Findet ihr Weihnachten und Ostern schlecht/nervig oder Gut/Schön (Bitte mit begründung)?

12 Antworten

Ich (kath.) fand Ostern schon immer irgendwie schöner als Weihnachten. 

In meiner Teenie-Zeit habe ich eine ganze Weile im Kirchenchor gesungen und habe mich auf die wunderschönen Gesangsstücke zu Ostern immer am meisten gefreut. 

Aus unreligiöser Sicht finde ich beide Feste nervig. Dieses ganze Hin- und Herschenken und die aufgesetzte Fröhlichkeit sind mir ein Graus (Einzig das oftmals gute Essen ist ein Grund, mit der Familie zu feiern).

Abgesehen davon muss ich fast immer arbeiten und brauche darüberhinaus niemals einen bestimmten Tag, um einem Menschen eine Freude zu machen oder ihn zu überraschen. 

Ich bin Buddhist und für mich sind das einfach gesellschaftliche Bräuche, ohne besonderen religiösen Charakter. Man beteiligt sich einfach daran, weil es üblich ist.

Gerade durch die Kommerzialisierung muss man sicher weder Atheist sein, noch einer nicht-christlichen Lehre folgen, um das nachvollziehen zu können.

Das einzige was ich, mehr oder weniger ernsthaft, an diesen Feiertagen zu bemängeln habe ist, dass es diese leckeren Waffeleier und den Gewürzspekulatius nicht ganzjährig gibt. ;-)

Für irgendwelchen Feiertagsstress gibt es dagegen für mich keinen Grund.

Die Vorweihnachtszeit und Weihnachten finde ich schön, erinnert mich an meine eigene Kindheit und ist mir wichtig. Allerdings verbinde ich damit wirklich keine Glaubensfrage.

Ostern ist mir völlig egal, ausser dass ich Eier färbe, es Osterschinken gibt, Osterbrot, Meerrettich, Salz und schönes Bauernbrot.

Auch dieses Fest hat für mich keinen Glaubenshintergrund, sondern ist eine liebe Tradition aus meiner Kindheit. Die Familie findet zusammen und das ist gut so.

Weihnachten und Ostern sind heidnischen Ursprungs und wurden als christliche Feste umgemünzt (wozu kein Auftrag in der Bibel steht!), damit die Heiden mit dem Staatschristentum keine Probleme hatten, jedenfalls nicht so viele.

Mich nerven diese Feste schon, denn sie verbreiten soviel heidnisches Gedankengut im Volk, mal abgesehen davon, daß hier in breiter Masse und staatlicher Legitimation Lügen verbreitet werden, die schlimmer sind als der Klapperstorch, weil sie religiös motiviert sind.

Ich bin der Meinung, man sollte Kinder NIE anlügen! Sie haben sonst kein Vertrauen mehr zu den Erwachsenen mehr. Und diese Lügen sind besonders schlimm, weil die Erwachsenen ihrer eigenen märchenhaften Kinderzeit nachtrauern und keinen Ersatz dafür gefunden haben - und nun  müssen die leuchtenden Kinderaugen herhalten, um das schöne Gefühl wieder herbeizuzaubern ... widerlich!

Wir machen diesen ganzen Zinnober nicht mit, und wir sparen eine Menge Geld und Nerven dabei. Schade nur, daß im Dezember kaum einer Zei hat für Freundschaft und Gemeinschaft ... die meisten sind mit "dem Fest" beschäftigt.


Aus Nicht christlicher Sicht finde ich es eher schlecht und nervig. Es geht nur noch um den Konsum, den Vorbereitungsstress, Millardenumsätze für den Einzelhandel......

Aus christlicher Sicht finde ich es schön, besinnlich - in die Kirche zu gehen und über den eigentlichen Sinn der Feste nachzudenken.

Ergo: Wir machen den Vorweihnachts(oster)stress und den ganzen Konsumwahn NICHT mit, wir gehen als Familie in die Kirche, an den Feiertagen gibt es was schönes zu zu essen und ein paar gemütliche, ruhige Stunden, Zeit für die Familie....

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