Elektriker/elektroniker Ausbildung vergleich?

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5 Antworten

bis in den bereich der niederspannung, also bis 1000 volt nennspannung darfst du als (energie)anlagenelektronkier eigendlich alles. d.h. egal ob du in der industrie, im handwerk oder bei der telekom gelernt hast, das spielt da mal keine rolle...

es gibt allerdings gewisse einschränkungen, die ergeben sich aber weniger aus der ausbildung an sich, sondern eher aus den zusatzqualifikationen...

da wäre z.B.

  • der AUS-Schein, also die erlaubnis für Arbeiten unter Spannung. das setzt neben der abgeschlossenen Ausbildung auch die erfolgreiche teilnahme an einem entsprechenden kurs vorraus. für arbeiten unter Spannung ist generell eine einzelfallabhänige erlaubnis erforderlich, diese vergibt in der regel der betriebsleiter.
  • der Zählerschein, also die erlaubnis zum ein- und ausbauen von Messeinrichtungen. Messeinrichtungen ein- oder ausbauen darfst du auch ohne, wenn du vom Inhaber einer solchen erlaubnis beauftragt wurdest.
  • die inbetriebsetzungserlaubnis, also die erlaubnis, eine Anlage selbständig in betrieb zu nehmen. im meisterbrief ist sie quasi enthalten.
  • die schalterlaubnis für Mittelspannung. für arbeiten an Anlagen mit einer Nennspannung größer 1000 volt..

lg, Anna

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Hallo LukasM180201,

unseres Wissens nach befasst sich ein Elektroniker eher meist mit miniaturisierten Schaltungen z.B. auf Platinen (mit Widerständen,
Transistoren, Kondensatoren usw. ), die eher mit niedriger Spannungen und
Stromstärken (bis 50V) versehen sind.

Der Elektriker Elektrotechniker oder Elektroinstallateur versorgt Gebäude, Geräte und Anlagen mit Strom (Anschlüße, Verkabelung etc.). Diese sind meist mit Spannungen von 220 bis 400 V versehen.

Zum Arbeiten unter Spannung (AuS) benötigt man - soweit uns bekannt - sowieso eine Spezialausbildung nach DGUV Vorschrift 3 bzw. den Sachkundenachweis für AuS.

Eine Tabelle haben wir leider dafür nicht gefunden. Allerdings glauben wir schon, daß es hier einen Unterschied beim Anschluß für Elektrische Anlagen - sprich, bis zu welcher Stromstärke dürfen Elektroniker Anschlüsse verantworten - gibt. Genaues dazu muss aber grundsätzlich Dein Ausbilder wissen.

Sachkundenachweise und Weiterbildungen für den Elektrotechniker oder Elektroniker findest Du von zahlreichen Anbietern im Vergleich hier bei uns:

https://www.fortbildung24.com/handwerk-elektro-installation-haustechnik-kurse/suchergebnisse.html

Viel Erfolg und Gruß

Serviceteam FORTBILDUNG24

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tabelle kenn ich jetzt keine,bei uns nannte sich das energieanlagen elektroniker und spannungen bis 400 000 Volt sind da enthalten wenn du bei einem netzbetreiber tätig bist

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Das gibt sich nach den VDE Bestimmungen 

DIN VDE 0100 Starkstrom anlagen bis 1000 Volt 

DIN VDE 0101 Starkstrom anlagen über 1 KV 

arbeitet man für ein EVU sollte man nach 0101 für Industrienetze  ausgebildet sein aber die allermeisten nur nach 0100 Din da darf man bis 1000 Volt schalten nach der Ausbildung  und je nach Fachrichtung  Kenntnisse dazu haben  .

Einfach mal nur die Regeln der VDE 0100 nachlesen . 

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Bin Elektriker 3 Lehrjahr, du darfst als ausgelernter auch Maschinen mit 63 oder 125 A anschließen das hat nichts mit der Ausbildung zu tun. Es gibt lediglich unterschiede zwischen dem Geselle und dem Meister, da z.B. ein Geselle keine Baustelle abnehmen darf, dass muss durch einen Meister passieren. Aber anhand der Spannung / Stromstärke ist das egal. :)

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Kommentar von LukasM180201
13.07.2016, 15:52

Also darf ein Elektroniker für Geräte und System der eig. fast nur Platinen etc. macht 125A kabel verlgen und anschließen???

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