Darf man im eigenen Wald Gartenabfall entsorgen?

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18 Antworten

Also, in meinem Garten darf ich die Abfälle auf einem Komposthaufen "entsorgen" =  lagern, und etwas weiter entfernt in meinem eigenen Wald nicht ?  Da werde ich  zu sehr in meinem Eigentumsrecht beschnitten finde ich. Im Wald beeinträchtigt es weniger Personen als in meinem Garten. Außerdem sind organische Substanzen auf  Boden, der durch Fichtennadeln versiegelt worden ist, umweltfreundlicher, als der Boden, der durch Fichtennadeln versiegt worden ist.  Das Problem der Neophyten regelt die Natur dann insoweit selber, wenn die Häufigkeit nicht überhand nimmt.   Auch das Problem der Neophyten wird in der Wissenschaft kontrovers diskutiert.  Vom logischen Aspekt, dürfte ich in meinem Wald meine Gartenabfälle verbringen. Umweltgerecht  wäre es dann noch, die Abfälle auf eine größere Fläche zu verteilen

Was spricht dagegen, wenn du dort einen "Komposthaufen" anlegst !! Machen wir auch. Und tatsächlich können wir manchmal den Kompost sehr gut gebrauchen. Der ist mit der Zeit zu guter Erde geworden, so ca. 1,5 Jahre. Einige Schubkarren verteilen wir immer, ist der günstigste Dünger und beste neue Erde! Bekommt unseren Gartenpflanzen echt gut!

Man darf alles, solange man nicht erwischt wird. Es würde sich hier eher die Frage stellen wie der Wald beschaffen ist. Ist dieses Grundstück eingefriedet oder steht dieser der Allgemeinheit zur Verfügung. Eingefriedet dürfte es keine Probleme geben, ansonsten sind in der Regel einzelne Parzellen oder wie sich das nennt mit in der Obhut des Forstamtes. Da das Allgemeinbild erhalten bleiben muß halte ich es durchaus für denkbar das das Ärger gibt und das auch unabhängig davon ob erlaubt oder nicht. Bei einer Flurbereinigung werden auch keine Unterschiede mit erlaubt oder verboten gemacht.

Wenn du 100% ig sicher gehen willst, frag den Revierförster.

Den ersten Satz finde ich ja sowas von daneben! Natürlich darf MAN nicht alles, solange man nicht erwischt wird!

Ein erwachsener und verantwortungsvoller Mensch wird nicht seinen Müll irgendwo abladen, mit 100kmh durch eine 30er Zone fahren, Autos anzünden, unzählige Beispiele könnten folgen ...

Die, die sich wie hirnlose Egoisten verhalten, machen das auf Kosten der Natur, anderer Menschen und verursachen nur Kosten und Unmut oder Schlimmeres.

Deshalb finde ich so einen "lockeren" Spruch nicht angemessen.

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Gemäß Bundesforstgesetz ist es definitif verboten, Grünabfall im Wald zu lagern. Begründung: Es könnten zu viele Nährstoffe in den Boden gespühlt werden und so den Boden vergiften. Es handelt sich hierbei um ein Bundesgesetz. Man sollte versuchen, sich an solche Gesetze zu halten, egal für wie sinnvoll man sie hält.

Das Bundesforst gesetz greift aber in Privatwäldern nicht

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Kann ich mir nicht recht vorstellen, wenn man z.B. diesem Artikel glauben mag: http://www.derwesten.de/staedte/gevelsberg/gartenabfaelle-nicht-in-wald-und-landschaft-entsorgen-id1855494.html

Abfallrecht, Wasserrecht, Landschaftsrecht etc....

(Scheint in allen Bundesländern zuzutreffen!)

Da Wasserschutz ggf Naturschutz, oder Pflanzenschutz oft Bundessache ist, kann ein höheres Gesetz da besser greifen , wenn Schäden dokumentiert werden und es zu einem Gerichtstermin käme.

Da selbst Privatwald nicht eingezäunt werden darf, ist er somit öffentlich zugänglich, und wie oben beschrieben, greifen hierbei evtl sogar Bundesgesetze.

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Ich denke mal,nach dem was ich erlebt habe! JA! Ich ging durch ein Stück Wald spazieren und war erstaunt,wieviel Müll dort liegt! Gartengrille,Koffer,Spielzeug, Gartenabfälle usw. und sehr viel! Darauf informierte ich unser zuständiges Ordnungsamt und bekam eine schriftliche Info. Das Waldstück ist Privat! und dagegen könnte man nicht einschreiten,solange daß nicht der Umwelt schade wie z.B. Altöl. Das Waldstück ist nicht abgezäunt oder entsprechend mit Schildern markiert. Also für alle zugänglich und Zugang nicht verboten.

Nein, das ist natürlich nicht erlaubt. Abfälle unterligen immer der Ortsatzung und müssen dementsprechend entsorgt werden.

Warum habt Ihr Gartenabfall? Sowas gibt es eigentlich gar nicht, wenn man einen Komposthaufen hat.

natürlich nicht. Meinst Du vielleicht, Du könntest den dadurch entstehenden Umweltschaden auch nur privat erfahren und uns andere alle davor behüten ?!

Also hier bei uns im Spreewald ist es erlaubt. Natürlich nur Gartenabfälle. Keine Küchenabfälle. Aber es ist wirklich so eine Sache. Denn es kommt immer darauf wie weit drin im Wald. Wenn Passanten erst mal so einen Haufen Spitz kriegen, wird es bald ein Ablageplatz für jedermann und dann liegt eben nicht nur Reisig da. Und wenn dann jemand seinen Müll dort ablädt, dann haben sie dich am Hacken. Denn es ist dein Wald und du bist dafür verantwortlich.

Solange es nur kompostierbares Pflanzenmaterial ist und kein Müll dazwischen, spricht eigentlich nichts dagegen. Ihr solltet diesen Kompostplatz aber etwas verborgen anlegen, sonst dauert es nicht lange, bis Hinz uns Kunz ihren Müll dazu schmeissen.

Nein ich denke nicht. In unserer Gemeinde ist das eine Ordnungswidrigkeit, die auch vom Ordnungsamt geahndet wird.

Ich schätze kein Waldbesitzer, egal ob privat oder nicht, möchte dass Abfallhaufen den Wald verschandelt. Zumal viele Gartenbesitzer so unvernünftig sind, und auch noch ihren Müll darunter verbergen. Das ist leider eine richtige Unart.

ich würde mal auf nein tippen...Das tuen viele, aber halt heimlich, also muss es wohl verboten sein...

Danke, aber ich meine im EIGENEN Wald. Wir besitzen ein Waldstück und nicht jeder hat ein eigenes.

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Nein es ist verboten. Grund ist ganz einfach wenn man etwas nachdenkt und ein klein wenig Allgemeinwissen besitzt. Mit Grünabfällen könntest du Artfremde Tiere und Pflanzen in die Natur und in das ökologische Gleichgewicht bringen. Egal ob es nun ein normaler Kürbiskern wäre, oder eine Fruchtfliege aus Amerika, ein Samenkorn eines Strauches. Alles kann richtigen Schaden in der Natur verursachen. Siehe nur mal welchen Schaden es anrichtete als harmlose Goldfische von Aquarianern ausgesetzt wurden. Es gibt bei normalen Karpfen bei uns in Deutschland nun den Koi Herpesvirus bei Spiegel und Schuppenkarpfen, und das ist nicht mehr lustig.

Gruß Wolf

Danke, aber ich meine im EIGENEN Wald. Wir besitzen ein Waldstück und nicht jeder hat ein eigenes.

@pazificarot das ist egal, denn Neozoen und Neophythen kennen kein Privateigentum und keine Grenzen. Im Wald wächst auch kein Gras das gemäht wurde, somit existieren dort auch nicht die Würmer und Insekten die aus Gras ggf Laub und Küchenabfälle spezialisiert sind.

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Solange es wirklich dein Privatwald ist, darfst du da sehr viel tun. Also ja Gartenabfälle sollten kein Problem sein.

Natürlich dürft ihr in eurem Privatwald einen Kompostplatz anlegen, wieso auch nicht? Nicht erlaubt ist das in Staatswäldern oder fremdem Wald.

Nein. Dafür gibt es Kompostieranlagen, die nehmen dir das Zeug sogar kostenlos ab.

Guck mal in das Waldgesetz eures Bundeslandes.

Hallo, na wenn euch der Wald gehört, könnt ihr auch Gartenabfälle, wie Reisig, Laub und Rasensoden und auch Rasenverschnitt dort entsorgen. Küchenabfälle nicht, sonst lockt ihr noch Ratten oder andere Tiere an.

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