Du kannst alles schaffen, wenn Du nur fest daran glaubst! Ist das vermessen oder stimmt`s?

Das Ergebnis basiert auf 185 Abstimmungen

Der Glaube versetzt Berge, das ist tatsächlich so. 66%
Damit sollen talentfreie Menschen motiviert werden. 12%
Bist Du noch ganz knusper? 8%
Ja, man kann tatsächlich alles schaffen. Schau mich an! 6%
Bist Du noch ganz knusper, um diese Uhrzeit solche Fragen zu stellen? 6%
Forumsfrage!!! 2%
Welchen Rat suchst Du mit Deiner Frage? 1%

77 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Bist Du noch ganz knusper, um diese Uhrzeit solche Fragen zu stellen?

Sage nie: Das kann ich nicht!

Vieles kannst du, will's die Pflicht.

Alles kannst du, will's die Liebe.

Früh dich drum im Schweren übe!

Schweres fordert Lieb und Pflicht.

Sage nie: Das kann ich nicht!

So steht es in meinem Poesiealbum- und ich habe schon oft im Leben daran gedach, wie mein Opa zum ersten Mal diesen Spruch zu mir sagte. Er war das beste Beispiel dafür, wie sehr der Glaube und der eigene Wille das Leben beeinflussen kann. Wenn es nach den Ärzten gegangen wäre, hätte ich ihn wohl nie kennengelernt, da er bereits mit Mitte 30 nur noch eine Lebenserwartung von maximal 2 Jahren hatte. Er wurde letztendlich 73- und ich glaube, das war in erster Linie seinem ungebrochenem Lebenswillen zuzuschreiben.

Wenn ich so zurückdenke, wundere ich mich heute manchmal selbst über mich, welche Dinge ich im Leben tatsächlich schon gemeistert habe. Oft auch Dinge, die keiner für möglich gehalten hätte.

Ich kenne aber auch Menschen, die allem Neuen sehr skeptische gegenüberstehen und sich immer sagen "Das geht ja sowieso nicht". Meist geht es dann auch wirklich nicht!

Natürlich ist der Glaube nicht alleine ausschlaggebend. Andere Faktoren spielen immer eine Rolle. Aber je mehr du daran glaubst, etwas zu schaffen, umso größer ist auch die Chance, dass es dir gelingt.

Und noch eine kleine Ergänzung. Oft hilft es auch, wenn andere Menschen an dich glauben. Das vermittelt Selbstbewußtsein und schafft Kraft. Daher habe ich meinen Kindern immer vermittelt, dass ich an sie glaube und das mache ich heute noch so- obwohl es ja keine Kinder mehr sind.

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@Nolti

Liebe Nolti, eine wunderbare und für mich absolut nachvollziehbare Antwort. Finde ich sehr gut!

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@MojitoTom

Nur, sie enthält eben nicht die Gesetzmäßigkeiten, wonach sich alles entwickelt. GALLARIAOY

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OmG Nolti, da steht doch gleich meine schwere Kindheit wieder auf... Diesen Spruch musste ich seinerzeit des öfteren fünfzig bis hundert mal auf Papier schreiben. (Wobei ich zugeben muss, dass ich von der angesprochenen "Liebe" damals keinerlei Ahnung hatte...) Hat bei mir leider nur fatale Glaubensmuster ausgelöst... die ich mir mit viel Psycho-Arbeit wieder abtrainieren musste!

Das ist nämlich der kleine Haken daran - wenn man als Kind NICHT parallel vermittelt bekam, dass man geliebt und dass an einen geglaubt wird, dann ist so ein Spruch pures GIFT!

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@marijo2

marijo2, da hast du vollkommen recht. Dieser Spruch ist natürlich bestens auch dazu geeignet, Kinder unter Druck zu setzen und das ist natürlich ganz schrecklich. Umso mehr freut es mich zu lesen, dass du (wenn auch mit großen Anstrengungen) heute deinen Weg gefunden hast und trotz diesen üblen Erziehungspraktiken ein glücklicher Mensch bist. Ich habe mein allergrößte Hochachtung vor dir. Denn ein Mensch, des es immer leicht hatte im Leben, hat keine Schwierigkeiten damit, eine positive Lebenseinstellung zu haben. Aber wer, wie du solches mitmachen musste und so oft vom Schicksal schwer geprüft wurde und trotzdem nicht den Lebensmut verloren hat, sollte als Beispiel für alle gelten, die sich über Kleinigkeiten aufregen und ständig jammern, wie schwer sie es doch haben. Du kannst wirklich stolz auf dich sein.

Liebe Knusperfrau. Ich danke dir sehr für diesen Knusperstern. Du weißt, Knuspersterne mag ich besonders gerne und deine tollen, außergewöhnlichen Fragen sind es einfach wert, mit viel Mühe beantwortet zu werden. was übrigens wohl viele User so sehen- wenn ich mir die Antworten hier so anschaue, weiß ich, dass das Niveau von gf doch noch nicht ganz am Boden ist. Du bringst uns mit deinen Fragen wirklich zu Höchstleistungen.

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@Nolti

Dieses >glauben = etwas für wahr annehmen, ohne zu wissen<, wird immer wieder genannt. Es kommt nicht auf den Glauben an, sondern, dass man die Gesetzmäßigkeiten kennt, wonach sich etwas formen, wandeln kann, letztlich ohne dein zutun, du setzt nur einen Impuls, der dem GANZEN dienen soll, und das Ergebnis wird auch dir dienlich sein. GALLARIAOY

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Endlich ein mensch der nachdenkt denn der wille versetzt alles was man will (wenn man es versucht)

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Bist Du noch ganz knusper?

Es ist eine glatte Lüge, und eine gefährliche noch dazu. Wenn das Kind an einer Aufgabe scheitert, soll es den Fehler bei sich selbst suchen "Ich habe es halt nicht stark genug gewollt" oder sollte es nicht lieber lernen, eine realistische Vorstellung von seinen Mögichkeiten zu entwickeln?

Der Glaube versetzt Berge, das ist tatsächlich so.

Natürlich ist es wichtig den Kindern Selbstbewusstsein mitzugeben - z.B. durch Ermutigung, sich etwas zuzutrauen. Aber alles kann man eben nicht tun, auch wenn man ganz fest daran glaubt. Zeige Ihnen, dass dieses Alles einen Rahmen und Grenzen hat, die im Zusammenleben der Menschen begründet sind, dann wird es gut.

Das ist auch meine Meinung.

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Ja, man kann tatsächlich alles schaffen. Schau mich an!

Warum soll es eine Lüge sein? Man kann (fast) alles schaffen, wenn man fest daran glaubt.

Bei mir war es eher umgekehrt. Meine Eltern und Geschwister versuchten mir immer einzureden, dass ich zu doof sei, um etwas zu können. Das hatte stark an meinem Selbstbewusstsein gezehrt. Als ich dann auf eigenen Füßen stand, musste ich stark an mir arbeiten, um überhaupt ein bisschen Selbstbewusstsein zu erlangen. Die harte Arbeit hat sich gelohnt. Heute weiß ich, dass man (fast) alles schaffen kann, wenn man fest an sich glaubt. Und viele meiner Freunde und Bekannten schätzen das auch an mir. So viele Leute können doch nicht irren, oder?

Damit sollen talentfreie Menschen motiviert werden.

Man kann im Leben etwa 30% seiner Aussaat ernten. Darum ist es sinnvoll möglichst viel gute Saat zu streuen, um später möglichst viel gute Ernte zu haben. Die restlichen 70% sollte man als normalen Verlust abschreiben.

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