Gehört einem ein Hund, wenn man ihn aus dem Tierheim holt?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

So oder so adoptierst du ihn. Er soll ja ein Familienmitglied sein und kein Objekt.

Bei beidem bezahlst du Geld, bei beidem Unterschreibst du einen Vertrag. Ein Zuchthund ist rechtlich gesehen dein Eigentum, ein Tierheimhund wird immer das Eigentum des Tierheims sein (da sie sich damit rechtlich absichern wollen, falls das Tier schlecht gehalten wird, dass sie es sich dann wieder zurück holen können). Du bist nur der Halter, nicht der Eigentümer. Die Schutzgebühr dient nur dazu, dass die Menschen

  1. auch einen finanziellen Wert in dem Tier sehen, das schützt ihn vor Tierquälerei, da es einige abschreckt sich ein Tier zu holen nur um es zu quälen, töten, etc.
  2. das Tierheim für Kosten die das Tier verursacht hat entschädigt wird und sich dann auch halten kann. Meist geht die Vermittlungsgebühr ohnehin direkt für die restlichen Tiere drauf.

Im Gegensatz zu Züchtern, machen Tierheime damit keinen Gewinn.

schöne Erklärung. Nur das der größte teil dieser schutzverträge mittklerweile sittenwidrig ist. Das einzige was wirklich bestand hat ist ein Rückkaufrecht des Verkäufers

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@Seshikas

Danke

Jup. In meinem steht noch, dass die Welpen dann auch dem TH gehören. Die meisten Tiere werden ohnehin kastriert abgegeben, ich denke das wird nur selten vorkommen.

Aber wenn ich mir so manchen Arbeitsvertrag anschaue, die sind auch meist nicht gerade schlüssig. Also meiner ist eigentlich gar nichts wert, rein rechtlich gesehen. =) Also warum soll es bei anderen Verträgen anders sein.

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Im Gegensatz zu Züchtern, machen Tierheime damit keinen Gewinn

seriöse Züchter machen auch keinen Gewinn! Was glaubst Du was Welpenaufzucht kostet?! Ebenso die Zuchttiere müssen vernünftig ernährt, gehalten und tierärztlich betreut werden! Ausstellungsfahrten und Meldegebühren sind zudem auch sehr teuer!

Bei einem Kaiserschnitt liegst Du schon bei 1000 EUR, dazu kommt Welpenfutter, Impfungen Chippen, Wurmkuren, Kosten der Ahnentafeln, Vereinsgebühren etc...

Dabei erzielt kein Züchter einen Gewinn! Allenfalls Gewinn an Erfahrung, mehr aber auch nicht!

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@dogmama

Wieso sollte man dann haufen Welpen in die Welt setzen, wenn es so viele Tiere im Heim gibt, wenn man dadurch nicht mal was verdient. Und arbeiten gehen ist dann auch schwierig, wenn man einen Wurf hat. Und es gibt ja auch gewerbliche Züchter.

Ich denke schon, dass man da, wenn man möchte, Geld mit machen kann und das die meisten auch tun werden.

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@Certainty

Cetainty, sie hat ja auch geschieben--seriöse-- Züchter. Das andere sind nur Vermehrer. Und da sollte man sich keinen Hund zulegen. Die sind zwar billiger im Kauf, aber das wars dann. Meist sind die Welpen krank und nicht beim TA gewesen. Diese Kosten hat man dann extra. Und die Zuchttiere leben in schlimmen Zuständen. Man unterstützt damit nur Tierleid.

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@Certainty

Selbst wenn gewerbliche zuechter mit der zucht geld verdiewnen ist das micht mal verwerflich, warum denn?

'Was ist der Unterschied zu Tierheimen? Dort kannst problemlos inIn vielen kannst hunde nach rasse, alter und ausbildunggsstand vorbbestellen, es werden Hunde aus dem ausland geholt, die dort direkt von zuechtern und vermehrern abgenommmen werden. Dass Tierheime keinen gewinn machen ist eine legende.

Was Du denkst ist schon lustig. Es geht sehr wohl vollzeit arbeiten und wurf sicher aufziehen. Ein gewerblicher zuechter hat das ziel einen hund zu zuechten, der hohen anspruechen genuegt, denn nur dann kann der mit einem tier geld verdienen. Kein tierheim auf der welt hat auch nur den anspruch geschweige denn Willen und Faehigkeit hunde auch nur im ansatz art- und rassegerecht zu halten oder auszubilden. Dafuer kassieren diese vom stuerzahler in doppelter weise und dann durch die weitergabe von teilhaberrechte

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@James131

James, ich kenne unser hießiges Tierheim sehr gut. Und die machen indem Sinn keinen Gewinn. Wenn sie durch irgendwas Gewinn machen, dann ist das durch veranstaltungen und das geht auch nicht in die Mitarbeiter sondern direkt wieder in die Tiere oder in dringend benötigte Umbaumaßnahmen.

Was ich mit eigenenen Augen live sehe ist keine Legenede. Unser Tierheim hält die Hunde artgerecht (Gruppenhaltung) und erzieht diese auch soweit es möglich ist gut. Entweder in Pflegefamilien oder über die Hundeschule, die die Betreiberin noch nebenbei hat. Hier werden übrigens zum Großteil Problemhunde aufgenommen.

Also ich weiß ja nicht, welche Halbwahrheiten du hier wieder verbreitest, hätte ich keinen so guten Draht zu unserem Heim, würde ich es dir wohmöglich glauben.

Aber das mit dem gewerblichen Züchten seh ich genauso. Man kann damit Geld verdienen und ich finde die Tatsache auch niciht verwerflich, aber Unmengen an neuen Hunden in die Welt zusetzen finde ich mittlerweile einfach obsolet.

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Danke für den Stern =)

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Schutzgebühr ist ein Synonym für Kaufpreis. Wenn du diesen Preis / Schutzgebühr bezahlt hast, gehört dir der Hund an sich. Natürlich gibt es auch meistens eine Probezeit innerhalb derer du ihn zurückgeben kannst und Nachkontrollen bei denen er dir auch wieder entzogen werden kann...

Bei einem TH Hund bist du der Besitzer aber nie der Eigentümer.

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Falsch, denn das tierheim will Miteigentuemer, also Mithalter sein und dies ist rechtlich zulaessig

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Hallo, wie ist das dann mit den Versicherungen, z.B. Der Haftpflicht.Übernimmt das Tierheim als quasi Mitbesitzer einen Teil dieser Kosten?Es gibt auch Krankenversicherungen für Hunde, sehr empfehlenswert, kann ich aus eigener Erfahrung bestätige, wie sieht da die Beteiligung aus, wenn das Tier einem angeblich nicht allein gehört.

Die gehoert der hund nicht vollstaendig, Du bist nicht alleinhalter, sondern wirst nur mithalter.

Die schutzgebuehr oder spende ist weder eine echte schutzgebuehr noch eine spende, sondern der preis fuer den erweb der Mithalterrechte.

Ja, es gibt einen unterschied, einen hund bkaufen bedeutet, dass Du Alleinhalter wirst, Du also allein endscheiden kannst, was, wann mit Deinem hund tust und solange Dich an geltendes recht haelst, dritten den zugriff auf deinen hund ausschliessen kannst. Im gegensatz dazu erwirbst mit als Teilhaber das recht an einem tierheimhund, so jedenfalls die mehrheit der vertraege. Damit darf die abgebende Organisation sich sehr weit einmischen, solange deren forderungen nicht gegen geltendes recht verstossen.. Du muss insoweit alles wesentliche mit dem Tierheim absprechen ..... imerhin bleiben die auch halter

Marketing, die Verträge sind das Papier nicht wert auf das sie gedruckt sind.

Mit der Bezahlung des Hundes gehört er ohne wenn und aber dir.

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