Dominanter Wallach!?

4 Antworten

Zunächst einmal gehe in dich. Hast du bereits vielleicht angst vor ihm?

Pferde spühren das sehr deutlich, und dieser hier nutzt es aus.

Wenn du zu ihm gehst, dann schirme deine Gefühle ab. Ja er ist stärker als du aber du bist die chefin. Er nimmt dich nicht ernst und das kannst du bei ihm nicht durch Gerte etc erreichen.

Sei dir bewusst, was er tut, und ignoriere es gekonnt. Durch die nicht Achtung (Die ihm so vor kommt) wenn er etwas falsch macht und die Beachtung wenn er lieb ist könnte es sehr gut funktionieren das er sich besinnt.

Stelle also um von falsch=bestrafung auf richtig=Beachtung Lekkerlis etc falsch=du machst deinen kram weiter, keine Beachtung

LG Seemöve


Ich habe keine Angst vor Ihm & er macht das nicht nur bei mir.... Selbst einer Freundin die seit 30 Jahren Pferde hat droht er und wird bockig wenn was von ihm verlangt wird worauf er keine lust hat..

Und ich kann es doch nicht ignorieren wenn ein Pferd nach mit tritt oder androht es zu tun Oo das ist mir mein Leben zu teuer..

Aber Danke! 

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@Muffin3101

Meine Stute ist/war auch sehr cholerisch. Und hat getreten und gebissen, wenn ihr etwas nicht passte. Ich liebe meine Stute sehr, aber in so einem Fall habe ich den Germanenzorn ausgepackt.  Ich habe sie angebrüllt, und sie hat auch schon mal den Sattelgurt an den Kopf bekommen. Danach war es aber auch sofort wieder gut.

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@Dahika

Das ist nur leider bei meinem nicht er Fall... wenn ich mich wehre z.B. als er nach mit getreten hat kam gleich ein 2. Tritt hinterher als ich ihm eine mitgegeben habe.

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@Muffin3101

Was sagt denn die Trainerin dazu?

Ich vermute, wenn Dahika von Germanenzorn spricht, dann denkt sie noch reiflich daran, das Pferdchen mal böse anzusehen und mit der Gerte zu kitzeln. 

Weißt Du, was Zorn ist?

Aber wenn deine Trainerin was besseres weiß, dann laß uns doch dran teilhaben.

Es ist auch im,er ein abschätzen des richtigen Moments. Das Pferd darf gar nicht erst dazu kommen, den Huf zu heben, schon der Gedanke ist  strafbar!

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@Urlewas

Es kam ja bis jetzt nur einmal vor, dass er wirklich in meine Richtung getreten hat... 

Die Trainerin meint, dass er ein super Pferd ist aber mit seinen 7 Jahren grade in dem Alter ist in dem er seinen Kopf gerne durchsetzen möchte.... Dass schon der Gedanke strafbar ist, ist mir bewusst, deswegen wird auch immer schon das "Arsch herdrehen" bestraft.... 

So war es auch als er getreten hat .... ich habe das Herdrehen bestraft & aus Zorn kam dann der Tritt worauf wieder "Bestrafung" erfolgte.... Es ist auch danach alles wieder gut - er ist super entspannt und alles

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Ich würde auch anstatt "Eigenversuche" lieber einen guten Trainer zu Hilfe nehmen. Das Verhalten des Pferdes ist ja jetzt schon nicht ganz ungefährlich und die richtige Reaktion auf das Verhalten des Pferdes dürfte bei der Beseitigung der Probleme immens wichtig sein. Insofern würde ich nur mit jemandem an diesen Problemen arbeiten wollen, der quasi in solchen Situationen mit dabei ist, ggf. deine Reaktion darauf - falls notwendig - verbessern/korrigieren kann bzw. der mit der notwendigen "Distanz" an die Sache rangeht...

Tipps aus dem Internet stehe ich insofern immer etwas skeptisch gegenüber, weil ja keiner das Pferd kennt und auch nicht die jeweils auslösende Situation für das Verhalten mitbekommt und beurteilen kann.

Aber dieses Pferd ist nur ein sehr krasses Beispiel dafür, dass "erfolgreiche" Bodenarbeit im Endeffekt nicht mit "echtem" Respekt gleichzusetzen ist.

Die Dame bei der mein Pferd steht ist ne super Trainerin aber ich wollte eben noch ein paar andere Meinungen einholen..
Es ist ja auch nicht so, dass er immer "bösartig" ist.. es gibt Tage da ist garnichts und es gibt Tage da testet er immens aus wie weit er bei mir gehen kann... Er ist auch in der Herde eher ranghoch..

Ich habe ihn ja nun noch nicht soo lange zwei Monate erst aber ich möchte eben von Anfang an etwas dagegen tun... 

Beim Reiten ist er ein wahrer Schatz aber am Boden ab und zu.. naja 

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@Muffin3101

Es ist schon richtig, dass du sein Verhalten jetzt sofort gleich unterbinden möchtest. Wenn du schon eine Trainerin hast, arbeite mit der.... dieses "andere Meinungen" einholen finde ich immer nur bedingt hilfreich. Damit bastelst du dann nur selbst unnötige Zeit an dem Problem herum, unter Umständen ohne wirklich was zu verbessern und am Ende wird die Problemlösung schwieriger, als gleich durch das richtige Eingreifen (mit Hilfe eines Menschen vor Ort).

Mein Pferd steht in einem Trainings- und Ausbildungsstall und gerade bei den "Korrektur" bzw. "Problempferden" ist in der Regel das Verhalten sehr lange vom Besitzer "behandelt" worden - in der Regel auch immer wieder verschiedene Tipps. Geholfen hats in der Regel eher selten, sondern ist oft so eskaliert, dass das Pferd hat zur Korrektur weggegeben werden musste, weil man selber überhaupt nicht mehr zurecht gekommen ist.

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Also erstmal würde ich dir zu einem guten Trainer raten, denn das Problem ist schon wirklich massiv und kann auch ziemlich gefährlich ausarten!

Ich persönlich würde bei so einem Pferd anfangs immer eine Peitschen dabei haben, um ihn auf Abstand halten zu können und viel mit Join-up arbeiten. Aber auch Join-up, als das gezielte wegschicken des Pferdes will gelernt sein und sollte dir am Besten von einem.erfahrenen Trainer gezeigt werden.

Der Join Up Mist sollte verboten werden. Diese Methode ist so was von veraltet und falsch....

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@Dahika

Ich finde nicht das man solche Sachen gleich verteufeln sollte. Es gibt Pferde bei denen funktioniert so etwas sehr gut. Und es gibt mittlerweile viel zu viele Reiter die "einfach mal so" ein Join up machen und ihr Pferd wie irre im Kreis zuhetzen. Aber das ist kein Join up!

Ob dem Pferd den Sattelgurt an den Kopf zu schlagen die bessere Alternative ist halte ich für ziemlich fragwürdig 

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@JolieBijou

Join up taugt nur was für Leute, die damit auf Shows auftreten und Geld machen. Nachhaltig wirkt kein Join up. Es zerstört nur das Vertrauen und schädigt die Beziehung.
Ein Pferd versteht eine Augenblicksstrafe, die in Bruchteil einer Sekunde wieder vorbei ist, sehr gut. DAs machen sie selbst nämlich auch. Join up versteht kein Pferd, auch wenn Deppen immer wieder behaupten, das würde in einer Pferdeherde geschehen. Nein, tut es nicht.

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@JolieBijou

Es dürfte für das Pferd WESENTLICH weniger schlimm sein, bei einer "Verfehlung" mal kurzfristig Bekanntschaft mit einem Gegenstand zu machen anstatt einem Join-up, welches dem Pferd erstmal die Sicherheit entzieht. Auch innerhalb der Pferdeherde wird ein Pferd eher mit einem kurzen körperlichen "Verweis" bestraft und nicht durch die Gegend gehetzt. Da nutzt dir auch der "Profi" nicht viel...

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@sukueh

Jede Methode ist so gut wie der Anlass, aus dem man sie anwendet und die Art, wie man es macht. Nur das Join-up isoliert als Allheilmittel zu betrachten, ist schon mal grundfalsch. Ich mache ein Join-up, wir sind Partner und alles läuft. So war das nicht wirklich gedacht, meine ich, kommt aber aufgrund der ganzen Vermarktungsmaschinerie so rüber. Gut an Roberts Arbeit ist die Basis des Ganzen: dem Join-up geht menschenseits eine ganze Menge Arbeit, Lernen und Verstehen voraus, das alles wird mittlerweile auf die simple Methode reduziert, das ärgert mich kolossal, aber denkende Menschen lesen sich da hoffentlich rein und stellen fest: eigentlich geht es um das Verstehen des Wesens Pferd. Das nun mal ein Fluchttier und instinktgesteuert ist, ob Wild- oder Haus- oder sonst ein Pferd. Letztlich ging es ihm wohl gerade darum. Traurig, dass davon nur das Bild vom Scheuchen im Round-pen bleibt, das rund um die Welt bestimmt oft mehr als laienhaft und auf das Nötigste reduziert praktiziert wird und damit einem soooo guten Grundsatz ins Auge lacht: Langsam ist schneller. 

Fazit: Wie bei jedem "Guru" gilt es zum einen, das große Ganze zu betrachten und nicht nur oberflächlich mitzunehmen, was praktikabel erscheint. Nicht alles passt auf jeden Menschen, jedes Pferd, jede Lebens-/Trainingssituation, was auch immer. Ich bin immer dafür, sich alles offenen Auges und Herzens (und Verstandes) genau anzuschauen und dann mitzunehmen, was tatsächlich passt, aber eben nicht nur oberflächlich zu mixen, das bringt nichts. 

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ich muss nicht immer eine Peitsche dabei haben weil er nicht von grundauf böse ist.. aber er versucht seinen Kopf durchzusetzen und wenns nicht geht wird gebockt.. er testet mich aus 

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@Muffin3101

Kein Tier ist von Grund auf böse. Aber du kannst nie zu 100% sagen wann er dich mal wieder austesten will und ich würde deshalb in nächste Zeit eine  Peitsche oder ähnliches mitnehmen, natürlich nicht um ihn zu schlagen, aber um ihn auf Abstand halten zu können bevor etwas passiert

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@JolieBijou

Wie willst du denn einen ausschlagenden Pferdehuf auf Abstand  halten, außer, indem du ihm zuvorkommst? Wenn du die Gerte mir als Abstandshalter benutzt, trampelt der dich, so wie sich das hier anhört, damit deinem Stöckchen nieder...

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@Urlewas

Natürlich muss man ihm dafür zuvor kommen..aber es gibt IMMER Anzeichen für Aggression und dann finde ich es schon hilfreich etwas dabei zu haben das einem selbst vllt auch etwas Sicherheit gibt, wie zb eine Peitsche, eine Gerte mit Plastiktüten etc..

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