DDR Bürger nach Sylt?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Vllt verwechselst du da etwas mit Rügen, oder so..

Die wenigsten durften ins westliche Ausland reisen. Rentner, Sportler, staatstreue Künster, oder Wissenschaftler, ...

Normalos durften nur sehr selten reisen

Als Rentner durfte man in die BRD reisen. Aber da hatte man irgendwann ein Problem, wenn das Begrüßungsgeld verbraucht war.

Wer jünger war, konnte einen Antrag stellen, wenn eine Familienfeier im Westen war. Das bekam man aber in der Regel nur als Einzelperson genehmigt, der Ehepartner durfte nicht mit wegen Fluchtgefahr. Und es durfte nichts vorliegen, was den SED-Staat erzürnte. man musste auf jeden Fall immer seine Klappe halten.

Das waren schreckliche Zeiten.

Rentner konnten, nachdem sie aufwänding einen Antrag gestellt und genehmigt bekommen hatten, in den Westen reisen. Wenn sie im Westen blieben hätten sie nicht zurück zu ihrer Familie gekonnt und außerdem die Rentenkasse entlastet.

Daneben gab es auch noch Reisekader, Leute die aufgrund ihrer Stellung in den Westen reisen können mussten, etwa Diplomaten aber auch Vertreter von Firmen, Sportler, Wissenschaftler und ähnliche.

Da hast Du ganz sicher etwas verkehrt gehört!

Das konnten sich wohl damals kaum alle BRD-Bürger leisten, geschweige denn DDR-Bürger außer.. sie waren bei Verwandten zu Besuch die das nötige Kleingeld zur Verfügung hatten!

Aber sicher doch. Hast du sie nicht gesehen, wie sie in Kampen mit ihren Porsches einfielen und der Schampus in Strömen floss.

Was möchtest Du wissen?