An alle Eltern: Was würdet ihr machen wenn euer Kind kifft?

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20 Antworten

Das Kind hat dann wohl ein Defizit. Alles tun dieses Defizit zu erkunden und zu beseitigen. Da gehören Gespräche zu, Beratung, Erziehungsberatung etc. Irgendetwas scheint ja schief zu laufen, wenn das "normale" Leben nicht reicht.

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Kommentar von waermefreund
15.06.2011, 09:21

Ja, die Eltern sollten in Therapie gehen, weil sie das Kind mit ihrer Erziehung in die Sucht getrieben haben! Das Kind hat kein Defizit, sondern sucht den Sinn des Lebens, den ihm seine Eltern nicht vermitteln können.

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Also mein Sohn war schon immer ein kleiner Rebell ;). Das erste mal hat er in der 8. Klasse gekifft. Er war davor schon mal betrunken nachhause gekommen, deshalb dachte ich zunächst er sei betrunken gewesen. Als ich am nächsten Tag mit ihm geredet hatte, wozu ich sagen muss ich bin der Meinung man sollte lieber reden als direkt an zu schreien oder so, hat er es mir von sich aus gesagt. Natürlich war ich dagegen, aber wenn ich es ihm ganz verboten hätte, wäre nur unsere Beziehung daran kaputt gegangen. Wir haben also die gleiche Regel wie für Alkohol ausgemacht: Wenn er es nicht übertreibt und mit mir spricht dann werde ich ihm schon nicht den Kopf abreißen. Die Eltern seiner Freunde haben mir zwar gesagt, dass das falsch wäre und ihren Kinder alles verboten und dementsprechend weil sie's natürlich trotzdem taten bestraft.

Und heute: Mein Sohn ist vor kurzem 18 geworden und macht genau wie seine Freunde nächstes Jahr Abi, raucht nichts mehr und trinkt und feiert nur noch in Maßen. Nur dass ich und mein Sohn immer noch eine richtig gute Beziehung haben, im Gegensatz zu seinen Freunden und deren Eltern.

Daher meine Meinung: Lieber im Kontakt bleiben und besprechen als bestrafen und durchdrehen, denn machen tun sie's sowieso.

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Mit ihm reden. Schauen, warum es kifft oder sonstige Drogen (Alkohol usw.) nimmt. Überlegen, wie die Gesamtsituation aussieht und vor allem mir professionelle Hilfe holen.

Es ist nämlich ein Trugschluss, dass man alleine ein kiffendes Kind davon abbringen kann.

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Das ist sehr situationsabhängig vom Verhältnis des Kindes zu den Eltern! Auf alle Fälle eine Therapie, und Kontrolle wo es geht, dass es keinen Stoff mehr bekommt. Doch ich würde versuchen, es gar nicht erst dazu kommen zu lassen, sonder ihm gleich von vornherein verklickern, dass es schädlich ist für ihn und sein Gehirn, dass er sich damit sein Leben und seine Fähigkeiten versaut, die ich natürlich versuche, bei ihm zu fördern. Und mit ihm darüber reden. Mit meinem Kind sollte das möglich sein!

Gruß, Tobber.

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Dafür gibt es kein Patentrezept. Wenn ein Kind kifft, dann ist die Anti-Sucht-Erziehung schon so weit misslungen (ob das jetzt und "Schuld" ist oder einfach den Umständen zuzusprechen ist noch ein anderes Thema), dass sich mit ein paar netten Volksreden nichts mehr ausrichten lässt.

Häufig hilft da nur die totale Annäherung an die Lebenswirklichkeit seines Kindes. Was tut es, was gefällt ihm, was macht ihm Angst? Diesen Fragen sollte man sich in genau der Reihenfolge nähern. Dann hat man eine Chance, zum eigentlich Problem vorzudringen und Alternativen aufzuzeigen.

Das geht aber nicht von heute auf morgen und ist auch sehr zeitintensiv.

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Kommentar von Cypherpunks
13.06.2011, 23:59

Ich halte Deinen Ansatz nur in wenigen Fällen sinnvoll. Zum einen muss es nichts mit Sucht zu tun haben, wenn jemand kifft. Dies ist sogar meistens der Fall, aber gerade Jugendliche neigen oft dazu, häufig zu konsumieren und eine Sucht zu entwickeln. Zum anderen gibt es kein ursächliches Problem geben, oft ist das einzige Problem die Sucht selbst. Zu Beginn wird diese meist nicht eingetsanden oder aus mangelnder Akzeptanz für die resultierende Problematik nichts dagegen unternommen. Das grösste Problem, die Sucht zu beenden, stellen nicht die Symptome dar (mehr als ein paar Tage unruhiger oder kein Schlaf und ein schwaches Gefühl der Leere - mehr ist das nicht) sondern die gewohnten Lebensumstände, zB Langeweile, Freunde, der Wille bei der nächsten Party zu kiffen etc. Dabei wird oft unterschätzt, wie schnell die Suchtsymptomatik wieder anspringt, wenn sie einmal aktiv war. Wenn ein Kind kifft, hat das nichts mit Anti-Suchterziehung zu tun, sondern mit Neugier.

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Kommt auf das Alter der Kinder an. Mein Sohn war 17J. da hat er auch mal gekifft weil das seine Kumpels auch gemacht haben.Wir haben ein Gespräch geführt , haben gefragt was als nächstes kommt LSD oder Hasch und wo von er das Zahlen will. Denn hat er mit bekommen, bei meinem Neffen wie es ist wenn man irgentwann an der Nadel hängt seid dem hat er nie wieder gekifft.

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Kommentar von waermefreund
15.06.2011, 09:19

... was als nächstes kommt: LSD oder HASCH?

Ja, Hasch ist natürlich ganz schlimm. haha Viel schlimmer als kiffen.

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verbieten bringt nichts, also such ein Gespräch mit deinem Kind, rede offen darüber.Vielleicht eine Klinik besuchen mit Drogensüchtigen damit sich dein Kind anschaut was mit Ihm passieren kann (wie alt ist dein Kind?)

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Du solltest Dich fragen, warum Dir Dein Kind nicht von sichaus davon erzählt hat. Damit näherst Du Dich dem Grund, warum es überhaupt angefangen hat. Der wird Dir wahrscheinlich nicht gefallen, denn in der Regel ist es erstmal ein Aufbegehren gegen Probleme im Elternhaus. Eine Verurteilung ist genauso fruchtlos wie eine Befürwortung verantwortungslos wäre. Je offener das Thema behandelt wird, desto besser. Aufklärung, Gefahren und Konsequenzen verdeutlichen, ohne zu urteilen ...

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Ich würde erstmal kein Drama draus machen, das Kind aber drauf hinweisen, dass man in bekifftem Zustand nicht fahrtüchtig ist...

Dann würde ich fragen, ob es das schon öfter gemacht hat oder nur mal ausprobieren wollte.

Wenn das regelmäßig läuft, fragen warum. Was bezweckt der Jugendliche (ich hoffe, es ist kein wirkliches Kind mehr) damit? Was erreicht er damit?

Vielleicht sollte so ein Gespräch jemand führen, der psychologisch und pädagogisch versiert ist und keine Berührungsängste mit Hasch hat.

www.psychotraining-mit-system.de

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Ich hab zwar kein Kind, aber ich denke ich würde mit ihm reden und ihm aber ruhig unmissverständlich klarmachen das es damit aufhören soll. Eventuell ist eine Therapie die beste Variante.

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Ich würde seine Konsumfrequenz erfragen; den Qualitätsstandard des Konsumguts überprüfen und auf die Tatsache aufmerksam machen, dass nur der Eigenanbau eine konkrete Sicherheit vor Streckmittel-Verunreinigungen bietet. Ich würde herausfinden wollen, ob der Konsum in einem sinnvollen Kontext (Entspannung, Krativitätsförderung oder im medizinischen Kontext) geschieht und/oder zeitgleich andere Drogen (auch Tabak und Alkohol) gebraucht werden. Im Übrigen würde mich interessieren, ob - und falls ja, wie oft - im weiteren sozialen Umfeld meines Kindes gekifft wird.

Angedacht wäre eine solche Verhaltensweise für (m)ein Kind, das seine Pubertät bereits abgschlossen hat. Natürlich freue ich mich aber sehr darüber, dass es ( = er) mit 28 weder kifft - noch raucht.

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Du kannst doch ein ernstes Gespräch mit dem Drogenberater Deines Kindes führen. Evtl. schickst Du Dein Kind zu Fred von der Caritas (FreD = Kurz Frühintervention Drogen Kinder(Jugendliche).

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Jedenfalls nicht ausrasten, sondern recherchieren d.h. Info´s sammeln und danach mit dem Kind sprechen, Ihm die Folgen aufzeigen und selbst entscheiden lassen was er tut, wenn es in geringem Maße ist. Verteufeln würde ich es jedenfalls nicht.

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Ziemlich genau das Gleiche, was ich tun würde, wenn es Alkohol trinkt.

Ein offenes Gespräch suchen und auf Gefahren und Gesetzeslage hinweisen und erzieherisch handeln, je nach dem, wie alt das Kind ist.

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Den Stoff kontrollieren. Zur Kostenreduzierung und Qualitätssicherung noch selber anbauen und dem Sohn/Tochter danken das er/sie mir eine kaum gesundheitsschädliche Droge gezeigt hat. Und natürlich ein Vaporizer für den gesünderen Konsum besorgen.

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Ich würde mein Kind über die Vor- und Nachteile des Kiffens aufklären, es aber nicht gutheißen solange es noch nicht alt genug dafür ist.

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Rauchen ist gesundheitsschädlich! ich würde uns einen leckeren TEE bereiten (meine Kinder sind allerdings volljährig) und ihm so zeigen, dass genussvoller Cannabiskonsum nicht die Lunge ruinieren muss.

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Kommentar von Riccardo
15.06.2011, 07:54

und natürlich ausserdem über die Rechtslage in D aufklären und dringend vor dem Autofahren warnen .

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sehr gute Frage mh schwierig ich hoffe das es meine Kinder nie tun werden.... was kann man tun in Ruhe die Folgen erklären und ggf Filme über drogentote zeigen da gibt es doch bestimmt berichte drüber .

aber ich habe ja noch die Chanze sie vom Rauchen abzuhalten dann kommen die Jungs auch nicht in versuc hung zu kiffen hoffe ich ... aber wissen kann man es nie wenn die kids an den falschen umgang geraten.

beste Grüße Jörg

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Ich würde mich zu meinem Kind setzen und mitkiffen ! Sogar Geld meinem Kind geben, damit es uns beiden übelst krassen Shit besorgt !

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