Ehrenamtliche Arbeit statt Maßnahme (Abeitsagentur)

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5 Antworten

Ein ehrenamtliche Tätigkeit ist selbstredend keine Grund, um eine Maßnahme als unzumutbar abzulehnen, da die Zielsetzung der Maßnahmen im Idealfall ist, dich für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung fit zu machen.

Lediglich Tätigkeiten nach dem BFDG oder JFDG gehen einer Maßnahme vor; das heißt, bspw. im Jugendfreiwilligendienst musst du der Vermittlung oder für Maßnahmen nicht zur Verfügung stehen.

Diese "Maßnahmen" sollen dazu dienen, den Leistungsempfänger wieder auf den regulären Arbeitsmarkt vozubereiuten. Bei vielen ist das auch wirklich nötig, ihnen wieder beizubringen, dassman nach Zeitvorgaben also auf termine zu arbeiten hat.

Dass das von vielen als Schikane empfunden wird, liegt vielleicht daran, dass sie wirklich von ihrer Schwarzarbeit abgehalten werden.

ja, kann man.

Durch diese Maßnahmen sollen ja die Chancen für die Arbeitslosen verbessert werden, wieder in Arbeit zu kommen (ich weiß, das klappt fast nie, ist aber so).

ob man selbst zu einer Maßnahme "gezwungen" werden kann, wenn man ehrenamtlich tätig ist?

Ja, kann man. Selbst ein fester 400€ Job ist kein Grund an einer vom Jobcenter verordneten Maßnahme nicht teilzunehmen.

Der offizielle Grund ist der, dass die Maßnahmen des Jobcenters dabei helfen dich wieder in Vollzeitarbeit zu vermitteln, was das oberste Ziel ist. Der inoffizielle ist, dass jemand, der ehrenamtlich arbeitet, noch als Arbeitssuchend in der Statistik geführt wird. Wer an einer längeren Maßnahme teilnimmt fällt erstmal aus der Statistik raus.

es ist immer schön wenn man sich ehreamtlich betätigt, und dies würde ich auch beim amt mitteilen ,aber die maßnahme geht wie ein jobangebot einfach vor :D

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