Gefährliche Tiere in den USA? (Los Angeles, Miami, New York)

4 Antworten

Außer der Klapperschlange, die man vor allem im Süden und Westen der USA schon mal im Garten finden kann(aber natürlich nicht in Stadtzentren), gibt es in den USA kaum wirklich gefährliche Tiere in den Städten. Javelinas (kleine Wildschweine) wühlen schon mal im Müll, in wärmeren Gebieten(z.B. Arizona) muss man auf Skorpione und Taranteln aufpassen. Im Norden und in den Gebirgen kann es schon mal Probleme mit Bären geben. In Florida haben einige US-Bürger Probleme mit Alligatoren aus den Everglades. In New York oder Chicago hat man eher mit Ratten zu tun, doch das Gefährlichste in den großen Städten sind nicht Tiere, sondern bestimmte Menschen.

Weißt du speziell was über LA oder Miami?

Und wie gesagt, die Menschen stören mich nicht.. mir ist es relativ egal, wie hoch die Kriminalitätsrate ist.

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Am besten informiert man sich am Ort direkt. Man kann z.B. den Bürgermeister anrufen/mailen und nachfragen. In den USA gibt es praktisch überall Tierfänger die auf das einfangen von gefährlichen tieren spezialisiert sind. Das sollte man auf keinen Fall selber machen, auch der Versuch die zu töten kann einen in Gefahr bringen!

Neben Tieren (Bären, Schlangen, Skorpionen, ...) gibt es auch gefährliche Pflanzen! Giftefeu (Poison Ivy) ist da weit verbreitet.

In New York muss man sich wohl eher über Ratten, Kakerlaken und Bettwanzen Gedanken machen als über irgendwelche Gifttiere. Und Los Angeles liegt letztlich in der Wüste, dementsprechende Fauna findet man natürlich auch in der Stadt.

Südflorida (und damit auch Miami) liegt in der tropischen Klimazone - es versteht sich doch von selbst, dass man diese Klimazone mit entsprechendem Gewürm teilt. Wem das nicht passt, der sollte einen Bogen um diese Klimaregion machen, ganz einfach.

Und je weiter der Mensch in den natürlichen Habitat des Gewürms eindringt, desto stärker findet sich das Gewürm auch in den menschlichen Siedlungen. Habe unlängst in der Garage ein Schwarze-Witwe-Nest vernichten müssen... Klar gibt's auch in Miami Schlangen, Skorpione, giftige Spinnen, etc. - Miami ist eben nicht Wanne-Eickel. Wir hatten bislang vier Mal Schlangen im Haus; zwei Mal harmlose "Corn Snakes" (keine Ahnung, wie die auf Deutsch heißen), zwei Mal Pygmäenklapperschlangen. Im Garten sehe ich regelmäßig harmlose "Black Racers", und auf unserem anderen Grundstück mit Binnengewässezugang ist mein Lebensgefährte bislang drei Mal von "Black Water Moccasins" angegriffen worden; hatte bislang aber jedes Mal Glück (und ausreichend Umsicht), und konnte die Schlangen abwehren und erschlagen, ehe sie ihn beißen konnten. Allerdings wird man "Black Water Moccasins" in Innenstädten eher nicht finden - die leben in mehroder minder unmittelbarer Ufernähe von Binnengewässern.

Außer den "Black Water Moccasins" gibt's hier keine mir bekannte Schlangenart, die so territorial wäre, dass sie in ihrem Revier Menschen angreift. Alle anderen Schlangen verpfeifen sich gemeinhin, sobald sich ein Mensch nähert, und zwar ehe der Mensch sie sieht. Aber manchmal verirrt sich eben doch eine Schlange ins Haus - die eine Pygmäenklapperschlange "begrüßte" mich freundlich Männchen-machend aus der Badewanne, als ich ins Bad spazierte.

Selbstverständlich darf man Schlangen (oder andere Tiere) nicht einfach grundlos totschlagen. Sollte man tatsächlich einmal angegriffen werden, ist es natürlich erlaubt, sich zu verteidigen, aber das passiert so gut wie nie. Ansonsten kann man jederzeit "Animal Control" rufen, wenn man eine Giftschlange im Haus hat, und die schicken dann jemanden, der das Tier einfängt und wegbringt.

Generell sollte man gar nicht erst versuchen, sich Schlangen zu nähern - die meisten Bisse (und so gut wie alle Klapperschlangenbisse) kommen zustande, weil der Gebissene sich wissentlich und absichtlich der Schlange genähert hat, um sie zu fangen oder zu töten.

Schlangen grundlos zu töten ("ich ekele mich vor Schlangen" ist kein valider Grund!), ist ohnehin unsinnig. Schlangen spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Ungeziefer wie Ratten im Zaum zu halten.

Das alles zur Seite geräumt:

Auf Basis welcher Einwanderungserlaubnis gedenkst Du denn, in die USA zu ziehen? Hast Du die US-Staatsbürgerschaft? Ein "Ich will in die USA ziehen"-Visum gibt's jedenfalls nicht.

Und warst Du überhaupt schon mal in den USA? Hast Du irgendeine Ahnung davon, wie das Leben hier wirklich ist? Allein Deine höchst pubertär wirkende "Wohnortauswahl" (NYC, LA, MIA) lässt mich doch zweifeln, dass Du die USA auch nur ansatzweise kennst und Dir auch nur ansatzweise darüber im Klaren bist, was für eine Auswanderung notwendig ist und welchen Prinzipien die Wohnortauswahl folgen sollte...

Dein Beitrag war sehr hilfreich, danke.

Aber der letzte Teil war von dir unnötig und provokant. Wenn ich schreibe, ich ziehe in die USA, dann werde ich mich schon darüber informiert haben - denn meine gesamte Verwandtschaft wohnt in Chicago, wo ich auch jeden Sommer bin, außer diesen und letzten. Das mit den Ratten ist auch in Chicago ein Problem, deswegen habe ich eher nach so Tieren wie Schlangen gefragt. Momentan lebe ich in Berlin, deswegen möchte ich in eine andere große Stadt ziehen, eben in den USA.. und da kommen für mich eben nur die drei in Frage, außer Chicago - über Chicago frage ich nichts, da ich wie gesagt meine Verwandten fragen kann. Was da jetzt "höchst pubertär wirkend" ist, weiß ich nicht. Oder soll ich aus Berlin in eine kleinere Stadt ziehen? Das sind so Sachen, wo ich mich wirklich frage, weshalb das die Leute interessiert.

Wie gesagt, der Beitrag war super und auch hilfreich, aber weshalb du am Ende noch bisschen provozieren wolltest, verstehe ich nicht.

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Hallo, der Beitrag ist schon einige Jahre her aber immer wieder aktuell ist die sogenannte "Belehrung" von Leuten die selber ausgewandert sind, gegenüber derer die planen auszuwandern. Unabhängig davon, dass es in der Frage nicht darum ging sondern um die Popularität bestimmter einheimischer Tiere in den Städten, empfinde ich die Art und Weise auch sehr provokant. In einem anderen Forum las ich, ebenfalls von einer Auswanderin, eine ungefragte Antwort mit den Worten kommentiert" Warum willst du in die USA auswandern, das Gras dort wächst dort auch nicht grüner als in Deutschland". Solche und auch andere Kommentare sind einfach nur unnötig und unbegründet übergriffig. Selbst wenn jemand nicht vorab informiert genug ist und der Meinung ist, dass 1 Koffer und 500$ reichen um in den USA neu anzufangen...so ist es sicherlich zu heutiger Zeit mehr als Mutig, vielleicht auch nicht gut durchdacht aber die Erfahrung oder eine Andere, wird derjenige selber machen. Mir will nicht in den Kopf woher diese Haltung kommt? Zumal viele von denen auch nur "Anhängsel" ihrer berufstätigen Partner sind ohne die sie vermutlich auch nicht in den Genuss gekommen wären.

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