die zu erreichenden Assoziationen. Dabei folgt die Wahrnehmung bei den Leser*innen auch der, als würden sie den Charakter beobachten.

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Das Enneagramm ist totaler Blödsinn. "Basiert auf indianischen Erkenntnissen" ist aber zahlenkodiert.

Die meisten dieser Kategorisierungen sind von unten nach oben aufgebaut. Man denkt sich Charakter- oder Persönlichkeitseigenschaften aus und baut den Fragekatalog darauf auf. Das Schwierige besteht in der Validierung und der Vermeidung von Kreuzvalidierung.

Gute Argumente, teilweise habe ich sogar das Gefühl dass sich dieser Test ein wenig selbst widerspricht.

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Es gibt zig so genannte Persönlichkeitstests. Einer der am weitest verbreiteten ist halt der MBTI. Aber es sieht wohl so aus als ob der einzig halbwegs verlässliche die "Gig Five" sind.

Hmmm. Ich frage mich echt wieso der so verbreitet ist.

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@shagdalbran

Er ist meiner Meinung nach auch am unkompliziertesten.

Der Enneagramm Test zum Beispiel war mir zu vage.

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"Big Five" Meine Güte - zu dicke Finger - schäm.

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