Was wird es Dir nützen, wenn Du weißt, ob sie es wissen? Sie werden immer noch dieselben sein.

Irgendein Mensch sagte mal: Die größten A.löcher sind diejenigen, die sich mit A.löchern abgeben.

Vielleicht lohnt es sich ja, eher mal in diese Richtung zu überlegen? ;-)

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Will nicht zum Seminar was tun?

Hallo Community! Also ich mache momentan ein Freiwilliges soziales Jahr und da müssen wir 4 mal im Jahr zu so einem Seminar. In den Seminaren geht es kein bisschen um das was wir machen, wir spielen dort nur spiele und sowas..wir sind dort immer die gleichen Leute und ein Seminar durften wir uns selbst aussuchen, das heißt jeder macht was anderes und ich habe mich dummerweise entschieden nach Leipzig zu gehen, was ca. 7 Stunden von mir entfernt ist.. nun habe ich irgendwie keine Lust so lange von zuhause weg zu sein und ich bereue die Entscheidung voll.. wenn ich sage ich bin krank muss ich eine Bescheinigung dort hin schicken und ich weiß nicht wie ich eine glaubwürdige bekommen kann.. wir müssen uns auch wenn ich dort jetzt nicht hingehen würde etwas anderes aussuchen. Also Leipzig war nur eine von glaub ich 70 Dingen die wir wählen können und damals dachte ich das wäre ganz cool.. es müssen halt insgesamt 5 Tage sein, aber nicht am Stück. Es gibt zb auch einen tanzworkshop der 2 Tage geht oder bogenschießen das geht 1 Tag und solche Sachen eben und ich brauche insgesamt eben 5 Tage. Jetzt brauche ich eine gute Ausrede, dass ich da nicht nach Leipzig muss sondern irgendwas anderes aussuchen kann.. ich habe schon überlegt zu meiner Chefin zu sagen dass meine Oma gestorben ist und die Beerdigung eben in der Woche ist wo ich nach Leipzig gehe und dass ich das dann voll gut rüber bringe.. kommt das blöd oder fällt euch etwas anderes ein? Ich hoffe ihr könnt mir helfen:) Danke schonmal:)

und bitte keine kommentare wie „geh doch einfach hin du hasts dir ja ausgesucht“ und sowas :D

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Du weißt ja bestimmt, dass Menschen, die lügen, ein verdammt gutes Gedächtnis brauchen, nicht wahr? Stell' Dir mal vor, Du würdest in ein paar Wochen oder Monaten Deiner Chefin von einer total lustigen Begebenheit mit Deiner Oma erzählen. Welchen Eindruck würdest Du wohl hinterlassen, wenn Deine Chefin Deine jetzt beabsichtigte Lüge - so Du sie wirklich anwenden solltest - noch auf dem Schirm hätte? ..... Lass' diesen Blödsinn sein! Eine Lüge ist weder sinnvoll, noch nötig, zumal diese eine äußerst geschmacklose Lüge wäre.

Ich frage mich, warum Du nicht nach Leipzig willst. Weil Du dann ein paar Tage von Deinem Freund getrennt sein würdest? Da Dir die früheren Seminare sogar Spaß gemacht haben, fällt mir kein anderer Grund ein, weshalb Du Dich jetzt so sehr dagegen sträubst. Meinst Du nicht, dass ihr diese wenigen Tage unbeschadet überstehen würdet? Ich denke, ihr schafft das. ;-)

Und ansonsten gilt: Menschen Deines Alters wollen doch erwachsen sein und als junge Erwachsene ernstgenommen werden. Den Grundstock dafür musst Du aber selbst legen. SEI erwachsen und spiele mit offenen Karten! Vielleicht gibt es ja noch eine Möglichkeit, auf ein anderes Seminarangebot zu wechseln. Und falls das nicht möglich sein sollte, gehe doch bitte einfach davon aus, dass sich die Welt auch NACH Deiner Rückkehr immer noch unverändert weiterdrehen wird. ;-)

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"Ballerspiele sind gefährlich"

Hallo Laurenz,

Deine Mutter hat absolut Recht. Nur wäre es falsch, es nur auf die Gefahr von Amokläufen zu begrenzen. Ganz generell steigern solche Spiele die Aggressivität und Gewaltbereitschaft und "können auf lange Sicht aggressives Verhalten festigen und steigern". Das geht inzwischen aus zahlreichen Studien hervor. Um Dich nicht mit Forschungsberichten zu überfrachten, hier nur mal ein kurzer Artikel - stellvertretend für viele andere - über eine Studie, die bereits vor einigen Jahren die Langzeitwirkung von gewaltsamen Videospielen untersucht und nachgewiesen hat.

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article109762301/Ballerspiele-machen-auf-Dauer-immer-aggressiver.html

Du wirst heute wohl keinen Psychiater, Psychologen oder Hirnforscher mehr finden können, der die feststellbaren negativen Auswirkungen anzweifelt.

Nur mal nebenbei bemerkt: Die US-Armee gewöhnt ihren Soldaten mithilfe von gewaltsamen Computerspielen die Tötungshemmung ab. Würde sie das tun, wenn das keine derartige Wirkung auslösen würde?

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Na, Du bist ja wirklich drollig. :-) Du schläfst abends nicht nur zu sehr unterschiedlichen Zeiten, sondern bei Dir wird es - wie aus einem Deiner Kommentare hervorgeht - auch schon mal 02:00 Uhr, ehe Du schläfst. Und dann wunderst Du Dich, dass Du Deinen Wecker nicht hörst? Da könnte man neben mir eine Rakete starten und ich würde sie nicht hören, wenn ich erst vier Stunden vorher eingeschlafen wäre. :-)

Es liegt nicht an Deinem Wecker. Auch nicht am Klingelton. Es liegt sicherlich einzig und alleine an zu wenig und zu unregelmäßigem Schlaf. Der Wecker ertönt vermutlich just in dem Moment, wo Du Dich mitten in einer Tiefschlafphase befindest. Da kann Dir selbst der beste Wecker nicht helfen.

Was Du tun kannst, ist zum einen: Sorge für möglichst regelmäßige Schlafenszeiten. So kann sich Dein Körper an diesen Rhythmus gewöhnen. Wenn Du das kontinuierlich machst, wirst Du nach einer gewissen Zeit sogar ganz von alleine aufwachen.

Und zum anderen: Finde heraus, wie viel Schlaf Du tatsächlich benötigst. Das ist von Mensch zu Mensch völlig unterschiedlich. Am leichtesten geht das, wenn Du an einem Wochenende mal um 22:00 Uhr schlafen gehst. Sobald Du morgens von alleine aufwachst, siehst Du auf die Uhr und rechnest, wie lange Du geschlafen hast. In aller Regel ist das dann die Stundenzahl, die Du an Schlaf brauchst. Und wenn Du das weißt, brauchst Du abends nur noch darauf zu achten, dass Du zu der Zeit schlafen gehst, die Dir diese Stundenzahl bis morgens um 06:00 ermöglicht.

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Hi Tobi,

ich bin weiblich, 52 Jahre, und fahre seit mehr als 30 Jahren Auto. Mein alter Herr ist 86 Jahre alt und fährt seit ..... keine Ahnung!.... ich schätze mal seit gut und gerne 65 Jahren Auto. Mein Partner ist 55 und fährt seit 37 Jahren Auto. Und meine Tochter ist 21 Jahre und fährt seit zwei Jahren Auto. Und weißt Du was? Wir wissen alle, dass wir Auto fahren können. Wir wissen auch von den jeweils anderen, dass sie es können. Und trotzdem verabschieden wir uns häufig mit den Worten: "Fahr' vorsichtig!"..... wohl wissend, dass es nicht nötig ist, das zu sagen. Schließlich hat jeder von uns ein ganz natürliches, recht gut ausgeprägtes Eigeninteresse, heil und unbeschadet am Ziel anzukommen, weswegen wir sowieso alle vorsichtig fahren. :-)

Du kannst Dich natürlich über diese Worte und die Sorge Deiner Großeltern ärgern, wenn Du das für angemessen hältst. Du kannst in diesen zwei Worten eine Ermahnung oder den Zweifel an Deinen Fahrkünsten sehen. Klar! Kannst Du machen! Aber dann fühlt es sich wohl blöd an. :-) .... Du könntest es aber auch einfach nur als Interesse an Dir und Deinem Wohlergehen sehen, Dich darüber freuen und mit einem Lächeln im Gesicht erwidern: "Natürlich, Oma/Opa! Ich will ja heil ankommen!"

Du hast die Wahl! Suche Dir aus, wie Du es sehen möchtest.

Ach, und vielleicht denkst Du ja mal darüber nach, wie Du Dich wohl fühlen würdest, wenn sich niemand Gedanken um Dich machen würde. Ich kenne dieses Gefühl - zum Glück! - nicht. Ich stelle es mir aber ziemlich unangenehm vor.

Hey, und wenn Du das nächste Mal ins Auto steigst...... fahr' bitte vorsichtig, okay! ;-)

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aber es muss doch irgendwie möglich sein... das er irgendwie akzeptiert, dass er nun mal nicht mehr so körperlich fit ist wie vor 20 Jahren...

Ist Dir bewusst, dass Du von Deinem Opa etwas erwartest, was Du selbst nicht erfüllen kannst? Fällt es Dir nicht auch schwer, die Auswirkungen seiner gesundheitlichen Situation zu akzeptieren?

Es ist schwer, sich das Leben eines Menschen vorzustellen, der unter ständiger oder immer wiederkehrender Atemnot leidet. Vielleicht wirst Du die Situation und die gegenwärtigen Bedürfnisse Deines Opas besser verstehen können, wenn Du Dich auf ein kleines Experiment einlässt. Nimm Dir einen Gürtel und lege ihn Dir so eng um den Brustkorb, dass Du noch normal atmen kannst, aber ein besonders tiefes Einatmen nicht mehr möglich ist. Verbringe damit nur einen ganz normalen Tag mit allen üblichen Anforderungen und eine Nacht. Dann wirst Du wissen, warum sich die Gedanken Deines Opas vorwiegend nur noch um seine Erkrankung drehen.

Wenn Du Deinem Opa nach dieser Erfahrung zu erkennen gibst, dass Du ihn verstehst, wird er sich auch wieder auf andere Themen mit Dir einlassen (können).

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Wenn meine Kinder sich schwer damit taten, eine Gliederung zu erstellen, oder wenn sie nicht wussten, welche Unterbereiche eines Themas sich fürs genauere Ausarbeiten eigneten, habe ich ihnen geraten, sich an der Gliederung eines Wikipedia-Eintrags zu orientieren. Bei "Diabetes mellitus" ist die sehr umfangreich. Aber Du musst ja nicht auf alle Gliederungspunkte eingehen, sondern Du suchst Dir das aus, wozu Du auch in anderen Quellen verwertbare Informationen finden kannst.

Wünsche Dir ein gutes Gelingen! :-)

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Hallo Aylin,

ich kann gut verstehen, wie es dazu kommt, dass Du Deine Mutter nicht dabei haben möchtest. Schließlich hast Du immer noch daran "zu knabbern", dass sie sich bislang so wenig für Dich und Dein Leben interessiert hat.

Ich möchte Dir trotzdem - oder gerade deswegen - dazu raten, in Dich hinein zu horchen. Mir scheint, dass Deine Haltung auf Trotz basiert, dessen Entstehen ich natürlich absolut nachvollziehen kann. Solch ein Trotz ist aber hochgradig "giftig". Er "vergiftet" Dich allerdings weit mehr, als Deine Mutter.

Vielleicht überlegst Du ja nochmal, wem es etwas nützen würde, wenn Du jetzt Gleiches mit Gleichem "vergelten" würdest. Dein Leiden wegen Deiner Vergangenheit wird nicht dadurch weniger, wenn Du Dich jetzt "revanchieren" würdest. Es wird aber vielleicht dadurch erträglicher für Dich, wenn Du Dir vor Augen führst, dass jeder Mensch immer nur so handeln kann, wie es sein ureigener, persönlicher Hintergrund ihm ermöglicht. Das gilt auch für Deine Mutter, die vielleicht gerne anders gewesen wäre, aber nicht anders sein konnte.

Der Tag Deiner Hochzeit soll der schönste Tag in Deinem Leben werden können. Entscheide selbst, wie schön dieser Tag für Dich werden kann, wenn Du ihn mit dem Wissen begehst, ihr Dasselbe anzutun, worunter Du selbst all die Jahre gelitten hast. Vielleicht wird dieser Tag für Dich ein glücklicherer, wenn Du ihr die Hand reichst. Dazu gehört sehr viel innere Stärke. Ich weiß. Nur Du kannst beurteilen, ob Du so stark sein kannst und so stark sein willst.

Ich wünsche Dir einen schönen und unbeschwerten Start in Dein Eheleben! ;-)

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Es wird Dir wenig nützen, Dich über diese Note aufzuregen. Noch viel weniger werden wir in der Lage sein, die Berechtigung dieser Note einzuschätzen.

Es gibt nur einen Weg, wie Du herausfinden kannst, wie Deine Note zustande kam: Bitte Deine Lehrerin um Einsicht in den Korrektur- bzw. Bewertungsbogen. Wie die üblicherweise aussehen, kannst Du in den beiden folgenden Links sehen.

http://leinstein.de/media/2501/korrekturbogen_eroerterung.pdf

https://lehrerfortbildung-bw.de/u_sprachlit/deutsch/bs/projekte/abiturkorrekturen/texteroerterung/hilfe/

Irgendetwas in dieser Art wird auch sie bei der Korrektur Deiner Arbeit verwendet haben müssen.

Möglicherweise habt ihr als Klasse auch ein Recht auf Wiederholung dieser Klassenarbeit, weil mehr als 50 % der Arbeiten mit einer "5" bewertet wurden. Das ist aber abhängig vom Bundesland. Nicht in jedem Schulgesetz ist die Wiederholbarkeit von Klassenarbeiten geregelt.

Bevor Du mit solchen Vorschlägen aufwartest, solltest Du Dich aber erst mal erkundigen, wie Deine Note überhaupt zustande gekommen ist. Andernfalls würdest Du ja Gefahr laufen, dieselben Fehler zu wiederholen. ;-)

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Es fällt mir zugegebenermaßen recht schwer, zu glauben, dass Du diese Aussage auf alles beziehst, was die DDR ausgemacht hat.

Wenn Du nicht dumm angesehen werden willst, versuche doch mal, ganz konkret auf die einzelnen Aspekte einzugehen und nur das gezielt zu erwähnen, was Dir bei der DDR mehr zugesagt hat. Dann wird Dir sicherlich auch eher jemand folgen können, als bei einer derart pauschalisierten Aussage.

Es lässt sich schließlich nicht von der Hand weisen, dass es ganz wesentliche Dinge gab, unter denen viele DDR-Bürger massiv gelitten haben. Wer Dich dumm ansieht, hat nur diese Aspekte vor Augen. Also spezifiziere Deine Aussage. Möglicherweise erkennen die Menschen dann auch, dass es neben all dem Negativen vielleicht auch etwas Positives gegeben hat.

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Warum möchtest Du einen IQ-Test machen? Glaubst Du, dass sich Dein "Problem" durch das Bekanntwerden einer Zahl verändern würde? Ich garantiere Dir, dass das nicht passieren wird. Also vertraue doch Deiner Intuition, die Dir sagt: Ich möchte keinen so langen Test machen. ;-)

Eines sollte Dir klar sein: So unterdurchschnittlich, wie Du offenbar glaubst, kann Deine Intelligenz und Aufnahmefähigkeit schon mal nicht sein. Ansonsten hättest Du es gar nicht bis an die Uni geschafft. :-)

Du kannst jetzt natürlich daran verzweifeln, dass es Menschen gibt, die eine schnellere Auffassungsgabe haben, als Du. Du könntest Dich aber auch einfach darüber freuen und stolz darauf sein, dass Du es bis dorthin geschafft hast.

Es werden Dir in Deinem Leben immer wieder Menschen begegnen, die irgendetwas schneller, besser oder leichter schaffen als Du. Du kannst aber auch mit absoluter Gewissheit davon ausgehen, dass es viele Menschen gibt, die bewundernd auf Deine Fähigkeiten und Leistungen schauen werden, weil sie selbst nicht über Deine Voraussetzungen verfügen.

Was macht es, wenn Du für alles ein bisschen länger brauchst, als andere, wenn Du es auf Deine Weise und mit Deiner Gangart doch auch schaffst?

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Glaubst Du wirklich, dass Dein Ego es braucht, bei ihr "unvergesslich" zu bleiben?

Wie verhält es sich denn bei Dir mit dem "Bereuen"? Zu einer Trennung gehören schließlich immer zwei! Wie sieht es mit Deinem Anteil an dem Ganzen aus? Soll sie sich jetzt auch Gedanken darüber machen, wie sie sich in Deiner Erinnerung so sehr einbrennen könnte, damit auch Du irgendetwas bereust?

Vergiss diesen Quatsch! Wenn Du in dieser Beziehung keinen Sinn mehr siehst, bringe es sauber zum Ende und gut ist's! Alles andere hätte Buddelkisten-Niveau!

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Ich will jetzt trotzdem einfach rausgehen...

Stress mit meiner Mutter ist mir egal...

Hab bei Penny Hausverbot...

Ich und ein Kumpel sind besoffen zu Netto...

Ich habe bei der Polizei eine falsche Aussage gemacht...

Ich war bei der Tat dabei...

Finde den Fehler!

Mit Deinen 16 Jahren traue ich Dir zu, dass Dir das gelingen könnte.

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Ausbildung im selben Betrieb wieder aufnehmen/anfangen?

Nun habe ich auch mal eine Frage, auf die weder ich momentan eine Antwort habe, noch eine Antwort im Netz finde.

Ich habe eine Ausbildung zum Chemikanten angefangen, dazu sei an zu merken dass ich nur einen guten Hauptschulabschluss (Mobbing in Sport, nicht Teilnahme deshalb 6) mit einem Notendurchschnitt von 2,3 habe (trotz 6), nach Klasse 10 (Realschul niveau mit Aussicht auf Realschulabschluss). Des weiteren war ich im Einstellungstest so überzeugend dass ich unter ca. 30 Bewerbern, einen von zwei Ausbildungsplätzen gekriegt habe (und ich bin dem Betrieb immer noch unendlich dankbar mir diese Chance gegeben zu haben).

Leider habe ich (nach erfolgreichem Halbjahreszeugnis sowie gutem Verständis mit Mitarbeitern) die Ausbildung aufgrund von psychischen Problemen und Alkoholproblemen aufgehoben (Aufhebungsvertrag, keine Kündigung durch Ausbilder oder Auszubildenden). Wir sind damals in gutem Verhältnis und der Ansicht dass es für beide Seiten besser ist aus einander gegangen.

Nun geht es mir langsam immer besser und ich bin Mittlerweile schon seit drei Monaten Erfolgreich abstinent.

Meine Psychologin hat mir, nachdem ich ihr dass alles so erklärt hab, vorgeschlagen dass ich nochmals bei dem Betrieb anfrage, besonders weil die Mitarbeiter, die Atmosphäre und allgemein der Betrieb mir fehlen, sowie weil diese mich ja schon kennen.

Darüber habe ich natürlich auch schon nach gedacht, aber als sie dies erwähnte ging meine Hoffnung natürlich etwas höher.

Meinen Termin mit dem Sozialpsychiatrischemdienst (der mir helfen soll wieder ins Berufsleben zu finden) habe ich erst am Freitag, die kann mir dass alles garantiert gut erklären, aber ich kann nicht warten.

Hat jemand Erfahrung in diese Richtung? Wie melde ich mich wieder bei denen, es kommt mir jetzt schon komisch vor mich dort wieder zu melden und sowas zu schreiben wie: "Jetzt geht es mir wieder besser, kann ich bei euch weiter machen?". Aber am meisten Sorge macht mir dass ich mich einfach zu viel drauf freue dort weiter zu machen.

Ich freue mich über jede Antwort, aber am besten wäre es wenn Menschen mit solchen oder ähnlichen Erfahrungen antworten.

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Zunächst mal meine große Anerkennung, dass Du Dich aus den Fängen des Alkohols befreit hast. Dazu gehört sehr viel Stärke. Du kannst also wirklich stolz auf Dich sein und optimistisch in die Zukunft schauen! :-)

Wenn Du mit Deinem Ausbildungsbetrieb im Guten auseinandergegangen bist, würde ich mich jetzt nicht schriftlich an diese Firma wenden, sondern versuchen, Deine Chancen in einem persönlichen Gespräch auszuloten.

Rufe dort an und bitte um einen Termin bei Deinem damaligen Chef bzw. bei dem seinerzeit für Dich zuständigen Ausbildungsleiter. Wenn Du ihm gegenüber sitzt, erzähle ihm, wie es Dir in der Zwischenzeit ergangen ist, was Du unternommen hast, um aus der damaligen Situation herauszufinden und dass Dein größter Wunsch ist, Deine Ausbildung in diesem Betrieb wieder aufzunehmen bzw. neu zu beginnen. Räume ein, wie sehr Du die damalige Entwicklung bedauerst, und erkläre ihm, warum Du heute glaubst, es im zweiten Anlauf schaffen zu können.

Der Vorteil des persönlichen Gesprächs ist, dass der Chef bzw. der Ausbildungsleiter sofort einen Eindruck Deiner heutigen Konstitution bekommen können. Papier ist nämlich geduldig. Schreiben kann also jeder vieles. Ich halte es für deutlich chancenreicher, wenn sie sich direkt ein Bild zu Deinen Worten machen können, weil sie Dich persönlich erleben. Der geschulte Blick eines Personalers wird dann schon erkennen können, ob Du wieder zu Deinem Potenzial zurückgefunden hast, wegen dem man Dich einst aus vielen Bewerbern ausgewählt hat.

Du genießt einen großen Vorteil, dem Du Dir durchaus bewusst sein darfst. Du hast mit Deiner Entwicklung etwas unter Beweis gestellt, was sich jeder Arbeitgeber von seinen Mitarbeitern wünscht: Disziplin, "Biss", Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen und einen eisernen Willen. Ich wünsche Dir, dass man das (an-)erkennen wird, und Du eine zweite Chance bekommen wirst.

Versteife Dich aber bitte nicht zu sehr auf eine Zusage. Je mehr Du darauf hoffst, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer bitteren Enttäuschung, falls es nicht klappen sollte. Gib deshalb aber ggfs. nicht auf! Wenn es dort nicht klappen sollte, dann klappt es woanders. ;-) ..... Toi toi toi! :-)

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Ich beantworte Deine Frage mal, indem ich sie zerpflücke. :-)

Also: sie haben beispielsweise noch nie etwas vom wertvollen Stück "Papier" der weltlichen Welt gehört- Geld.

Gut so! So konnten sie frei und abhängig bleiben von unserem Kommerzdenken.

Sie sprechen weder unsere Sprache, ...

Sprichst Du denn ihre Sprache?

... noch sind sie den (anderen) Menschen wohlgesonnen. Sie sehen eher eine Gefahr in uns (mein derzeitiger Eindruck, gilt nicht für alle N-Völker).

Dann darf man bei diesen Völkern wohl von einer intuitiven, hohen Intelligenz ausgehen. Wir SIND nämlich eine Gefahr für sie.... jedenfalls die Sorte Mensch, die ihren Lebensraum und Lebensstil nicht achten und respektieren können/wollen.

Ist es möglich einem Naturvolk -zum Beispiel im tiefen Regenwald Südamerikas- von dem Christentum zu erzählen?

Möglich wäre das sicherlich. Aber warum sollten wir das tun? Umgekehrt erschiene es mir weitaus sinnvoller zu sein. Denn manch ein Christ wäre sicherlich christlicher, wenn er sich mal mit den Religionen der Naturvölker auseinander gesetzt hätte.

Man beachte eine friedliche Vorgehensweise!

Ein lobenswerter Gedanke! Wie friedlich würde es sich denn für Dich anfühlen, wenn jemand von außen in Deinen Lebensraum eindringen und  Dein Denken und alle Deine Überzeugungen verändern wollen würde?

Ich müsste ihnen erstmal klarmachen, dass ich ihnen nichts tue (Hauptproblem).

Ist es wirklich so, dass Du ihnen nichts tun wolltest? Immerhin klingt doch recht deutlich durch, dass Du Dir anmaßt, darüber entscheiden zu wollen, was für andere - hier: die Naturvölker - die richtige Religion und Lebensphilosphie ist. Woher nimmst Du Dir dieses Recht?

Ihnen eine Sprache beibringen.

Spare Dir die Mühe! Sie haben doch bereits eine Sprache. .... Müssen sie Deine Sprache lernen, nur weil Du ihre nicht verstehst?

Mit ihnen dann das lesen lernen...

Du scheinst diese Naturvölker gewaltig zu unterschätzen. Wenn es Dir um Geist, Religion und Spiritualität geht, könntest Du - wie viele andere auch - vermutlich noch eher etwas von ihnen lernen, als umgekehrt. Sie brauchen kein Lesen. Sie leben mit ihrer Intuition weitaus bewusster, als wir.

... und ihnen dann anhand der Bibel von der guten Botschaft erzählen.

Die gute Botschaft? Die gute Botschaft kann doch nicht mehr sein, als der Glaube an etwas "Höheres". Tja, ich befürchte, da würdest Du mit Deiner Bibel ein klein wenig zu spät bei ihnen ankommen. Die Naturvölker wissen nämlich schon weitaus länger, als es die Bibel gibt, was "Gott" ist. Und sie  leben ihre Relition und Spiritualität sicherlich sehr viel bewusster und intensiver, als manch einer, der sich an der Bibel "festhält".

Was sagt die Bibel eigentlich über jene, die noch nie vom einzig wahren Gott hörten?

Das weiß ich nicht! Diese Frage wird Dir ein Pfarrer möglicherweise besser beantworten können als ich. Fraglich ist nur, ob diese Frage mit Sicht auf die Naturvölker überhaupt nötig ist. Sie sind dem wahren Gott ohne jeden Zweifel näher, als es die sogenannte zivilisierte Welt - Ausnahmen ausgenommen - je sein wird.

Sind sie verloren?

Nein! SIE sind ganz bestimmt nicht verloren! Verloren ist meines Erachtens nur Derjenige, der sein Weltbild so eng zurrt, dass er keinen Platz mehr für andere lässt.  

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Liebe Consulerealqm,

in einem Kommentar schriebst Du: "Und wenn Trennung hier weder als Frage noch in dem Willen meiner Freundin ist, sollte man entweder etwas nützliches beitragen oder überflüssige Kommentare der Menschheit ersparen." ..... Hm... ich befürchte fast, mit meinem Beitrag in die Kategorie "überflüssig" geschubst zu werden, denn ich habe nicht vor, Deine Titelfrage zu beantworten. Ich versuche es trotzdem mal. ;-)

Da eine Trennung trotz der gegebenen Umstände für Deine Freundin keine Option ist, gratuliere ich Deiner Freundin zu ihrem guten "Bauchgefühl", das ihr zuflüstert, dass eine Trennung auch gar nicht nötig ist.

Ich zeichne Dir mal das Bild auf, das ich von Deiner Freundin habe. Du kennst sie ja besser, als jeder andere, und wirst erkennen können, inwieweit dieses Bild zu ihr passt. ;-)

Deine Freundin ist ein sehr einsamer Mensch. Sie hat keine Freunde in ihrer direkten Umgebung, sie fand bisher keinen zu ihr passenden Partner, sie kann ihre Hobbies nicht ausleben und sie ist beruflich unzufrieden. Kurzum: Sie hasst ihr Leben. Mit ihren 35 Jahren ist sie bereits so sehr der "Torschlusspanik" verfallen, dass sie sich sogar schon konkrete Gedanken über spätere Möglichkeiten einer Schwangerschaft macht.

Sie lebt schon seit mehreren Jahren in dieser unbefriedigenden Situation, ist unglücklich und "recht depri". Natürlich kann sie ihr Leben in dieser Form nicht akzeptieren. Also versuchte sie bereits Veränderungen herbeizuführen - bislang aber erfolglos. Inzwischen glaubt sie, dass es gar nicht in ihrer Macht steht, ihr Leben zu verändern. Ihre Geduld ist aufgebraucht. Sie schafft es nicht mehr, ihren Haushalt zu führen, kann sich zu nichts mehr aufraffen und zieht sich sowohl von ihren verbliebenen Freunden zurück, aber auch von der konkreten Möglichkeit, Menschen näher kennen zu lernen, beispielsweise auf geselligen Feiern, wo viele Menschen zusammenkommen. Sie glaubt, niemanden zu mögen und findet keine Gemeinsamkeiten mehr. Ihr ist alles zu viel und gleichzeitig egal.

Jetzt ist Deine Freundin mit einem Mann liiert, der zwar offenbar über viel Empathie verfügt ("Ihr Freund sei sehr geduldig gewesen..."), nur fühlt sie sich nicht zu ihm hingezogen. Vielleicht ist sie ja nur bei ihm, um überhaupt bei jemandem zu sein? Vielleicht glaubt sie, ihre Einsamkeit mit ihm durchbrechen zu können. Doch was nützt ihr das, wenn sie noch immer einsam ist.... nur jetzt halt nicht mehr alleine, sondern zu zweit? Vielleicht ist es aber ja auch so, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlen könnte, wenn es nichts gäbe, das ihre Gefühle blockiert?

Ich kann Dir Deine Titelfrage nicht beantworten; schon deshalb nicht, weil ich glaube, dass es die falsche Frage ist. Geht es wirklich darum, zu erfahren, wie Deine Freundin etwas Unangenehmes ertragen kann? Wäre es nicht viel hilfreicher darüber nachzudenken, was sie tun könnte, damit das, was ihr derzeit unangenehm erscheint, künftig von ihr als angenehm empfunden werden kann? Ihr Unterbewusstsein weiß bereits, dass ihr dieser Mann gar nicht so unangenehm ist. Deshalb möchte sie sich nicht von ihm trennen.

Es liegt nicht an dem Mann. Es liegt auch nicht an seiner möglicherweise "arg unbeholfenen" Art. Es geht auch nicht darum, dass sie ihm irgendetwas schuldet... schon gar keinen Sex. Meiner Einschätzung zufolge ist sie nur sich selbst etwas "schuldig" geblieben - die Chance, den Ursachen ihres blockierten Empfindens auf den Grund zu gehen. Es ergibt keinen Sinn, Äußeres zu verändern, wenn das Problem in ihrem Inneren liegt!

Es ist schön, dass Du Deiner "Freundin" beistehen und ihr Veränderungen ermöglichen möchtest. Die größte Hilfe, die Du ihr geben kannst, ist die Empfehlung, sich kompetente Hilfe zu suchen. Ein psychologischer Psychotherapeut kann gemeinsam mit ihr herausfinden, warum sie so unglüclich ist und welche unbewusst angelegten Überzeugungen sie am Glücklichsein hindern. Mit seiner Hilfe kann sie ihre Probleme an der Stelle auflösen, wo sie entstanden sind - in ihr selbst.

Vielleicht magst Du Deiner "Freundin" ja diesen Rat geben?

Sie ist bereits auf dem richtigen Weg! Sie weiß es nur noch nicht! Ermögliche es ihr, das zu erkennen! ;-)

Alles Gute!


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