Entscheidunghilfe RB?

4 Antworten

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keine ahnung, was du mit dem pferd vorhast.

auch verschweigst du deine eigene qualifikation.

ein m-pferd ist dir quasi nicht genug, obwohl es aus der beschreibung klingt, als wäre es zeitlebens dressurpferd gewesen. bei reeller ausbildung in jüngeren jahren kann so ein pferd eine saubere m-dressur laufen, bis es etwa 25 ist. erst dann wird die belastung zu hoch und man sollte langsam zurückfahren mit dem programm.

ein springpferd, das auf knappem a-niveau dressur läuft, kann mit 10 jahren schon ziemlich am ende sein. wenn du unterricht brauchst, um dies pferd bis auf l-niveau zu fördern, kannst du selber nicht höher als l-trense niveau reiten können.

so könnte mit 14-tägigem unterricht dir das ältere pferd ein hervorragendes lehrpferd sein.

an deiner stelle würde ich erst entscheiden, wenn ich probereiten und gespräch bei dem 19jährigen pferd gemacht habe.

in der tat würde ich an deiner stelle zum 19jährigen tendieren, da du dich mit dem anderen reiterlich nicht weiterentwickeln wirst. deine "angst" ist mit grösster wahrscheinlichkeit unbegründet, die wäre eher beim springpferd angebracht.

zudem - wenn man nur einmal die woche zum pferd geht, sollte das quality-time sein und nicht noch stallarbeit anfallen.

ganz persönlich, wenn ich gerade ein reitbeteiligungspferd suchen würde, hätte mich auf keine der beiden möglichkeiten gemeldet, weil beide pferde nicht meinen präferenzen entsprechen. beide pferde wären mir zu gross, beides sind sportpferde und ich würde keine herausforderung suchen, sondern ein lässiges kleinpferd - gerne auch schon 19 oder älter, das auch schon alternative bespassungsmöglichkeiten wie trail, geitner- oder tellingtontraining kennt und bei dem der besitzer nichts weiter erwartet, als jemanden, der zuverlässig ist und dem pferd guttut.

aber nochmal - an deiner stelle klare tenddenz zum pferd 2.

Mangels Turnierambitionen habe ich (auf dem Papier) nur LK6. Die Besi meiner früheren RB wollte, dass ich ihr (spring)Pferd in der L-Dressur vorstelle. Also Potential ist scheinbar da 😅 blöderweise fällt meine alte RB längerfristig aus. Mein Ziel ist aktuell nur pferdgerecht zu reiten. Zeitlich ist nur 1x pro Woche drin, da macht Turnierreiterei keinen Sinn. Dennoch möchte ich mich so gut es geht weiterentwickeln.

Das Dressurpferd ist nie M gegangen. Durch einen Besitzerwechsel wurde es die letzten Jahre überwiegend im Gelände geritten und ansonsten freuzeitmäßig Dressur.

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Du scheinst dich do h eigentlich schon für das erste entschieden zu haben - ich würde beide probereiten, beim 2. natürlich dabei auch die Modalitäten erfragen, und mich im Zweifel für den kürzeren Weg entscheiden. Denn ich verbringe meine Freizeit lieber im Stall als auf der Straße.

(Übrigens solltest du die Überschrift ändern; brauchst dich ja nirgends entschuldigen 😉)

Denn ich verbringe meine Freizeit lieber im Stall als auf der Straße.

sicher. aber die stallarbeit, die verlangt wird, gleicht auch 20 kilometer weg wieder aus - und man muss sich keine extra stallklamotten zulegen, die man im kofferraum des autos verstaut.

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@pony

Stallarbeit ist ja in BEIDEN Fällen nötig.

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Titel ist geändert 😅

Eigentlich bin ich bauchtechnisch eher beim zweiten, wobei die Fahrerei mich noch abschreckt. Beim ersten Pferd könnte ich mit Rad fahren.

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Würde ich in erster Linie einfach vom Pferd abhängig machen - bzw. den Zielen, die du hast. Ich würde das Pferd nehmen, welches mir besser liegt, mit dem ich besser klar komme. Ich sehe es wie pony - ein 10j. Springpferd kann mindest so platt sein, wenn nicht noch mehr, wie ein 19j. Dressurpferd. Beide Pferde können aber ebenso fit und gesund sein. Beide Pferde können in der nächsten Minute einen Unfall haben, und das war es.

Bei nur 1x/Woche reiten bietet sich 14tägiger Unterricht an oder 1x/Monat. Die 10 km mehr wären es mir für ein gutes Pferd und guten Unterricht wert. Hält sich ja auch bei 1x/Woche in Grenzen. Stallarbeit würde ich abhängig machen von den Gegebenheiten und in Fall 2 von der Kostenbeteiligung.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung – Pferdewirtschaftsmeisterin

Ohne zu wissen, wie es bei Pferd 2 mit Unterricht und Kosten aussieht, lässt sich das kaum beantworten. Davon hängt das Ganze in meinen Augen ab.

Wie lange das Pferd nutzbar ist, ist bei einer Reitbeteiligung zweitrangig. Ich nehme mal an, du willst nicht auf Turnier damit.

Woher ich das weiß:Hobby – Reitsport seit 2007, eigenes Pferd seit 2020

Richtig, keine Turnierambitionen 😉

Bei Pferd 2 gibt's tatsächlich keine Kostenbeteiligung. Nur Stallarbeit, wobei es für mich selbstverständlich ist, eben den Dreck rauszunehmen 😉

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