Einleitungssatz für Gedichtsanalyse und genitiv von lyrisches ich?

3 Antworten

Wie sollte es denn sonst sein? Der Autor lebt ja wahrscheinlich nicht mehr und er schrieb es ja damals und nicht jetzt in dem Moment. In der Einleitung darfst du, wenn du Angaben zum Autor machst oder zur Epoche, ruhig im Präteritum schreiben. In der Analyse und bei der Inhaltsangabe musst du jedoch im Präsens schreiben.

und wie schreibe ich das im Präsens? Ich hab ja wohl offensichtlich in der Vergangenheit geschrieben

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@stylesgirl94

Bezogen auf die Frage mit dem lyrischen ich: beides ist korrekt. Du kannst es im Genitiv mit oder ohne s schreiben.

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@oblossom

Wenn du eine Einleitung schreibst, schreibst du: 

In dem Gedicht ..., welches von ... im Jahr ... verfasst wurde, geht es um ... /

Das Gedicht ..., welches von ... im Jahr ... veröffentlich wurde, thematisiert ...

Du merkst es ist in der Vergangenheit geschrieben anders geht es nicht. Das sind alles Handlungen, die in der Vergangenheit stattgefunden haben. Umwandeln kannst du diese nicht.

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@oblossom

Das ganzen zur Einleitung .. die Inhaltsangabe wird dann im Präsens formuliert. Zum Beispiel: Lena geht in die Eisdiele und spricht einen Herren an.

Bei der Analyse genauso: Aus Lenas Handeln kann man schließen, dass sie den Kontakt zum Herren sucht (Z. Xy)

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@oblossom

Ja das dachte ich mir auch immer und hab das auch immer so gelernt und immer so gemacht, aber mein neuer Deutschlehrer hat mich so irritiert. Vielen Dank auf jeden Fall :)

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Ich bin derselben Ansicht wie oblossom.

Du kannst das Problem auch umgehen, indem du schreibst:

In dem Gedicht "..." von .... (aus dem Jahr...) geht es um....

Oder: Thema des Gedichts "..." von .... (aus dem Jahr ...) ist... 

Hättest du nicht 24 Stunden früher fragen können ???

Das PRÄTERITUM (wurde verfasst) ist ebenso korrekt wie das PRÄSENS (thematisiert).

Sag dem Lehrer, er habe leider keine Kenntnis - mit Gruß vom Fachkollegen

pk.

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