einfache Dachfenster ersetzen durch Ausbau von Gaupen, muss Nachbar gefragt werden

9 Antworten

Die Baugenehmigung erteilt die Baubehörde, sofern ein genehmigungsfähiger Bauantrag eingereicht wurde, unbeschadet nachbartschaftsrechtlicher Einsprüche. Sie können gegen die Baumaßnahme klagen, wenn diese Ihren Interessen zuwider erscheint. Stellt das Verwaltungsgericht fest, dass Ihre Klage unbegründet ist, dann bleiben Sie auf diesen nicht unerheblichen Kosten sitzen! Gehen Sie gegen eine baurechtlich unbedenkliche Baumaßnahme gericfhtlich vor, so tragen Sie folglich ein hohes Kostenrisiko.

Das ist eine in wesentlichen Teilen falsche Aussage.

Baugenehmigungen werden immer unter Berücksichtigung der durch das öffentliche Recht geschützten Belange der Nachbarschaft erteilt; werden die verletzt muss der Nachbar gegen die Bauaufsicht klagen. Die Einsicht auf Nachbargrundstücke ist jedoch durch das öffentliche Baurecht nicht geschützt.

Und: In vielen Ländern ist die Errichtung von Dachgaupen baugenehmigungsfrei. Die Einhaltung öffentlich-rechtlicher Bauvorschriften bleibt dann dem Bauherren überlassen. In diesen Fällen muss der Nachbar die Bauaufsicht zum Eingreifen verklagen.

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@Seehausen

...und wo bitte sind die wesentlich falschen Teile zu finden?

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Der Ausbau des Dachbodens ist eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung, die vermutlich uber das Bauamt genehmigt werden muß. Auch die Dachgaube ist eine bauliche Änderung, die Genehmigungspflichtig ist. Es kann durch einen Bebauungsplan erlaubt sein, bedarf aber trotzdem einer vereinfachten Genehmigung. Euer Nachbar sollte einen genehmigten Bauantrag dafür haben, ansonsten ist es ein Schwarzbau.

Frag beim zuständigen Bauamt nach, ob solch eine Umbaumassnahme einer Genehemigung bedarf. und wenn es einer Genehmigung Bedarf, dann nur seitens des Bauamtes und nicht von den Nachbarn...

Das ist eine in wesentlichen Teilen falsche Aussage.

Baugenehmigungen werden immer unter Berücksichtigung der durch das öffentliche Recht geschützten Belange der Nachbarschaft erteilt; werden die verletzt muss der Nachbar gegen die Bauaufsicht klagen. Die Einsicht auf Nachbargrundstücke ist jedoch durch das öffentliche Baurecht nicht geschützt.

Und: In vielen Ländern ist die Errichtung von Dachgaupen baugenehmigungsfrei. Die Einhaltung öffentlich-rechtlicher Bauvorschriften bleibt dann dem Bauherren überlassen. In diesen Fällen muss der Nachbar die Bauaufsicht zum Eingreifen verklagen.

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Anbau bis an die Grundstücksgrenze/Doppelhaushälfte

Hallo zusammen,

das ist meine erste gutefrage.net Frage.

Meine Frau und ich wollen in die Doppelhaushälfte ihrer Eltern einziehen, müssten hierfür einen größeren Anbau (Grundfläche 50m2) errichten lassen. Dieser Anbau würde an der Grundstücksgrenze zur anderen Doppelhaushälfte liegen. Der Nachbar hat hier bereits einen eingeschossigen Anbau, welcher an der Grundstücksgrenze verläuft.

Meine Fragen lauten hierzu:

  1. Muss ich den Nachbarn um Erlaubnis fragen, ob wir ebenfalls einen Anbau errichten können? Unser Anbau soll zweigeschossig (+ Keller) werden.
  2. Kann ich hier Probleme mit der Baugenehmigung bekommen aufgrund der Bestimmungen zum Bau auf/an Grundstücksgrenzen?

Ich freue mich auf Eure Antworten! Vielen Dank im Voraus.

Beste Grüße, Peter

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Nachbar räuchert uns zu. Wie hoch muß Schornstein sein. Dachfenster wurden nachträglich einge

Hallo zusammen, wir haben nun seit 4 jahren das Problem, daß uns in regelmäßigen Abständen unser Nachbar regelrecht einräuchert, wenn der Wind falsch steht zieht der Rauch schön durchs Dachfenster, daß keine 6 Meter vom Schornstein des Nachbarn entfernt ist. Unseren Schornsteinfeger daraufhin angesprochen meint dieser, daß er dem Nachbar im März 2011 auferlegt hat den Schornstein aufzustocken. Passiert ist aber nichts. Eine erneute e-mail mit Beweisfoto /- Video an ihn wie das alles schön räuchert, auch jetzt im "Sommer" erbrachte, daß der Nachbar dem Schornsteinfeger versprach hochzubauen, Aber es tut sich immer noch nichts. Ich muß dazu sagen.: Als wir einzogen ließen wir die Dachfenster einbauen. Welche Rechte haben wir ? Hat jemand hilfreiche Tipps zur weiteren Vorgehensweise ?

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Zustimmende Baulast für Anbau als Grenzbebauung, wenn Nachbar schon Terrassenüberdachung gebaut hat?

Hallo,

ein Bekannter möchte eine kleine Doppelhaushälfte erwerben (Rheinland/NRW), allerdings würde er gerne einen eingeschossigen Anbau zur Erweiterung des Wohnraumes anbauen. Nun war er beim Bauamt um zu erfragen inwiefern dieses möglich wäre. Grundsätzlich sollte es keine Problem darstellen, allerdings gibt es einen Bebauungsplan, welcher die Tiefe ab der Baugrenze reglementiert. der Anbau könnte demnach max zwischen 3,5 und 4 m (müsste halt noch genau gemessen werden ) in den Garten reichen. Desweiterne wurde ihm gesagt, dass der Nachbar bei der geplanten Grenzbebauung eine entsprechende Baulast für sein Grundstück eintragen lassen müsste, dass auch er für den Fall eines anbauens ebenfalls eine Grenzbebauung durchfühfren würde ( wozu das auch immer sinnig sein mag) Nun ist es so, dass der Nachbar schon eine Terrassenüberdachung von in jedem Fall mehr als vier Meter direkt an dei Grundstücksgrenze gebaut hat.

Daher folgende Fragen

1) Müsste er dafür nicht auch eine entsprechende Zustimmung haben ?

2) Wenn ja, wo müsste diese zu finden sein und wäre dann nicht die für den Anbau meine Bekannten obsolet, da er ja genau das was dann gefordert wäre ( Grenzbebauung) tun will

3) Kann der eine einen ANbau der ander eine Terrassenüberdachung bauen ?

4) Wie kann man das in Erfahrung bringen, ohne "schlafende Hunde" zu wecken, denn sollte der Nachbar eine Genehmigung brauchen, hat sie aber nicht eingeholt, möchte man ja nicht schon im Vorfeld das Nachbarschaftsverhältnis "vergiften, weil man beim Bauamt die falschen Fragen gestellt hat und die dann beim Nachbarn schauen kommen.

Natürlich würde man bevor man anträge stellt und so, mit dem Nachbarn reden, aber es ist doch immer gut zu wissen, was für Argumente für einen zu nutzen sind.

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Das Haus meines Nachbarn steht genau auf der Grundstücksgrenze mit Dachüberstand auf mein Grundstück. Baujahr ca. 1980 und hat ein Küchenfenster im 2. OG. Wir wollen an unserem Haus einen kleinen Anbau errichten(6 x 3 m). Abstand zur Grenze wären 2,84 m. Nachbar ist nicht einverstanden, behauptet hat nicht genügend Licht und Aussicht. Baugenehmigung wird erteilt, aber Nachbar kann Widerspruch einlegen, was er sicher macht. Wie stehen Chancen für mein Bauvorhaben? Darf Nachbar eigentlich ein Fenster in seiner Wand haben, da dies doch eigentlich eine Brandwand ist?

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Wir haben die Baugenehmigung für den Ausbau unserers Dachgeschossen inkl. Bau einer Dachgaube! Unser Dach war ungedämmt! Durch den Ausbau und der Dämmung wird unser Dach etwas höher als die Nachbarhäuser (ca. 3 cm - Reihenmittelhaus). Bei den Dacharbeiten mussten die Dachdecker eine Reihe Dachziegel (Hälfte gehört Nachbarn, Hälfte uns) aufnehmen! Er hat einen Riesenaufstand gemacht, da es ja sein Eigentum wäre und das wäre dann Sachbeschädigung! Gut, der Chef des renomierten Dachdeckerunternehmens hat es Ihm ordentlich erklärt und angeblich hat der Nachbar die Notwendigkeit dieser Arbeit verstanden! Jetzt müssen noch die Dachrinnen getrennt werden! Kann er dagegen irgendeinen Einspruch erheben? Das Verhältnis ist mehr als schlecht, daher haben wir uns nach langem Überlegen dazu entschieden Ihn auch nicht über diesen Umbau zu informieren, da wir dadurch bereits im Vorfeld starke Anfeindungen durch Ihn befürchtet haben - und auch rechtlich dazu nicht verpflichtet waren!

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