Dürfen die mir mehr als 450€ Zahlen ( nebenjob)?

7 Antworten

Dir steht im Monat das Entgelt zu, was du erarbeitet hast. Hast du Überstunden geleistet und kommst damit über 450 Euro, z.B. auf 500 Euro, sind auch diese 500 Euro bei der Beurteilung der Tätigkeit zu berücksichtigen. Ein "Schieben" von Überstunden in den nächsten Monat ist bei Minijobs nicht zulässig, "unter der Hand" zahlen sowieso nicht.

Es gilt, dass für einen Minijob das Arbeitsentgelt regelmäßig 450 Euro im Monat nicht übersteigen darf. Das bedeutet nicht, dass es keinen Monat darüberliegen darf, es bedeutet vielmehr, dass ein Mehrverdienst in einem Monat in dem oder den Folgemaonat(en) ausgeglichen werden muss. Und zwar so, dass bei einer Beschäftigung von 12 Monaten die Grenze von 5.400 Euro nicht überschritten wird, bei kürzeren Beschäftigungen als 12 Monate entsprechend weniger.

Laut der minijob-zentrale.de unter "Entgeltgrenze" gilt folgendes:

Was passiert, wenn Ihr Minijobber die Verdienstgrenze überschreitet

Zahlen Sie Ihrem Minijobber einen Jahresverdienst bis 5.400 Euro, darf sein Verdienst in einzelnen Monaten auch mehr als 450 Euro betragen. Übersteigt der Jahresverdienst 5.400 Euro, weil sich der Verdienst Ihres Minijobbers in einzelnen Monaten auf mehr als 450 Euro erhöht, kommt es darauf an, ob dies regelmäßig und vorhersehbar ode r gelegentlich und nicht vorhersehbar erfolgt.
Passiert das gelegentlich und nicht vorhersehbar, das heißt bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, bleibt die Tätigkeit ein Minijob. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch weit mehr als 5.400 Euro betragen.
Verdient Ihr Minijobber dagegen regelmäßig über 450 Euro im Monat, ist die Beschäftigung kein Minijob mehr, sondern sozialversicherungspflichtig. Dies gilt ab dem Tag, an dem Sie erkennen können, dass Ihr Minijobber aufgrund des vorhersehbaren höheren Verdienstes mehr als 5.400 Euro im Jahr verdienen wird.

https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs/02_gewerblich/01_grundlagen/01_450_euro_gewerbe/01_Entgeltgrenze/node.html

Gruß siola55

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Das ist jetzt so eine Sache. Ein 450,- EUR-Job ist zunächst einmal auf 450,- EUR begrenzt. Dabei geht es in erster Linie um die Sozialversicherungen. Würdest du mehr ausgezahlt bekommen, würde sich auch die entsprechende Abrechnung verändern. Nicht selten ist es jedoch so, daß Überstunden in dem Fall unter der Hand entlohnt werden - zumindest in den Fällen, wo das möglich ist.

Du darfst halt monatlich nicht über 450€ kommen, bzw. 5400 € im Jahr. Wenn du Überstunden machst müssen die selbstverständlich bezahlt werden. Dein AG muss halt dann nur auf die Grenzen achten und dich ggf. im nächsten Monat weniger Stunden arbeiten lassen. Du kannst einen Monat mal mehr bekommen, wenn du in anderen Monat(en) entsprechend weniger bekommst, aber du darfst halt nicht über 5400 € im Jahr kommen.

3 x im Jahr über 450€ erlaubt, aber Grenze von 5.400 € im Jahr einhalten.

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@Plaritma

Stimmt so leider nicht laut der minijob-zentrale.de

3x im 12-Monatszeitraum bei gelegentlich und nicht vorhersehbar:

Passiert das gelegentlich und nicht vorhersehbar, das heißt bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, bleibt die Tätigkeit ein Minijob. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch weit mehr als 5.400 Euro betragen.
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@siola55

Oh, das wußte ich auch nicht, dass es in Ausnahmefällen drüber darf. Danke!

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Stimmt so nicht ganz laut der minijo-zentrale.de

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Also: du darfst im Monat halt maximal 450€ verdienen, das ist richtig. Wenn dein Arbeitgeber will das du überstunden nimmst dann kannst du das ablehnen bzw. hat er die Möglichkeit die Stunden mit in den Folgemonat zu nehmen. bsp 10€ stundenlohn und du arbeitest 45h im Monat und jetzt aber plötzlich 50h dann kriegst du im Folgemonat 50€ mehr.

Solltest aber deinem Arbeitgeber vertrauen oder dir das schriftlich geben

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