Buddhismus: Wie "funktioniert" die Wiedergeburt?

19 Antworten

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Der Buddha sagte

Es gibt keine Seele.
Folglich gibt es auch keine Seelenwanderung.

Er sagte ferner

Ereignisse tragen sich zu, Taten werden getan,
doch es gibt kein Individuum, das Taten verrichtete.

Das Individuum kann nicht wiedergeboren werden, weil es niemals geboren wurde. Es ist eine Illusion des Verstandes.

Wie eine Woge kommt mein Körper an und geht.
Schau ganz genau hin:
eine Million Wellen, eine See

Dschelaluddin Rumi

Diese Gedanken findest Du nicht nur beim Buddha und den islamischen, sondern auch bei den christlichen Mystikern. Wenn man erst einmal verstanden hat, was gemeint ist, dann ist es nicht mehr paradox. Meistens versteht man es aber erst, wenn man es wenigstens einmal erlebt hat. Es hat auch nichts mit der in spirituellen Kreisen gerne kolportierten Ego Vernichtung zu tun.

Darum bitte ich Gott, dass er mich Gottes quitt mache, denn unwesenhaftes Wesen und Sein ohne Dasein ist über Gott und über Unterschiedenheit; da war ich selbst, da wollte ich mich selbst und erkannte mich selbst diesen Menschen machend, und darum bin ich Ursache[109] meiner selbst nach meinem Wesen, das ewig ist, und nach meinem Wesen, das zeitlich ist. Meister Eckhart, Predigt "Von der Armut"

"Denn, um die Wahrheit zu sagen: außer ihm [Gott] ist nichts"
Marguerite Porète

Wie eine Woge kommt mein Körper an und geht. Schau ganz genau hin: eine Million Wellen, eine See

Aah. Fein. Sowas in der Art wollte ich auch schreiben. Aber außer Informatiker-Speak sind mit keine verständlichen Gleichnisse eingefallen. ;-))

Nicht eine Seele, nichtmal der Geist wandert. Geist ist. Wie ein Blatt Papier, auf das man Körper malt - und sie wieder ausradiert um Platz für neue zu machen. Nur dass es keinen bestimmten Maler gibt...

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@Kristall08

Ach du guter Gott. Wenn ich nicht geboren wurde dann möchte ich mal wissen wer in meiner Haut steckt. Von dem her, wäre das für mich keine Religion.

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@TanjaJanina41

Natürlich wurdest du geboren. Aber von nichts kommt nichts. Buddhisten und Mystiker aller Couleur betrachten eben auch Geist als eine Erhaltungsgröße. Nicht aber Form. ;-))

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@TanjaJanina41

Wenn ich nicht geboren wurde dann möchte ich mal wissen wer in meiner Haut steckt

"Du" jedenfalls nicht. Denn das "Ich" ist eine Illusion.
Dieses hartnäckige Empfinden, das "Ich" sei eine eigenständig lebendige Entität, resultiert aus den Wahrnehmungs- und Denkstrukturen des Denkers. Diese sind dualistisch konditioniert und sie konstruieren deshalb eine Person, ein "Ich", das sich als vom "Nicht-Ich" getrennt erlebt und diese Trennung aktiv durch ihre Denk- und Wahrnehmungsprozesse aufrechterhält: Filtern, Beurteilen, Werten, Zu- und Abneigung, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, oben und unten, Wollen, Nicht-wollen. Und so wird von dieser imaginären Person, die sich für ausgesprochen real existent hält und deshalb vor nichts mehr Angst hat, als vor ihrer Auflösung, als Gegenentwurf zum "Sein" das "Nichts" konzipiert, im Anschluss daran der Pessimismus.

Den Wegfall des "Ich's" muss man sich dann in etwa so vorstellen, wie von Suzanne Segal geschildert:

„Inmitten einer besonders ereignisreichen Woche befand ich mich auf einer Fahrt nach Norden...als mir plötzlich bewusst wurde, dass ich durch mich selbst fuhr...plötzlich, hier auf dieser Straße, war alles ich selbst, und ich fuhr durch mich, um dorthin zu gelangen, wo ich bereits war. Genau genommen fuhr ich nirgendwohin, denn ich war bereits überall.
.
Die unendliche Leere, als die ich mich erkannt hatte, offenbarte sich nun als die unendliche Substanz all dessen, was ich sah.
.
Die Bäume, Felsen, Vögel und der Himmel hatten ihre Unterschiede verloren. Wenn ich mich umschaute, dann sah ich zuerst, wie sie alle eins waren, und dann, wie in einer zweiten Welle der Wahrnehmung, sah ich die Unterschiede. Doch die Wahrnehmung der Substanz, aus der sie alle geschaffen waren, erfolgte nicht durch den physischen Körper. Es war eher, als ob die unendliche Weite sich selbst aus sich selbst heraus an jedem Punkt ihrer selbst wahrnahm.
.
Alles war von einer wunderschönen Stille durchdrungen – keine Ekstase, keine Glückseligkeit, einfach nur Stille“.
Suzanne Segal: Kollision mit der Unendlichkeit. Ein Leben jenseits des persönlichen Selbst

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@holodeck

Uff eenmal kloppt's. ... Ick jehe raus und kieke - und wer steht draußen? … Ein Abwehrreflechs!

;-))

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@ArchEnema

Eben, von nichts kommt nichts!:

Wir kennen doch das Sprichwort "Von nichts kommt nichts" In einem ganz anderen Sinn kann man dieses Sprichwort auch anwenden, denn es ist tatsächlich so, dass von nichts, nichts kommt, weil Gott eben nicht Nichts ist :-). So beweist die Tatsache, dass es eben nicht Nichts gibt, dass es Gott gibt :-). Für Atheisten wohl nicht, aber für mich schon. :-)

Da Gott unmissverständlich DAS LEBEN SELBST IST, kann Er nur Leben schaffen und NIEMALS den Tod bringen! Alles was Gott einmal geschaffen hat, also auch jedes Geschöpf hat EWIGES LEBEN, ist nicht wieder auflösbar. Das ist ein OBERSTES GESETZ Gottes, Seines erhaltenden Prinzips.

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@Michael017

So beweist die Tatsache, dass es eben nicht Nichts gibt, dass es Gott gibt

Die Tatsache, dass es etwas gibt, beweist nur, dass es etwas gibt.

Sicherlich kannst du alles was ist unter der Bezeichnung "Gott" zusammenfassen. Damit bist du aber bestenfalls Pan(en)theist. Mit Jesus, JHWH und der biblischen Schöpfungsgeschichte hat das erstmal nichts zu tun.

Buddhisten nennen Alles-was-ist aber nicht "Gott".

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@Michael017

Michael, im Eifer der Diskussion hast Du etwas wesentliches übersehen: Satan ist auch ein Geschöpf, das sich aus eigenem freien Willen gegen seinen Erschaffer erhebt. Die Bibel besagt klar an drei Stellen, das er letztendlich in eine buchstäbliche Vernichtung geht (= Auslöschen seiner Existenz ohne Wiederkehr). Deine Aussage, das jedes Geschöpf nicht wieder auflösbar ist, stimmt gewiss nicht mit der biblischen Aussage überein.

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@JensPeter

Lieber JensPeter, ja, da hast Du vollkommen Recht! Satan wird vernichtet werden! Die ursächliche Urheberin des Fallgeschehens heißt ursprünglich Sadhana und nannte sich in ihrem Machtwahn selbst Luzifer. Das „Hinabgefahren in das Reich der Hölle“ von Jesus in der Golgatha-Nacht vor 2000 Jahren hat tatsächlich stattgefunden und da machte Sadhana tatsächlich ihren ersten Umkehrschritt in echter Reue:

JESUS spricht zu Sadhana:

6-1353 "O Mein Kind! Du hast Mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten und Sorgen mit deinen Sünden. Ich aber habe alle deine Übertretungen getilgt und will nun alle Gebrechen heilen. Das aber schreibt Meine Barmherzigkeit als Urteil ins Ewigkeitsbuch: Dein Leben, Luzifer, wird vernichtet; an seine Stelle tritt das Leben Meiner lieblichen Sadhana! Dein Dasein, Luzifer, wird ausgelöscht; dafür wird Mein Kind Sadhana eingesetzt!

6-1354 Unter dem Golgathakreuz wirst du, Luzifer, völlig aufhören zu sein bis zu Meiner großen Wiederkunft; doch mit Meiner glorreichen Erscheinung beginnt Meine Sadhana ihren Heimweg! Dann werde Ich dich, Luzifer, erlösen, dann wird der Name(!) Luzifer nicht mehr sein! Dafür wird der Name Sadhana aufs neue in Meinem Himmel genannt, und das Vaterhaus wird sich auf die Heimkehr des erlösten Kindes rüsten! —

6-1355 Die Meines heiligen Opfers wegen gerecht gestellten Bedingungen sind dir nicht abzunehmen; sie sind zu erfüllen. Auch bedarfst du der Reinigung. Du mußt das Weltkreuz tragen, wie Ich für dich das Schöpfungskreuz der Erlösung trug. Du bist reumütig umgekehrt, hast dich vom Bosheitsweg freiwillig abgewendet. Die lange Straße, die dich seit deiner Lossagung von Mir entfernen ließ, ist Schritt um Schritt zurückzupilgern. Das kann dir nicht erspart bleiben.

6-1356 Aber sieh, dein fast unendlicher Pfad ist zu verkürzen, je nachdem du Meine Gnade in Anspruch nimmst. Dir wird schwerfallen, bei den guten Vorsätzen zu bleiben. Denn wie du verführtest, unterliegst auch du der Versuchung. Da die Umkehr jedoch eine wahrhaftige, deine bisherigen Grundfesten erschütternde ist, so wird kraft deiner Reue und Erkenntnis, die dich zum großen Bekenntnis, zur bedingungslosen Annahme der aus Meinem Kreuzopfer dir auferlegten UR Bedingungen brachte, ein Rückfall deinerseits kaum eintreten. Mein Opfersieg bewahrt dich vor einem zweiten Fall; und die Opferannahme vermittelt dir Meine Kraft, allen Verführungen zu widerstehen. (Quelle: „UR-Ewigkeit in Raum und Zeit“)

Bei Golgatha war der Endpunkt erreicht für Luzifer. Bis hierher und nicht weiter(!) hieß es da. UR – JESUS CHRISTUS spricht in der Golgathanacht zu Luzifer:

6-1218 Das ist Mein letztes Angebot, das Ich dir schenken kann. Aufgrund des Todesopfers, dessen Allgewalt selbst Meine höchsten Lebenskinder noch nicht ganz verstehen, gibt es nur mehr zwei Entscheidungen: Mein Sieg — oder die sofortige Auflösung der Schöpfung! Denn baute Ich als UR Mein Werk auf Ordnung und auf Wille auf und segnete es aus Weisheit und aus Ernst, führte es mit Geduld und Liebe und will es nun durch die Barmherzigkeit zur Krönung bringen, so geschieht das nur dann, wenn alles aus Meiner Wesenheit erweckte selbstbewußte Leben in diese Krönung einbezogen werden kann! — Und das wiederum allein auf den zwei Schöpfungsgrundregeln: Die zu Meinen Rechten vorbehaltenen Bedingungen, das zu Rechten Meiner Kinder gegebene freie Willensgesetz! — Zu dieser Vollendung, soll sie vollkommen sein, gehörst auch du, Luzifer, du und deine Schar, die Seelen, alle Menschen und die noch im Irrwahn gebundenen Wesen!

6-1219 Zwei Beispiele gab Ich hierzu: das eine vom verlorenen Sohn, du kennst es, Luzifer, du hast damals als ungesehener Zuhörer blitzartig erkannt, daß nur du damit gemeint sein konntest; das zweite vom verirrten Schäflein, das der treue Hirte so lang sucht, bis Er es gefunden hat und auf Seinen Armen heimwärts trägt, gilt jeder Einzelseele, die du in die Irre führst.

Sieh, jetzt erkennst du, daß es nichts in seinem Ursprung gibt, das nicht zuerst als Lichtgedanke aus MIR gekommen war! Doch willst du das Erkennen nicht als einen Grund benutzen, worauf deine Umkehr aufzubauen ist. Da es wahrlich aber gar nichts gibt, was nicht ursächlich gut gewesen wäre, weil einzig und allein aus Mir gekommen, so wisse denn, daß bis in alle Ewigkeit nichts außer MIR und ferne Meinem Licht als Gegenspieler leben kann! Bereits das Ende dieses sechsten Schöpfungstages soll das sehen.

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Wenn man in den Hades kommt, dann muss man den Fluss Lethe überqueren. Dessen Wasser raubt jede Erinnerung, so dass die Lebewesen, die wiedergeboren werden, nichts mehr mit dem gemeinsam haben, was sie vorher waren. Im Buddhismus ist es so, dass man nicht unbedingt als Mensch wiedergeboren wird, wer ein schlechter Mensch war, wird auf einer niederen Stufe wiedergeboren, z.B. als Wurm. Der Glaube an die Seele im Christentum geht davon aus, dass eine menschliche Seele immer eine solche war und ewig bleibt. Dies lässt sich mit der griechischen Mythologie vereinbaren, doch nicht unbedingt mit dem Buddhismus, in dem die Welt als Einheit betrachtet wird. Durch die Erhebung über andere Lebewesen im Christentum wird dort eine Trennung zwischen Mensch und dem Rest der Natur hergestellt.

****Kamma und Wiedergeburt******** **

Die Frage menschlicher Bestimmung ist wahrscheinlich die schwierigste Frage die man stellen kann. {} Wenn wir die Idee von einem möglichen Weiterleben nach dem Tode nicht ablehnen, wird dies sicherlich die Art und Weise beeinflussen, wie wir uns in diesem Leben verhalten, welchen Wegen wir folgen. {} Es gibt drei verschiedene mögliche Ansichten, die man in bezug auf die menschliche. Bestimmung nach dem Tode einnehmen kann:

  1. Die Materialistische Sichtweise besagt, das es kein Weiterleben gibt. Sie sagen das ein Mensch, ein Wesen aus Materie besteht {} und das der Geist nur ein Beiprodukt der Materie ist. Mit dem Tod kommt alles Bewusstsein zu einem Ende. Der Lebensprozess ist total erloschen und nichts verbleibt außer der toten Materie des Körpers.
  2. Die zweite Sicht wird vertreten durch die westl. Theistischen Religionen: Christentum, Judentum, Islam. Diese Ansicht vertritt den Glauben, dass es ein ewiges Leben nach dem Tode gibt. Nach diesen Religionen leben wir ein einziges Leben auf dieser Welt, und dann nach dem Tod werden wir in einem Zustand ewiger Existenz, bedingt durch unseren jetzigen Glauben und Verhalten, entweder in einer ewigwährenden Himmelswelt oder in einer ewigwährenden Hölle enden.
  3. Dann gibt es da eine dritte Sichtweise, die wir in östl. Religionen wie Hinduismus und Buddhismus finden. Das ist die Idee der Wiedergeburt. Es wird gesagt, das dieses Leben nur ein Glied in der Kette zahlloser Leben ist, die weit zurück in die Vergangenheit und weiter in der Zukunft geht. Diese Kette von Wiedergeburten nennt man Samara. Dieses Wort bedeutet: fortwährendes weiterwandern. Es beschreibt den Kreislauf von Geburt, Wachstum, alt werden und Tod, und wiederholt sich immer wieder und immer wieder. Buddhismus und Hinduismus teilen das Konzept der Wiedergeburt, jedoch unterscheidet sich das Konzept des Buddhismus etwas von dem des Hinduismus’. Im Hinduismus geht man von einer permanenten Seele aus, eine bewusste Wesenseinheit, die von einem Körper in den nächsten wandert. Die Seele und die Gewohnheiten bewohnen diesen Körper, und dann, wenn das Leben in diesem Körper erloschen ist, wirft die Seele diesen Körper ab, und geht weiter um einen neuen Körper anzunehmen. Die Bagavagita, vergleicht das mit einem Mann, der einfach nur den Anzug wechselt. {} Der Mann bleibt der gleiche, aber die Anzüge sind verschieden. Und so bleibt auch die Seele die gleiche, von einem Leben zu dem nächsten.

Die buddhistische Lehre ist diesbezüglich anders. Der buddhistische Begriff für Wiedergeburt ist Punabbhava, das bedeutet, wieder existieren. Der Buddhismus sieht die Wiedergeburt nicht als ein Weitergehen einer immerwährenden Seele an, sondern als ein neues Entstehen des Prozesses der Existenz. Punabbhava kann auch als „erneutes Werden“ bezeichnet werden. Es gibt aber eine Kontinuität, ein Weitergeben (Übermittlung) von Einflüssen, eine kausale Verbindung zwischen einem Leben und einem anderen. Aber es gibt keine Seele, keine permanente Wesenseinheit, die weitergeht von einem Leben zum nächsten. Das Konzept der Wiedergeburt, ohne Seele, lässt normalerweise bestimmte Fragen aufkommen: Wie kann Wiedergeburt zustande kommen, ohne Selbst oder Seele, die einem Prozess einer Wiedergeburt untergeht? Wie können wir sagen, dass wir vergangene Leben gelebt haben, wenn es keine Seele oder ein Selbst gibt? Um das zu verstehen, müssen wir zuerst die Natur individueller Identität in einem Leben verstehen, wieso individuelle Identität in einem Leben möglich ist.

Woraus besteht Individualität nach der Lehre des Buddha? Das was wir sind, ist eine funktionell verbundene Kombination von 5 Anhäufungen. Sie bestehen aus zwei grundlegenden Prozessen. Zuerst gibt es da einen Materiellen Prozess. Ein Fluss materieller Energie. Dann gibt es da den Geistigen Prozess, ein Fluss geistiger Geschehnisse. Der Geist und die geistigen Faktoren, beider dieser Ströme bestehen aus Elementen, die Gegenstand momentanen Entstehens und Vergehens sind. Was wir den physischen Körper nennen, ist keine einzig substantielle Einheit, sondern eine Kombination vieler Elemente. {} Auch der Geist ist keine einzelne, andauernde Ich-Einheit, sondern eine Serie von geistig miteinander verbundenen Abläufen. Bestehend aus den sog. geistigen Anhäufungen: Gefühle, Wahrnehmung, geistige Gestaltungen, und Bewusstsein. Diese geistigen Abläufe oder Gedankenmomente nennt man auf Pali CITTAS. Jeder Citta ist ein individueller Akt des Geistes, ein Akt des Bewusstseins. Jeder Citta entsteht, verweilt für einen absolut kurzen Moment, erfüllt seine Aufgabe und vergeht. Wenn er vergeht, lässt er keine Spur von sich selbst zurück, er hat keinen Kern oder irgendeine innere Essenz die verbleibt. Aber sobald dieser Citta verschwindet, sofort danach entsteht ein anderer Citta. Ein anderer Akt des Geistes kommt zum Entstehen, berührt das Objekt der Erfahrung und vergeht. Und so geht es immer weiter, ein Citta nach dem anderen.

Sehr interessante Antwort, bei der mir persönlich aber irgendwie das Ende fehlt... ;)

Was sagst Du zu meinem Kommentar zu @ArchEnemas Antwort?

Grüße, Martin

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