Elektronenakzeptor / Elektronendonator - Erkennungsmerkmal

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3 Antworten

Das hängt immer davon mit welchem anderen Stoff man das zusammen sieht. Der Elketronendonator gibt elektronen ab und der Elektronenakzeptor nimmt diese dann auf. Wenn du z.B. ein galv. Element hast dann schaust du in die Spannungsreihe und das was weiter oben bzw. unten steht ist dann der Akzeptor bzw Donator . Allgemein kann man das nicht sagen.

Beispiel Cu/Zn --- Zink ist Donator und Kupfer Akzeptor.

Beispiel Zn/Mg--- Zink ist Akzeptor und Magnesium ist Donator.

Bei Wasserstoff ist das genauso, in einem System mit Kupfer ist es Donator und bei Zink ist es Akzeptor.

Was meinst Du mit galv. Element? Und welche Spannungsreihe? Trotzdem Danke! Grüße!

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@Saritah

Auf welche Aufgabe bezogen stellst du dir die Frage?

Das galvanische Element ist ein "Experiment" mit denen man die Spannung messen kann, die zwischen zwei Halbzellen entsteht (meistens ein andere Metall pro Halbzelle). Soweit ich weiss ist es die häufigste Sache für die Man Akzeptor und Donator kennen muss.

Die elektrochmische Spannungsreihe gibt die Standartpotenziale der verschiedenen Stoffe an, wenn man von den zwei verwendeten Metallen die Standartpotenziale nimmt kann man die Spannung vorher berechnen die man mit dem galv. Element bestimmen kann.

Bin eigentlich davon ausgegangen, dass man diese Begriffe kennt wenn man Akzeptor/Donator kennt.

Sonst noch fragen?

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Ein Elektronendonor ist leicht erkannt: Er hat nämlich freie Elektronen(paare). Die Elemente der 5. Periode sind mit ihrem freien Elektronenpaar (in den 3wertigen Verbindungen wie NH3, PH3..) in der Lage das freie Elektronenpaar in Reaktionen zur Verfügung zu stellen.

Elektronenakzeptoren sind im Umkehrschluss alle Verbindungen/Atome/Ionen, die einen Elektronenmangel haben. Das Proton (H+) wäre da ein Kandidat. Oder Verbindungen der 3. Hauptgruppe (AlCl3, BF3....)

Im Wesentlichen sind die Begriffe Elektronendonoren und -akzeptoren eng mit den Begriffen Lewissäuren und Lewisbasen verbunden. Dazu findet man sicher viel im Internet.

Heißt das, alle Verbindungen außerhalb der 5. Periode sind Elektronendonatoren, wie z.B. (Sauerstoff) O2 oder H2 ? :/

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@Saritah

Sauerstoff wäre eher den Donatoren zuzuordnen, wegen der freien Elektronenpaare. Wasserstoff hingegen hat ja keine freien Elektronenpaare, sondern nur ein bindendes Paar und kann daher keine Elektronen hergeben.

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@JackFou

Aber woher weißt Du das?? ._. :/ (Ich glaub' man merkt, dass ich von Chemie nicht so wirklich Ahnung habe^^)

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@Saritah

Na Sauerstoff hat 6 Valenzelektronen und 2 Bindungen --> die übrigen 4 Elektronen bilden 2 freie Elektronenpaare --> Elektronendonor.

Wasserstoff hat 1 Valenzelektron und kann somit kein freies Elektronenpaar haben.

Zeichne dir die Lewisformel auf, dann siehst du ja, ob es ein freies EP gibt oder nicht.

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@JackFou

Wie kommst du darauf, dass es noch 2 freie Elektronenpaare gibt? Liegt das daran, dass bis zu dem Stoff Neon noch 2 "Plätze" sozusagen frei sind??

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@Saritah

Nein. Sauerstoff steht in der 6. Hauptgruppe, hat also 6 Elektronen. 2 davon werden für die Bindungen gebraucht. Dann bleiben noch 4 Elektronen übrig (6-2=4). 4 Elektronen ergeben 2 Elektronenpaare zu je 2 Elektronen.

"Freie" Elektronenpaare heißt nicht, dass noch 2 Plätze frei wären, sondern dass es zwei Elektronenpaare, also 4 Elektronen gibt, die nicht an den Bindungen beteiligt sind und somit "frei" sind weitere Bindungen einzugehen.

Mit Edelgaskonfiguration hat das erstmal nix zu tun.

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@JackFou

In Ordnung^^ ... Vielen, vielen Dank für die Mühe!! Wirklich! Das hat mir schon sehr geholfen. Die Fragerei ist hiermit nun auch beendet :)

Danke nochmal!

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@Saritah

Gerne doch :)

Und du darfst so viel Fragen wie du magst, dafür ist die Seite ja da ;)

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Meinst du wirklich Elektronen akzeptor / Donator oder meinst du Protonen Aktzeptor / Donator ?

Ich meine wirklich und zu 100 % Elektronenakzeptor bzw. -donator.

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@Saritah

übertragen würde es bedeuten das ein Elektronenakzeptor Elektronen akzeptieren kann. Also alle Ionen die negativ geladen sind werden wohl aufgrund ihres Elektronenüberschusses nicht noch mehr Elektronen aufnehmen (obwohl das auch möglich wäre) aber Positive Metallionen können eben am bsp Cu 2+ 2 elektronen aufnehmen

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