Die Mutter meines Freundes übertreibt mit ihrer Fürsorge. Wie soll ich damit umgehen?

9 Antworten

Als ich(19) bei meinem Freund(20) daheim schlief, kam seine Mutter ständig in der Nacht während wir schliefen rein und deckte ihn zu, schaute zu wie er schlief und machte sonstige Faxen.

Und das hast du mitgemacht? Also spätestens beim dritten Mal wäre ich aufgestanden und gegangen, das wäre mir zur Not auch noch eine nächtliche Taxifahrt wert gewesen. Ist zwar bitter aber Lehrgeld zu zahlen war noch nie süß.

Du kannst sonst gar nichts tun (außer dich zu entziehen, wenn es dir zu viel wird). Das ist die Sache deines Freundes und mit immerhin 20 Jahren wäre da wirklich mehr angesagt als nur ''mit ihr zu reden''. Damit hätte er mit Beginn der Pubertät anfangen sollen. Es ist unnötig und kostet nur deine Nerven deswegen mit ihm zu streiten, entweder er sieht selbst Handlungsbedarf, dann darfst du ihn gerne unterstützen oder du musst dir eben überlegen ob du so auf Dauer leben möchtest.

Schlafen bei offenem Fenster sei ungesund, das ich nicht lache, also ich hab das bislang nur anders herum gehört. Abgesehen davon schlafe ich immer bei offenen Fenster und wenn ich sehe wie oft andere krank sind und wie selten ich, dann spricht das doch für sich. Hättest du das Fenster geschlossen, hätte sie es wahrscheinlich aufgemacht, sie brauchte doch nur nen Grund rein zu kommen um zu sehen ob ihr auch ''brav'' seid. :(

Vermutlich wäre es ganz falsch, etwas "gegen" sie zu tun. Du solltest etwas "mit" ihr tun. Es ist absolut verständlich, dass dir ihr übertriebenes Bemuttern auf die Nerven geht. Trotzdem solltest du ihr das Gefühl geben, dass sie nicht einen Sohn verliert, sondern eine Tochter gewinnt. Nur dann kann es auf Dauer ein angenehmes Familienleben geben. Der Knackpunkt ist nicht die Mutter, sondern dein Freund, der mit 20 Jahren immer noch bei seiner Mutter lebt, weil er das wahrscheinlich ziemlich bequem findet. Ziehe bloß nicht gleich mit ihm zusammen, sondern lass ihn erst einmal eine Weile alleine wohnen und zurecht kommen. Sonst erwartet er noch von dir, dass du ihn weiter bemutterst. Ob du es schaffst, meinen Rat zu befolgen, weiß ich nicht, denn das erfordert schon ein wenig Reife und du bist noch so jung. Alles Gute, und lass dich nicht unterkriegen!

Mit 20 wohnen aber die meisten jungen Menschen noch zu Hause, weil sie sich entweder in Ausbildung befinden oder aber noch die Schule besuche.

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@rhapsodyinblue

Das kann ich nicht bestätigen. Auch während Ausbildung und Studium kann man mit einem Studentenjob gut selbständig zurecht kommen. Man kann auch in eine WG ziehen. Wer mit 20 noch wie ein Kind lebt, mit dem stimmt doch etwas nicht.

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@Qwrrrl

Deine Antwort und auch Deinen Kommentar finde ich sehr überlegt und gut! Einzig diese Aussage ist absolut daneben:

Wer mit 20 noch wie ein Kind lebt, mit dem stimmt doch etwas nicht.

Wo steht denn geschrieben, dass man bis 20 ausgezogen sein muss! Nicht bei jedem passen die Lebensumstände! Diese Menschen dann gleich in eine "kranke" Schublade zu sortieren, finde ich respektlos und anmaßend! Man kann seine eigenen Erfahrungen und Meinungen niemals verallgemeinern!

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@auchmama

"Stimmt doch etwas nicht" soll nicht "krank" heißen. Bei einem kranken Menschen würde ich es ja verstehen. Und zu verallgemeinern bedeutet nicht, dass es nicht auch Ausnahmen geben kann. Das hätte ich vielleicht besser formulieren sollen? Aufgrund der Schilderung der Fragestellerin habe ich allerdings den Eindruck, dass es sich hier eher um Bequemlichkeit handelt. Natürlich kann ich mich da auch irren.

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@Qwrrrl

Zu meinen Gedanken:

Das Einzige was mich im Fragetext irritiert, ist das nächtliche Zudecken eines 20-jährigen ;-) - da sollte und muss der Knabe mal ernsthaft mit seiner Mutter sprechen! Aber generell sehe ich keinen Grund für eine Vermutung der "Bequemlichkeit", wenn ein 20-jähriger noch zu Hause wohnt!

In der heutigen Zeit sind junge Menschen erst mit 18/19 oder, jetzt wo G9 wieder kommt, oft erst mit 20 mit dem Abi durch. Das ist eine Tatsache! Ich verstehe die derzeitige allgemeinen Aussagen von sehr vielen Erwachsenen insofern nicht, dass man dann mit 20 schon ausgezogen sein sollte!

Wenn im Anschluss ans Abi, noch eine Ausbildung folgt oder ein Studium, "bestenfalls" im Wohnort der Eltern - manche wohnen Uni nah - warum dann ausziehen?

Für mich spielen da auch Kosten eine große Rolle und nicht jeder kann sich das leisten oder hat gleich ein Polster, für die Anschaffung von Möbeln etc..

Wenn das Kind/Eltern Verhältnis stimmt, reicht für mein Verständnis ein Auszug, wenn der erste feste Job angetreten wird und man sich sein eigenständiges Leben auch wirklich leisten kann.

Bequemlichkeit muss auch im Elternhaus nicht aufkommen, wenn der Nachwuchs rechtzeitig in die Pflichten eingebunden wird.

Mein Einwand war auch nicht böse in Deine Richtung gemeint. Für mich ist es nur ein Reizthema, wenn jungen Erwachsenen "Bequemlichkeit" zu Ohren kommt, nur weil sie kurz nach Abi und Studien- Ausbildungsbeginn, noch zu Hause wohnen!

Alles kann - wenn die Umstände es zu lassen! Nichts muss, wenn es auch in aller Ruhe geplant werden kann!

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Rede mit deinem Freund darüber! Sag ihm dass dich das stört und er soll mit seiner Mutter reden! Was besseres gibt es nicht! Sowas ist ja schon krankhaft. Zu beschuldigen geht auch garnicht! Lasst euch das nicht gefallen. Er muss unbedingt mit seiner Mutter reden.

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