Die Chance würde ich mir nicht entgehen lassen! Für recht günstig zweimal die Woche Unterricht, das kriegt man nicht überall.

Und vermutlich wird die Besitzerin dir auch einiges anderes zeigen und erklären können, was es eben über das Reiten hinaus zu wissen gibt.

Vielleicht willst du ja irgendwann ein eigenes Pferd, dann solltest du so viel Wissen wie möglich aufsaugen.

Ich weiß, wenn man jünger ist, will man immer gern alles allein und nicht beaufsichtigt werden, aber so lernt man eben nicht besonders viel. Ich wäre froh, ich hätte bei allen meinen Reitbeteiligungen so viel lernen können!

Was denkst du denn, wie man besser wird? Bestimmt nicht, indem man keine Kritik kriegt!

Du reitest dort seit 2 Monaten, wenn du dich gut anstellst und deine Vertrauenswürdigkeit beweist, wirst du bestimmt auch irgendwann mehr Freiheiten kriegen. Wenn man das mal von der anderen Seite sieht, dann versteht man auch deutlich besser, warum viele Besitzer so streng sind. Man hat in dieses Pferd viel Geld, Zeit und Arbeit gesteckt, da kann man es wirklich nicht gebrauchen, dass eine RB das zunichte macht. Und deine Besitzerin ist sogar extra nett, wenn sie dir anbietet, selbst Unterricht zu geben, sie hätte sich auch einfach jemand anders suchen oder dich zu einmal die Woche Spazieren "verdonnern" können.

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ab 50 € monatlich schon machbar

Meine erste "Reitbeteiligung" kostete mich (oder meine Mutter) gar nichts. Da war ich elf und grade so in der Lage, alle drei Gangarten mit ungefähr der richtigen Richtung zu reiten.

Das Pferd, das ich Ritt, war eine alte Stute, die eigentlich schon in Rente war, aber eine Aufgabe brauchte. Mit der war ich dann hauptsächlich im Schritt mit meiner Mutter nebendran im Gelände unterwegs, ein bisschen auf dem Reitplatz.

Ich hatte aber währenddessen immer Unterricht in einer Reitschule, der etwa 60€ im Monat gekostet hat. Damals war das alles auch noch etwas günstiger als heute.

Also eine "RB" zum Tüddeln und im Stall helfen findet man sehr günstig, kann auch ein tolles Erlebnis sein, wenn man (zumindest das Elternteil) mit Pferden schon umgehen kann, bringt die Kids aber reiterlich nicht weiter.

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Naja, was sollen wir dir für Tipps geben? Wir kennen weder dich, noch dein Pferd, noch die Herangehensweise deines Trainers.

Ich würde letzterem einfach mal Vertrauen und seinen Rat befolgen. Ansonsten hilft da nur Gymnastizierung, Gymnastizierung, Gymnastizierung. Handarbeit, Longe, Equikinetic, sinnvolles Reiten.

Übergänge, Handwechsel. Manchen Pferden hilft auch erstmal Lockerwerden im Galopp.

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In deinem Budget nicht viel. Ich hab schon recht günstige, aber so billig dann doch nicht.

Busse Laval kriegt man teilweise um die 150€. Am wichtigsten ist am Ende aber, dass sie dir passen und dafür würde ich auch 20€ mehr bezahlen oder halt Stiefeletten tragen.

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Hosen meistens vom Krämer, Ridersdeal geht auch, eine uralte Pikeur und eine HKM

Im Winter mit Thermoleggings drunter

Helm von Uvex, weil hat gepasst

Stiefel von Suedwind

Schuhe / Stiefeletten im Stall, was so rumfliegt, ein paar Gummistiefel ausm Anglerbedarf für wenn ich durch den Kuhstall muss oder unsere Tränke-Badewanne leere und neu auffülle

Handschuhe zum Reiten von Roeckl, für die Stallarbeit einfache Arbeitshandschuhe aus dem Raiffeisen

Oberteile meistens No-Name-Polos und irgendwelche Pullis

Jacken auch, was grad da ist und nicht mehr gut genug für Alltag ist. Oder mit Vereinslogo.

Bin aber fanatischer Stiefelsocken-Träger, da find ich die von HV Polo gut, alles andere löst sich zu schnell auf

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Alles außer beige, gelb und ausgewaschene Weißtöne.

Mir gefallen dunkelrot, dunkelblau und dunkelgrün sehr gerne.

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In deinem Alter ist das in der Tat immer noch mal etwas schwieriger, da kann ich mich noch gut dran erinnern.

Zum einen traut man sich noch nicht, sein Interesse mehr oder weniger klar zu zeigen, zum anderen hat man auch noch keine Erfahrung darin, solche Zeichen zu deuten.

Wenn du älter wirst, dann wird das irgendwann einfacher, zumindest mal rauszufinden, ob da überhaupt Interesse besteht, da ist es dann eher schwer herauszufinden, welche Art von Beziehung der Andere möchte oder auch nicht.

Jedenfalls ist es immer ein gutes Zeichen, wenn sie Interesse an dir zeigen, das kann durchaus auch so verpackt sein, wie du es oben beschreibst.

Hast du denn Interesse an einer von ihnen? Dann könntest du ja mal ganz locker vorschlagen, was zusammen zu machen. Ansonsten kann es dir ja eigentlich egal sein, und du dich einfach darüber freuen, dass du zumindest nicht ganz uninteressant bist :)

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Idealerweise baut der Master natürlich auf dem Bachelor auf und schaut auch mal über den Tellerrand.

Normalerweise hat man ja die ersten 3 Semester Bachelor vor allem die absoluten Grundlagenfächer, wird dann in den anderen 3 spezieller, und im Master sucht man sich dann ein Teilgebiet, auf dem es noch spezieller werden darf.

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Kannst du vielleicht einen Vorhang zwischen Küche und Wohnzimmer einziehen? So haben das meine Eltern gemacht.

Ansonsten muss der Dampf eben raus, ich würde das je nach Temperatur entscheiden. Wenn es kalt ist, wir hinterher stoßgelüftet. Ja nicht kippen im Winter. Je kleiner der Raum, desto einfacher ist es natürlich, die feuchte Luft wieder rauszukriegen. Wichtig ist vor allem, dass die Wände nicht kalt werden, um Schimmel zu vermeiden.

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Wenn du nicht reiten kannst, wird dir sicher niemand einfach so sein Pferd ausleihen. Und wenn es jemand tut, würde ich davon Abstand nehmen, denn das ist sicher nicht seriös und ich will nicht wissen, was das Tier dann tut.

Wo willst du denn hin damit? Zum Fotos machen kannst du mit viel Glück eine Reitschule bezahlen, dass du eines ihrer Pferde als Requisite nutzen kannst. Oder du hast Freunde mit Pferden. Auf so eine Party lässt sich ein Pferd eh schlecht mitnehmen.

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Wenn man ein Pferd fair, seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechend gymnastizierend reitet. Das lässt einen recht großen Spielraum offen, setzt aber auch manches einfach voraus, z. B. Einen ordentlichen Sitz.

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Nein, könnte mir eine Reise zu mir selbst nicht vorstellen!

Ich bin doch kein Hippie

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Warum ist die FN Reitweise für euch die richtige Reitweise?

Ich habe ein paar Fragen an die FN Reiter.

(Info: Ich selbst reite nach der akademischen Reitkunst und bin früher nach der FN Reitweise geritten. Ich stelle diese Fragen, da mir früher einfach gesagt wurde "mach das, das ist gut fürs Pferd." Heute sehe ich das ganz anders, weshalb ich die FN Reiter fragen möchte, warum sie es so machen und warum genau das der richtige Weg für euch und euer Pferd ist)

1. Wie könnt ihr sicher sein, dass beim Vorwärts Abwärts Reiten euer Pferd nicht auf die Vorhand fällt?

2. Was soll euch das an den Zügel heran reiten bringen?

3. In der höheren Dressur laufen die Pferde in Aufrichtung, warum reitet ihr dann eure Pferde trotzdem Vorwärts Abwärts um sie zu "dehnen" ?

4. Pferde können auch mit Kopf runter den Rücken durchdrücken... Warum sollten dann Ausbinder beim aufwölben des Rückens helfen?

5. Was bringt es euch wenn ihr euer Pferd 10 Runden im Kreis mit Kopf unten laufen lasst wenn ihr genauso gut kurze aber intensive gymnastizierende Einheiten reiten könntet?

6. Pferde gleichen ihre Tackfehler, unklares Laufen oder fehlende Balance über Geschwindigkeit aus. Warum reitet man die Pferde dann Vorwärts?

7. Was bringt euch das Leichtraben? Wenn ein Reiter gut und entspannt ein Pferd sitzen kann stört er das Pferd doch nicht, warum kann man dann nicht von Anfang an aussitzen? Jungpferde werden auch ausgesessen am Anfang um sie in ihrer Balance und dem Tackt nicht zu stören, warum kann man es nicht bei "älteren Pferden" genauso machen? ( Ich selbst trabe im Gelände auch leicht, allerdings in unseren Trainingsphasen nicht oder nur ganz ganz selten um dem Pferd ein anders Tackgefühl zu geben)

8. Wie unterscheidet ihr richtiges von falschen Vorwärts Abwärts oder gibts da kein richtig oder falsch?

9. Macht diese Ausbildungsskala wirklich Sinn? Sollte man nicht jedes Pferd individuell ausbilden?

10. Bodenarbeit ist für mich 80% der Reitweise. Macht ihr Bodenarbeit und zählt für euch longieren dazu? Wie longiert ihr? Was für einen Sinn hat es sein Pferd beim longieren so zu verschnüren( Ausbinder, Stretchbänder am Po un die Hinterhand angeblich zu aktivieren etc.)

12. Was ist der Sinn von Hilfszügel?

13. 1 mal im Monat Korrektur zu reiten damit das Pferd wieder schön brav den Kopf runter nimmt... sollte nicht jede Reiteinheit das Pferd richtig gymnastizieren?

14. Ist das Ziel nicht auch die Aufrichtung?

Meine Fragen sind und können sehr provokativ sein und sollen dazu anregen sich mal darüber Gedanken zu machen. Ich möchte gerne eure Sichtweisen erfahren und eine nette und respektvolle Diskussion starten:)Mein Pferd und ich sind in der akademischen Reitweise vollkommen aufgegangen und fühlen uns damit sehr sehr wohl. Wie ist das bei euch?Habt ihr schon verschiedene Reitweisen ausprobiert?

Ps: das habe ich so in meinem alten Stall miterlebt. Ich möchte nicht behaupten, dass das die wirkliche FN Reitweise ist. Ich finde es viel wichtiger wenn ihr mir erklärt, warum dies oder das Quatsch ist.

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Also, so wie du jetzt darstellst, jeder "FN-Reiter" würde sein Pferd mit Ausbindern verzurren und vorne in den Boden reinreiten oder Einrollen, ist genauso wie zu behaupten, jeder Akademiker reitet nach Oliveira Stable Manier, oder jeder Westernreiter lässt sein Pferd bloß auf der Vorhand rumschlurfen.

Ich mag gutes Reiten. Die Reitweise ist mir dabei egal. Gerade "FN" oder nach HDV12 unterscheidet sich in den Zielen gar nicht großartig von der akademischen Reitkunst.

Ich hatte selber schon alles mögliche als Trainer. Mehrere Pferdewirte klassische Reitausbildung, eine Trainerin, die selbst bei Anja Beran gelernt hat (bei der reite ich übrigens immer noch, und ihre Schüler reiten großteils trotzdem auf FN-Dressurturnieren), eine Dame, die aus der Westernrichtung kam, und sich Richtung Akademischer Reitkunst umorientiert hat... Ich würde auch ohne zu zögern zu einem Westerntrainer gehen, wenn er bereit ist, auf mich und mein Pferd einzugehen.

Du machst mir trotzdem den Eindruck, als wolltest Du tatsächlich verstehen und nicht nur vorverurteilen, deshalb will ich dir deine Fragen so gut wie möglich beantworten.

1. Ich schaue in den Spiegel oder lasse mich Filmen. Wenn da die Hinterhand gut drunterkommt, ist alles gut, wenn nicht, muss mehr aktiviert werden.

2. Anlehnung und positive Grundspannung. Pferd soll sich den Kontakt zur Reiterhand selber suchen, so vermeidet man, Rückwärts einzuwirken und zu ziehen.

3. zum einen eben tatsächlich als Dehnungshaltung, nur ein an- UND entspannen eines Muskels kann trainieren. Außerdem kann man hibbelige Pferde so erstmal runterbringen. Zum anderen, um das Aufwölben des Rückens und die Bogenbrücke erstmal zu etablieren. Am Anfang ist das Pferd noch gar nicht in der Lage, die Haken entsprechend zu beugen.

4. Weiß nicht, ich nutze keine Ausbinder.

5. Machen wir auch, wenn wir so weit sind. Genauso wie Schrittpausen am hingegebenen Zügel.

6. Wir wollen nicht, dass unsere Pferde rumrasen, aber bei einem jungen Pferd kann man so tatsächlich erstmal ein bisschen Disbalance ausgleichen, und vor allem geht es beim "vorwärts" normal nicht um schnell, sondern um Schwung und Raumgriff. Die Hinterhand soll so sehr vorwärts geschickt werden, dass sie untertreten kann. Das geht, je nach Versammlungsreife, auch sehr langsam. Aber über das Vorwärts finden viele Pferde überhaupt erstmal an die Reiterhand und überwinden ihre Unsicherheit. Dabei soll natürlich der Takt erhalten bleiben.

7. Ein festes Pferd kann man nicht aussitzen. Ich sitze nur lockere Pferde aus. Dabei bringt es nichts, das Pferd einfach irgendwie so langsam laufen zu lassen, dass man eben doch sitzen kann, das ist dann ein weggedrückter Rücken.

8. Siehe 1. Hinterhand muss drunter, Aufwärtstendenz im gesamten Körper erkennbar sein.

9. Die Ausbildungsskala ist natürlich kein starres Konstrukt, aber eine Orientierung. Man macht das ja nicht nur im Verlauf der Ausbildung, sondern auch im Verlauf einer Einheit, und geht immer mal zurück, wenn es wo hapert. Aber Versammlung macht ohne Takt, Losgelassenheit oder Anlehnung eben keinen Sinn.

10. Ich mache viel Bodenarbeit, bestimmt dreimal in der Woche, bzw auch mal paar Minuten vor dem Reiten. Longieren am Kappzaum ohne Ausbinder (das ist auch das einzige, was mich an der FH-Lehre wirklich stört), Doppellonge, Handarbeit an Kappzaum oder Trense, Equikinetic, Führtraining. Mit Körperbandagen kenne ich mich nicht aus, kann mir aber vorstellen, dass sie die Muskeln kräftigen, ähnlich wie wenn du z. B. Liegestützen nicht leer machst, sondern noch ein Theraband dazunimmst.

12. Ein punktuell durch Profihände oder unter Aufsicht eine Profis einsetzbares Hilfsmittel zu sein. Ich nutze gar keine.

13. Die Frage provoziert nur. Natürlich soll jede Einheit gymnastizieren und man nimmt einen Trainer dazu, wie man meint, ihn zu brauchen.

14. Doch, aber die muss eben erarbeitet werden. Wir bereiten nicht so viel am Boden vor, da hast du recht. Akademische Pferde werden oft schon anpiaffiert, bevor sich jemand überhaupt draufsetzt, wir erarbeiten mehr parallel. Daher wird das Aufwölben des Rückens erstmal übers V/a etabliert, und dann das Pferd Stück für Stück auf die Hinterhand geholt, und kommt vorne dabei immer mehr hoch. Dabei entsteht die Aufrichtung.

Ich hoffe, ich konnte dir deine Fragen ein bisschen beantworten.

Wenn ich was falsch erklärt habe, wird sich bestimmt jemand erbarmen, mich zu korrigieren, ich bin auch kein Profi :)

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Gar keins, ich würde nach nem Haflingeraraberfriesen schauen.

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Sämtliche Warmblutrassen. Die Deutschen Sportpferde unterscheiden sich eh kaum, das sind bloß Zuchtgebiete. Und ein KWPN oder Selle Francaise oder sonstiges, was einfach Warmblut heißt, funktioniert da genauso. Vollblüter könnten auch passen.

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Das, was dir der Besitzer oder Trainer gesagt haben. Man probiert keine Sachen mit einem fremden Pferd aus, noch dazu weiß hier niemand, was du kannst.

Führtraining geht immer.

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