Darf ich Pilze aus dem Wald verkaufen?

6 Antworten

Hei ForumRomanum, abgesehen von der rechtlichen Seite des Pilzesuchens und Pilzepflückens (nur für den Hausgebrauch übliche Mengen sind erlaubt) - es gibt eine Marktordnung über das Feilbieten von Pilzen, und die ist m.W. ziemlich streng. Also nichts mit dem großen Geld. Wenn du mal - mal! - zu viele Pilze in deinem Korb hast, dann ist es sicherlich auch möglich, ein paar Kilo in einem Restaurant zu verkaufen. Ich habe das vor Jahren einmal gemacht, und der Restaurantbesitzer hat sie gern gekauft. Grüße!

Pilze darf man nur für den Eigenbedarf sammeln (1kg pro Tag/Haushalt) alles andere ist verboten.

Warum genau 1kg pro Haushalt?

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@ForumRomanum

...ist bei uns in BaWü gesetzlich so geregelt. (Ich wohne in einem Pilzparadies ;-)

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Was ist wenn ein giftiger Pilz dabei ist und jemand krank wird oder gar stirbt?

das ist die Frage - wer würde da haften? Sind ja schließlich Kinder

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@ForumRomanum

Daher lieber nicht, oder könntest Du das mit Deinem Gewissen vereinbaren?

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Ist nicht ok. Außer Du hast das Recht dazu, gewerblich zu sammeln.

In Ö werden jährlich hunderte - eher tausende - Schwammerlsucher, die wie Heuschrecken in einen Wald einfallen und den abweiden - aus Italien, Deutschland und Österreich - zur Kasse gebeten. Weil sie eben weit über das erlaubte Limit hinaus Schwammerl abgeerntet haben.

Als Genußspecht befürworte ich das. Ich hab kein Problem, am Frischgemüsemarkt 15 - 20€ für frische Eier- oder andere Schwammerl zu bezahlen.

Gegen geringfügige Überschreitungen hat ja niemand was. Und die gesammelten Pilze der Kinder werden von jedem Koch sicher sehr gerne angenommen.

Das Problem liegt ja nicht bei den Schwammerlsuchern, die ihre eigene Küche bereichern wollen.

Es liegt bei jenen hunderten und tausenden professionellen Suchern, die mit Autobussen in die Wälder gekarrt werden. Und von denen - jeder - bei der Rückfahrt 15 kg und mehr Schwammerl im Rucksack hat.

Das hört sich ja regelrecht nach Pilzmafia an! Unglaublich was denen alles einfällt!

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Nein zum einen dürften die dann nur vom eignen Grundstück sein zum anderen bedarf es eines Gewerbescheines und auch bei Lebensmitteln/essbaren Gesundheitspasses.Des weiteren ist gerade bei Pilzen die Verantwortung groß und fällt im Schadensfall auf die Eltern zurück die dann noch ärger mit dem Gewerbeamt bekommen.Das Risiko wägt den Gewinn nicht auf lasst es lieber.

LG Sikas

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