Eltern Sohn kifft?

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Wir haben meinen Stiefsohn (da war er 18 und in Ausbildung) einige Male vorgewarnt. Hatten aufgrund  seines Drogenkonsums das Auto, was unsere beiden Juungs zur Verfügung hatten, dann abgemeldet. Hatten uns Rat bei der Drogenberatung geholt und dann das ausgeführt,  was die ins empfohlen hatten: Wir stellten ein letzes Ultimatum,  denn ein Zusammenleben war uns unter diesen Umständen nicht mehr möglich. Wir legten ihm nahe, sich eine andere Bleibe zu suchen. Tags drauf zog er zu seiner Tante  (Schwester der Mutter). Sie hat ihn nach 6 Wochen während seiner Abwesenheit auch vor die Tür gesetzt und dessen Sachen vor unserem Haus stellen lassen. Der Cousin nutze diese Gelegenheit und zwackte sich eine PS3 und einen Fernseher für sich ab. Der Stiefsohn wollte nach seiner Rückkehr wieder bei uns einziehen,  aber wir ließen ihn nicht. Daher kam er unten bei den Großeltern unter. Er machte seine Ausbildung fertig ud zog dann zu seiner Mutter. Ein halbes Jahr später hatte er dann seine eigene Wohnung. Das Verhältnis mit ihm war danach so gut wie vorher nie. Aber ganz ab vom Kiffen scheint er auch noch nicht zu sein. Einmal besuchten wir ihn während seiner Abwesenheit und entdeckten eine Bong. Und dann, eine Woche drauf, wurde er von der Polizei angehalten. Er hatte nachweislich Drogen konsumiert. Daher bekommt er 2 Punkte in Flensburg, darf seinen Lappen für 4 Wochen abgeben und muss noch gute 700€ zahlen.  

LG und viel Erfolg 

Ich würde mich und den Sohn erst mal fragen, wie es dazu gekommen ist.

Es kann jugendliche Neugier gewesen sein oder tiefgreifendere Gründe haben.

Oft wird versucht eine innere Leere mit einem Suchtmittel zu füllen.
Oder die Person hat nicht genügend Selbstvertrauen mitbekommen, um "nein" zu sein.

Des weiteren würde ich mich an ein Drogenberatungsstelle wenden.

Ich würde ihn darauf ansprechen und fragen, warum er es macht. 

Es ist leider heutzutage wohl schon normal, dass man kifft. Ist wohl das nächste, nach dem Sex haben, wo man sich mit 18 schämen "muss", weil man es noch nie getan hat. 

Sohn kifft und hat Cannabis im Haus - Akzeptieren oder verbieten?

Guten Tag, ich habe einen Sohn (17 Jahre). Ich weiß dass er ab und zu mal gekifft hat, und habe auch kein Problem damit. Gegen 16:00 klingelte es an der Tür, ich schaute raus und sah einen dunkelhäutigen jungen Mann vor der Tür stehen. Mein Sohn wollte eigentlich auch um diese Zeit Zuhause sein, ich dachte dass der Mann evtl. was mit ihm zu tun hat, und öffnete die Tür.

Ich fragte ihn dann auf Englisch: "Who are you, what do you want?". Er sagte: "Alles Gut? Ich suche eigentlich Marcel, der wollte einen 20er Gras. Ich sagte dem Mann dass Marcel noch nicht Zuhause ist und er doch bitte gehen möge, aber in dem Moment rief mich mein Sohn auf dem Handy an, er sagte er habe den Bus verpasst, und dass gleich ein Mann kommen müsste, und ob ich dem bitte 20 Euro gebe und ihm das Gras abnehme, er würde mir die 20 später zurück zahlen.

Ich machte das dann, fand es aber nicht toll, als mein Sohn dann gerade nach Hause kam, sprach ich ihn auch an, ich sagte "Ich finde es nicht gut wann kommen solche Leute zu uns". Unser Sohn legte mir den 20er hin und sagte: "Ja, das sind die Auswirkungen unseres illegalen Schwarzmarktes Mama", nahm sich noch 2 Zigaretten von mir und ging hoch.

Ich wollte jetzt mal fragen wie ihr das seht, ist es OK sowas für seinen Sohn zu machen? Es ist ja im Prinzip nichts anderes als wenn ich eine Alkohol Lieferung für ihn entgegen nehmen, nur ich möchte nicht dass die Nachbarn es mitbekommen, was würdet ihr empfehlen? LG

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