Gewalt durch Killerspiele?

12 Antworten

Seit wann heissen Shooter denn "Killerspiele"¿
Es ist eine Diskussion die mMn sinnlos ist.
Die Medien bauschen es auf um Einschaltquoten zu haben, die Eltern haben oft keine Zeit, es gibt kaum möglichkeiten was zu machen.
Wenn ich daran denke das wir mit 16 von der Polizei aufgefordert wurden ein Spielplatz zu verlassen denn er sei für bis 12jährige (wir haben weder was beschädigt noch sondt etwas, saßen nur zusammen am Tisch und unterhielten uns, war ein guter Treffpunkt am Waldrand aber Einwohner haben die Polizei gerufen), dann frage ich - was soll man denn machen bzw. wo hin¿
In der Stadt waren die Treffpunkte Bushaltestelle und Alc. Das wollte keiner von uns.

Aber ich schweife ab. "Killerspiele" haben wohl so viel Einfluss wie FIFA darauf das jene die es spielen Profifußballer werden oder Forza Spieler Rennfahrer.
Mord und Totschlag gab es immer. Ob im Name der Kirche oder sonst etwas.
Es sind Probleme in der Gesellschaft, nicht bei Spiele.
Soziale Ausgrenzung, Vorbilder aus der Glotze, die Rama Family, das beeinflusst.
Warum schafft man die Waffen nicht ab¿
Weil es die Spiele sind....
Dampfen ist schlecht, rauchen besser, Alcopops müssen weg, ein guter Schnapps muss her. I-was findet man immer. So muss man sich nicht mit dem Problem beschäftigen wenn man doch die Schuld auf was anderes schiebt.
Was bleibt ist ein desinteresse am Problem selbst, Lobbyismus und die Einschaltquoten.
Gepaart mit der Unwissenheit der Leute, die perfekte Mischung.

Danke das du dir die Zeit genommen hast zu antworten. Das was du geschrieben hast kann ich nur unterschreiben.

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Musste nur schauen das ich nicht zu sehr ausschweife. :)
Aber gerne gemacht.

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Es ist eher so, dass diese Amokläufer durchs permanente Gemobbt werden in der Schule zu diesen Videospielen kamen und sich endlich stark fühlen konnten.

Nicht die Videospiele sind das Problem - sondern der Schulalltag, basierend auf respektlosem Miteinander (sei es zwischen Lehrern und Schülern oder Schülern untereinander) ist die Ursache für gewalttätige Auseinandersetzungen.

Es ist einfach, bestimmten Spielen die Schuld zuzuschreiben, um ja nichts am maroden System namens Schule zu ändern.
Nein - Flickschustereien, wie sie hierzulande unter dem Namen "Reformen" betrieben werden, packen solche Probleme NICHT an der Wurzel.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Hobbylektorin - "unerzogen" ist eine Lebenseinstellung

Danke für deine Antwort. Ich denke auch, dass viele Ereignisse im sozialen Umfeld diese Jugendliche dazu bringt solche Taten zu begehen.

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@Chenduhan

Es kursierte dazu einige Zeit mal ein offener Brief durch Netz: Warum ich nicht zum Amokläufer wurde.
Leider finde ich Ihn nicht mehr.

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Das hat gar nichts zu bedeuten.

Oder willst du behaupten, das Leute die im Fitnessstudio Boxsäcke schlagen zu schlägern werden?

Es gibt sicher immer mal Leute, die Gewaltbereit sind und zocken, aber genauso welche, die Gewaltbereit sind und vielleicht was anderes machen.

Verallgemeinern kann man das nicht mehr, dafür gibt es auch viel zu viele Menschen die Spiele spielen, die irgendwo mit Waffen oder ähnliches zutun haben. Das darauf zu beziehen ist schon sehr weit hergezogen.

Von daher totaler Quatsch, ansonsten kannst du es wie ich oben auch auf andere Sachen beziehen?

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort, ich bin ebenfalls der Meinung das es in keinem direkten Zusammenhang steht. 

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ICh denke nicht, dass man Gewaltspiele per se verurteilen kann.

Ein Mensch, der geistig in der Lage ist, Realität und Fiction zu unterscheiden und auch in seiner Erziehung gelehrt bekommen hat, was richtig und was falsch ist, kann bedenkenlos und im gesunden Maße auch solche Spiele in seiner Freizeit spielen.

Menschen, bei denen das nicht der Fall ist, würde ein Killerspiel eventuell noch die Gewaltfantasien verstärken oder sie auf Ideen bringen.

Aber auch ohne das Spiel, wäre wohl ein amokläufer zum Amokläöufer geworden. Ich bin mir - ohne dazu Quellen zu haben - sicher, dass in potentiellen Amokäufern bereits andere Faktoren im kognitiven Bereich von der "Norm" abweichen. 

Ein Killerspiel kann höchstens zum Auslöser, aber nicht zur Ursache werden.

Vielen Dank auch an dich für deine ausführliche Antwort.

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Ich vergleiche das gerne mit Filmen in denen auch Gewalt vorkommt, oft sind diese sehr erfolgreich (z.B. Transformers uvm.).

Diese Filme sind nicht ausschließlich wegen der Gewalt so erfolgreich, sondern auf Grund der Story, den Schauspielern (mit denen man sich ggf. identifizieren kann) oder den "Special Effects".

Auch schauen viele gerne Boxen oder andere Sportarten die auch mal gehörig gewalttätig werden können (z.B. Kickboxen/K1).

Gewalt fasziniert, auch in Spielen, gerade junge Menschen finden das ansprechend, die Pubertät trägt noch zusätzlich dazu bei, Hormone und Co. Gerade Jungs messen dann gerne mal ihre Kräfte (Mädels auch, aber seltener offensichtlich).

 

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