In Deinem Alter und Deiner angdeuteten familiären Situation sind solche Gefühle erst mal als relativ normal einzustufen. Ein guter Freund / Freundin ist da erst mal viel viel besser, als irgendeine psychologisch geschulte Fachkraft!

Das Problem bei solchen Fachkräften ist meistens dieses Schubladendenken durch die psychologische Ausbildung. Sie haben gelernt, dass es verschiedene benannte psychische Störungen gibt, und werden darum IMMER versuchen, einen hilfesuchenden Menschen in die eine oder andere dieser Kategorien einzuordnen (um dann natürlich auch die entsprechenden standartisierten Maßnahmen zu empfehlen).

Sowas solltest Du meiner Meinung nach wirklich erst dann in Betracht ziehen, wenn es nicht mehr anders geht!

Dass Du hier bei GuteFrage.net diese Frage gestellt hast, ist in meinen Augen schon mal ein sehr gutes Zeichen. Du schließt Dich mit Deinen momentanen Gefühlen nicht gegen die Außenwelt ab, obwohl Du Deinen Eltern und auch Deiner beste Freundin erst mal nichts davon sagen möchtest.

Beides solltest Du aber noch mal in Erwägung ziehen. Wenn es eine gute Freundin ist, würde ich die erst mal vorziehen. Die Eltern sind durch ihre normale elterliche Fürsorge oft auch viel zu schnell bereit Fachkräfte einschalten zu wollen!

Soviel erst mal aus der Ferne von einem Fremden... ;)

Ach ja, ich hab' Dir noch einen Link zu ein paar Texten, die sehr hilfreich sein können. Ich habe diese auf meiner HP eingestellt, weil sie auch mir viel geholfen haben. Vor allem der dritte dieser Texte ("wer mich liebt"). Ich würde Dir sogar empfehlen, erst mal genau diesen dritten Text der 7 Texte zu lesen. Darum hier ein direkter Link dazu (Du findest die anderen 6 Texte dann auch automatisch, wenn sie Dich interessieren):

http://www.jenseits-von-allem.de/schriftrollen.htm#3

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Was Du mit Deiner Katze erlebt hast, waren Zufälle die auffällig für Dich waren, so dass Du sie nun als Beleg für Wiedergeburt sehen willst. Aber Zufälle fallen einem ja sowieso nur auf, wenn sie auffällig sind. Es sind aber dennoch nur Zufälle.

Und Wiedergeburt ist keine Frage des daran Glaubens, sondern eine Frage der Beschaffenheit der Natur und deren Gesetzmäßigkeiten. Das bedeutet, dass es Wiedergeburt entweder als Teil der Naturgesetze gibt, oder eben nicht, und zwar unabhängig davon, was wir darüber glauben und annehmen. So einfach ist das.

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Wie @uteausmuenchen und noch Andere hier ja schon ausgeführt haben, ist die Astronomie erstens eine nach heutigen Maßstäben anerkannte Wissenschaft, und zweitens aus der - nach heutigen Maßstäben nicht als Wissenschaft anerkannten - Astrologie hervorgegangen.

Insofern stimmt die Bezeichnung "verwandt" natürlich schon irgendwie.

Ich habe es mal versucht so neutral wie möglich zu beschreiben (es ist nämlich eine Fragestellung, die sowohl bei heutigen Astrologen, als auch Astronomen sehr emotional besetzt ist):

http://www.jenseits-von-allem.de/Astro_nomie_logie.htm

Gruß
Martin

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Erst mal: eine wirklich sehr gute Frage, denn was normalerweise darunter verstanden wird, ist logisch betrachtet gar nicht möglich:

Ein Mensch hat seinen materiellen Körper und seine nicht materiellen Gedanken und Gefühle, sowie eventuell noch so etwas nebulöses wie eine nichtmaterielle 'Seele'.

Jedenfalls steht fest, dass alle diese Komponenten zu Lebzeiten als eine Einheit verbunden sind, die ein lebender Mensch ist, und die dieser als sein Ich erlebt.

Stirbt nun der materielle Körper, könnte es zwar sein, dass Teile der anderen nicht materiellen Komponeten auf irgend eine Art und Weise erhalten bleiben, also nicht zusammen mit dem materiellen Körper sterben müssten, ...

ABER -- -- wenn diese Teile nun (wiederrum auf irgendeine Art und Weise) in Verbindung mit einem NEUEN materiellen Körper "wiedergeboren" würden, dann wäre die Kombination (!!) natürlich nicht mehr die Gleiche, denn es ist ja nun ein neuer und anderer materieller Körper, mit dem diese nicht materiellen anderen Teile, die den Tod des letzten materiellen Körpers überlebt hätten, verbunden wären. Also eine neue "Körper-Seele-Kombination" um es mal ganz vereinfacht auszudrücken, wobei die Betonung auf "neue" und "Kombination" liegen muss.

Diese neue Körper-Seele Kombination würde sich erneut als ein Ich erleben, aber da die Kombination jetzt entscheidend verändert wäre (wegen dem neuen materiellen Körper), wäre es eben auch ein neues und anderes Ich, als das sich dieser neue Mensch dann erleben würde.

Kurz: Das alte Ich des Lebens mit dem nun leider gestorbenen Körper, KANN logischerweise gar nicht als dieses Ich wiedergeboren werden, als das es sich erlebt und gekannt hatte!! Sondern nur als ein anderes neues Ich.

Anders ausgedrückt: 'Man' wird vielleicht tatsächlich wiedergeboren, wäre dann aber nicht mehr 'man' selbst, weil man seine wiedergeborenen nichtmateriellen Komponenten in neuer Kombination mit einem neuen anderen materiellen Körper als anders und neues Ich erleben würde.

:)

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NEIN! Das ist ja genau der Knackpunkt bei den ganzen Glaubensfragen: Sie spielen letztlich einfach keine Rolle, da wir alle zusammen Teil des einen wirklich existierenden Universums sind, in welchem die Dinge, die dort passieren, nach bestimmten (Natur-)Gesetzen funktionieren und passieren.

Darum gibt es auch nichts "Übernatürliches", denn wenn es etwas gibt, ist es auch Teil der Natur (wenn man als die Natur die gesamte Existenz versteht, was die einzig sinnvolle Definition ist), und somit eben immer auch etwas "Natürliches".

Genauso ist es auch mit der Wiedergeburt:
Gibt es das, dann passiert es mit uns, ob wir nun davon wussten, daran glaubten, oder eben auch nicht. Und umgekehrt: Gibt es das nicht, dann nützt auch das stärkste daran Glauben und Gründen von entsprechenden Weltreligionen mit Milliarden Mitgliedern nichts, denn dann passiert es eben mit keinem von uns!

Was wir aber auf jeden Fall beruhigt und zu Recht machen können, ist, bedenkenlos darauf vertrauen, dass die Wirklichkeit - deren Teil wir selbst ja sind - genau so ist, wie sie nun mal ist, und zwar auch ohne dass wir sie dazu völlig erforscht haben müssten, oder/und ohne dass wir irgend etwas darüber glauben müssten! :)

Eigentlich super einfach und logisch, oder?

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  1. Timescape
  2. Zurück in die Zukunft (Teil 1, 2 u. 3)
  3. A Sound of Thunder
  4. Die Tür
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Hallo zusammen,

danke für eure Tipps und Hinweise.
Ich hab's inzwischen aber selbst geschafft. Es ist etwas tricky, weil mein Sohn ja als 12 Jähriger kein eigenes Google Konto haben darf. Google bietet aber (seit wann weiß ich nicht) an, dass man als Elternteil eines unter 16 jährigen Kindes ein Kinder-Googlekonto erstellen darf, was ich gemacht habe.

Tatsächlich kann man in der Android-App für Google Kalendar keine eigenen neuen Kalender erstellen.

Ich musste auch die Synchronisierung des Smartphones aktivieren!

Und dann musste ich mich auf dem PC im Browser mit dem eigenen Google-Account abmelden, und mich mit dem frisch erstellten Kinder-Google-Account meines Sohnes anmelden (nicht vergessen, dass die Google-e-Mailadressen nicht mit .de sondern .com enden).

Dann konnte ich den Google Kalender im Browser des PC öffnen, und dort einen neuen Kalender erstellen (beispielsweise "Schultermine"). Nach einer Synchronisierung des Handy-Google-Accounts meines Sohnes tauchte dieser neue Kalender dann endlich auch in der Google-Kalendar-App auf.

Egal, ob man im Handy, oder im PC einen neuen Termin in den Google Kalender eingibt, erscheint er nun sowohl auf PC, als auch auf Handy!

Zuguterletzt band ich den neu erstellten Google-Kalender ("Schultermine") noch in den Kalender von Mozilla Thunderbird (Addon "Lightning") ein (Anleitung dafür gibts beispielsweise hier: Anleitung von Chip.de)

Vielleicht hilfts jemand weiter, der auch ein Kind unter 16 hat, das den Google Kalender auf Smartphone nutzen möchte.

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Sonnenauf- und Sonnenuntergang kennst Du ja. Wenn Du weißt, warum die Sonne im Osten auf- und im Westen untergeht, dann hast Du auch die Erklärung für den Auf- und Untergang der (anderen) Sterne.

ANDERE Sterne? Ja genau! Auch die Sonne ist einer der vielen Sterne am Himmel, nur ist sie eben dieser Stern, um den herum unsere Erde als Planet kreist, und der uns darum unglaublich viel näher ist, als alleine schon der nächste Nachbarstern unserer Sonne (die drei Sonnen des Alpha Centauri Systems).

Wieviel näher? So viel näher, wie 8 Minuten weniger sind als 4 Jahre.

Aber zurück zum Auf- und Untergang der Sterne (inklusive unseres "eigenen" Sterns, der Sonne):

Die Sterne - also auch unsere Sonne - sind für unsere Zeitmaßstäbe sozusagen unbeweglich im Weltall (im ganz großen Zeitmaßstab gesehen bewegen sie sich aber trotzdem, und zwar gemeinsam um das Zentrum unserer Galaxis, und auch relativ zueinander).

Die Erde dreht sich aber um sich selbst, und zwar in ca. 24 Stunden genau einmal ganz um sich selbst (bzw. um die Drehachse, die eine gedachte Linie durch beide Pole der Erde ist).

Dadurch erscheint es von der Erdoberfläche aus gesehen so, als drehe sich der Himmel, und zwar - genau vom Äquator aus gesehen - direkt von Osten genau über unsere Köpfe hinweg Richtung Westen, wo er, der Himmel, dann hinterm Westhorizont verschwindet.

Und mit dem Himmel zusammen sehen wir natürlich auch die Sterne am Himmel, die ja dort in unserem Zeitmaßstab unbeweglich verharren. Erscheint nun durch die Erddrehung ein neues Stück Himmel im Osten am Horizont, und dies ist gerade der Teil des Himmels, an dem die Sonne zu sehen ist, dann ist das der Sonnenaufgang.

Ist dort aber nicht die Sonne, sind weit dahinter liegend natürlich die vielen anderen Sterne (ja, auch tagsüber, nur sehen wir sie dann nicht, weil die Sonne viel zu hell den schwachen Schein der weit entfernten Sonnen - also Sterne - überstrahlt, solange sie noch nicht hinterm Westhorizont verschwunden ist).

Ist die Sonne aber hinter dem Westhorizont verschwunden, wird es dunkel genug, damit wir am dauernd neu auftauchenden Himmel am Osthorizont auch die dort befindlichen fernen Sterne leuchten sehen können.

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In meinem Denken wird die Idee der Wiedergeburt nur dann logisch stimmig, wenn es nur eine einzige universelle Seele gibt, die sich in allen möglichen Verkörperungen verkörpert. Subjektiv jedesmal getrennt von allen Anderen, und in einer durch die Entscheidungen und Handlungen der jeweiligen Verkörperung geprägten subjektiven Abfolge. Geht natürlich nur dann, wenn die Wiedergeburt dieser Seele unabhängig der uns bekannten und gewohnten Zeitabfolge (Chronologie) stattfinden kann.

Demnach hast, oder wirst Du jedes Schweineleben selbst persönlich erlebt/erleben, ebenso wie das jedes Vegetariers und jedes Fleischessers, jedes Mörders und jedes Mordopfers. In einer subjektiven Reihenfolge, die von Deinen Entscheidungen und Handlungen während der jeweiligen Verkörperungen abhängt.

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Wenn die Tageslängen so unterschiedlich wären, wären auch die Verhältnisse auf der Erde komplett andere. Denn das würde ja eine unterschiedlich schnelle Umdrehung des Planeten bedeuten, und dies würde ein jeweils völlig anderes Klima und Wetter bedeuten, und somit komplett andere Lebensumstände, inklusive der sich entwickelnden Flora und Fauna.

Sprich es gäbe auf Planeten mit so stark unterschiedlichen Tageslängen völlig andere Evolutionen des Lebens und daher sicher nicht solche Lebewesen, wie Du sie hier auf der Erde jetzt vorfindest, und von denen Du selbst eins bist.

Und dass bei unendlich vielen Paralleluniversen für jede "Möglichkeit" auch eine 100% Wahrscheinlichkeit existiert, ist eine bequeme Fehlannahme!:
Es gibt 100% kein Paralleluniversum, in welchem die Sterne so sind wie hier, und ein Planet mit Lebewesen darauf den Stern (bzw. dessen gravitatives Zentrum) innerhalb des Sterns umkreist (so wie das unsere Erde später mal tun wird, wenn die Sonne gegen Ende ihrer Lebenszeit zum roten Riesen wird).

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Ist es möglich das wir nach dem Tod da fortsetzen, wo wir aufgehört haben?

Wenn wir sterben und wiedergeboren werden, ist es möglich das wir da weiter machen, wo wir aufgehört haben?

Also wenn ich z.B. 2020 sterbe und in nächsten Paralleluniversum ist der Stammbaum meiner Mutter und der meines Vaters so verschoben, das ich 2021 mit gleichen Namen geboren werde.

Beispiel:

  • Andreas Müller (Vater) wurde 1961 geboren
  • Stefanie Müller (Mutter) wurde 1961 geboren
  • 1981 wird Christian Müller geboren, ist also der Sohn von Andreas und Stefanie.
  • Ende 2000 stirbt Christian.
  • Da in nächsten Paralleluniversum der Stammbaum von Andreas und Stefanie verschoben ist, wird Christian erst 20 Jahre später geboren.
  • Andreas Müller (Vater) wurde 1981 geboren
  • Stefanie Müller (Mutter) wurde 1981 geboren
  • 2001 wird Christian Müller geboren, ist also der Sohn von Andreas und Stefanie.

Also hat Christian Müller da fortgesetzt, wo er aufgehört hat.

Die Rückführungen könnte man wie folgt erklären:

  • Person A wird 1981 geboren
  • Person A stirbt 2020
  • Person A kommt in das nächste Paralleluniversum und wird dort 2021 geboren.
  • In Laufe des Lebens lässt Person A sich in sein voriges Leben zurückführen.
  • Person A war dort als Person B was von 1981 - 2020 gelebt hat.
  • Person B (mit einen anderen Namen) war in diesen Universum also an der Stelle von Person A, da der Stammbaum von Person A verschoben ist und noch nicht geboren werden konnte.

Also so:

  • Paralleluniversum A: Person A (Stefan Müller) hat von 1981 - 2020 gelebt.
  • Paralleluniversum B: Da der Stammbaum von Person A verschoben ist, bekam eine Seele für dem Zeitraum von 1981 - 2020 einen anderen Körper und auch einen anderen Namen, also als Person B (Andreas Meyer) und Person A (Stefan Müler) wurde erst 2021 geboren.

Wenn man Selbstmord begeht oder die Menschheit komplett ausgelöscht wird z.B. 3. Weltkrieg, muss das Leben wiederholt werden, also so:

  • Selbstmord: Die Selbstmörder müssen ihr Leben nochmal wiederholen.
  • Auslöschung der Menschheit: Alle Menschen müssen das Leben nochmal wiederholen
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Also hat Christian Müller da fortgesetzt, wo er aufgehört hat.

Nein, das ist ein Denkfehler.
Selbst wenn Deine völlig an den Haaren herbeigezogene Konstruktion zuträfe, würde Christian Müller nicht da weitermachen, wo er durch den vorherigen Tod aufgehört hat, sondern natürlich erneut als Baby geboren werden, alles frisch und neu erlernen müssen, und dann frische und neue eigene Entscheidungen treffen.

Wenn er dann so alt geworden wäre, wie das Alter, in dem er im vorigen Leben starb, ist es eben nicht mehr Ende 2000 (wo er sozusagen in der Zeit "weitermachen könnte", aus der ihn damals der Tod herausgerissen hatte), sondern 2020, wo alles völlig anders ist, als Ende 2000, er aber wie damals knapp 20 Jahre alt wäre.

Passt so also nicht zusammen, wie Du dachtest.

Unabhängig davon ist es wie schon gesagt völlig an den Haaren herbeigezogen, dass es Paralleluniversen mit zeitlichem Versatz der Lebensdauer eines Menschen geben sollte, in welchen dann exakt jene Menschen wiedergeboren werden würden. Nichts spricht dafür, zumal ja auch der Gedanke, dass man dann da weitermachen könnte, wo man aufgehört hat - wie oben dargelegt - (d)einem Denkfehler entspringt. :)

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Voltaire, der französische Aufklärungs-Philosoph

(1694 – 1778) schrieb:

Die Lehre von der Wiederverkörperung ist weder widersinnig noch unnütz.

Zweimal geboren zu werden ist nicht erstaunlicher als einmal. Auferstehung ist das ein und alles der Natur.

*********

Ich selbst finde, dass man den vorletzten Satz sogar noch extremer ausdrücken kann:

Nur einmal geboren zu werden wäre weit erstaunlicher, als mehrfach geboren zu werden.

Ich denke, das wolltest Du mit Deiner Frage eigentlich auch ausdrücken, oder?

Hier sind noch mehr Zitate berühmter Persönlichkeiten zum Thema Wiedergburt:

http://www.jenseits-von-allem.de/Zitate.htm

Und hier noch der Link zu meinem eigenen Gedankenexperiment zur Frage nach dem Ich:

http://www.jenseits-von-allem.de/gedanken.htm#10

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Frei nach dem chinesischen Philosoph Zhuāngzǐ:

Ich träumte, ich sei ein Schmetterling; ein hin und her flatternder Schmetterling. Dann erwachte ich, und nun weiß ich nicht, bin ich jetzt ein Mensch, der träumte ein Schmetterling zu sein, oder bin ich jetzt ein Schmetterling, der träumt ein Mensch zu sein.

Wie real sind unsere Träume? Wenn wir träumen sind wir im Traum oftmals sehr wohl überzeugt, dass unser Traum die Realität sei. -- Bis wir erwachen.

Aber könnte es nicht sein, dass unser Tod auch nur ein erwachen aus dem Traum ist, den wir jetzt für die Realität halten?

Klar, wir meinen, dass wir die Realität während wir wach sind deutlich realer erleben, als die Realität innerhalb eines Traums. Aber erstens ist das nicht bei allen Träumen so, und zweitens könnte es doch auch noch eine weitere Abstufung geben, so dass wir nach dem Erwachen (=Tod?) die dann erlebte Realität noch mal ein Stück realer empfinden, als die Realität zu unseren Lebzeiten als Mensch.

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Ich könnte Dir sagen… (für eine Mutter, deren Kind gestorben ist)

 

Ich könnte Dir sagen:

Das Karma regelt diese Dinge, alles hat seine Ursachen, und alles gleicht sich aus.

Doch wenn mein Sohn tot wäre, –

Ich würde es nicht hören wollen!

Es würde ihn nicht lebendig machen.

 

Ich könnte Dir sagen:

Niemand stirbt wirklich. Der Tod ist Illusion. Wir werden alle wieder geboren.

Doch wenn mein Sohn tot wäre, –

Ich würde es nicht hören wollen!

Es würde ihn nicht lebendig machen.

 

Ich könnte Dir sagen:

Er hätte nicht gewollt, dass Du so traurig bist und ihn so sehr vermisst.

Doch wenn mein Sohn tot wäre, –

Ich würde es nicht hören wollen!

Es würde ihn nicht lebendig machen.

 

Ich könnte Dir sagen:

Das Leben – Dein Leben geht weiter. Du solltest jetzt nach vorne schauen.

Doch wenn mein Sohn tot wäre, –

Ich würde es nicht hören wollen!

Es würde ihn nicht lebendig machen.

 

Ich könnte Dir sagen:

Es gibt andere Menschen, die Dich brauchen. Löse Dich endlich von Deiner Trauer.

Doch wenn mein Sohn tot wäre, –

Ich würde es nicht hören wollen!

Es würde ihn nicht lebendig machen.

 

Was also könnte ich Dir sagen, das Du hören willst?

Vielleicht einfach nur:

Ich weiß, dass Du nichts hören willst. Darum sage ich Dir nur:

Ich verstehe Dich und bin für Dich da.

Doch wenn mein Sohn tot wäre, –

würde auch das ihn nicht lebendig machen.

Doch es wäre schön es zu hören.

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Stell Dir einfach mal vor, dass Du das gerade eben jetzt erlebst, was dann wäre, und dass das, was Du als unser Universum kennst, genau dieses Paralleluniversum ist, von dem Du sprichst, und Deine Geburt eben jene Wiedergeburt war, von der Du sprichst. Das würde bedeuten, dass Du jetzt tatsächlich die Antwort auf Deine Frage selbst und schon seit Deiner (Wieder-)Geburt erleben würdest.

Was sollte denn anders sein, wenn dies noch nicht dieses Leben nach der Wiedergeburt als Du selbst in einem Paralleluniversum wäre?

Was kommt nach dem Tod? Wir erleben es m.M.n. alle zur Zeit, denn vor unserer Geburt gab es Milliarden Jahre lang Tode.

Der eigentliche Knackpunkt ist aber die Frage nach dem Ich. Warum bin ich ich und nicht Du, und würden wir es überhaupt bemerken, wenn sich das über Nacht vertauschen würde?

Hierzu kannst Du ja gerne mal mein Gedankenexperiment lesen:

http://www.jenseits-von-allem.de/gedanken.htm#10

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Wenn eine kugelförmige Wolke sich um sich selbst zu drehen beginnt, dann gibt es genau wie ja auch bei der Erde, die sich um sich selbst dreht, eine Drehachse und zwei Pole, an denen diese Achse jeweils gedacht aus der sich drehenden Kugel herausragt.

Durch die Zentrifugalkraft, wird die Kugel dann am Äquator immer breiter, während die beiden Pole sich mehr und mehr aufeinander zubewegen. Darum ist auch die Erde keine wirkliche Kugel, sondern an beiden Polen leicht abgeflacht.

Bei einer Gaswolke ist dieser Effekt schließlich so stark, dass aus der ehemaligen Kugelform durch die Rotation eine diskusähnliche Scheibenform wird. und alle Teilchen, aus denen sich 'kurz' danach die Planeten bilden, rotieren eben nur noch innerhalb dieser Scheibe. Diese Scheibe ist später dann die Ebene, in welcher die Planeten ihren Stern umlaufen.

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Immer wieder diese Glaubensfragen... Dabei ist doch alles so einfach!:

Wir sind mitten drin in der Existenz von Allem und alles ist schlicht und einfach so wie es ist, egal was wir glauben oder nicht. Und DARAUF können wir uns 100% verlassen, bzw. darauf VERTRAUEN. Das reicht doch, oder? Denn es bleibt ja auf jeden Fall so, auch wenn wir tausend heilige Bücher schreiben und lesen, in denen etwas anderes steht.

Nicht an den Glaube glauben, sondern dem Vertrauen vertrauen! :)

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