Hallo Du,

zuerst mal fällt mir dazu ein, dass die "Etikettierung" dessen, was Du da für Probleme hast, eigentlich gar nicht wirklich so wichtig ist, wie Du zu meinen scheinst. Ist doch egal, wie die Fachleute es nennen würden, solange sie erkennen, wie es Dir wirklich geht, und Dir vielleicht Wege zeigen können, wie es Dir besser gehen kann. Verstehst Du was ich meine?

Dass Du null Selbstbewusstsein hast kann schon mal gar nicht wirklich stimmen, wenn Du Suizidgedanken selbst unter Kontrolle bekommst, wie Du schreibst! Also rede Dir das bitte erst mal nicht länger ein!

Dass man Angst hat zur Arbeit zu gehen, kann ganz einfach daran liegen, dass man einen Arbeitsplatz hat, an dem man nicht gut behandelt oder sogar gemobbt wird. So bekommt jeder irgendwann Angst beim Gedanke zur Arbeit zu müssen!

Also meine Tipps für Dich (ohne Dich zu kennen oder mehr über Dich zu wissen, als das was Du in den Details geschrieben hast...!):

  1. Löse Dich von dem Gedanke, dass "mit Dir was nicht stimmt", oder "Dir was fehlt"; das steht überhaupt nicht fest! Vielleicht stimmt einfach nur was nicht mit Deiner Situation und Deine Reaktionen darauf sind die eines "normalen" Menschen.
  2. Solltest Du aber doch psychische Probleme haben, die über das in Punkt eins Beschriebene hinausgehen, dann löse Dich von dem Wunsch, dass diese psychischen Probleme mit einem Name wie "Angststörung", "Borderline", oder ähnlichen Fachbegriffen eingeordnet werden müssten! Das ist nämlich eher hinderlich dabei, dass Dir jemand Wege zeigen kann, wie Du Dich besser fühlen kannst, denn es bedeutet ja eine Art "Schubladendenken" für Dein Gegenüber, mit dem Deine komplexe individuelle Befindlichkeit fast automatisch in einigen Bereichen falsch beurteilt wird, weil die "Schublade" eben doch nicht ganz passend für Dich ist (das ist gar nicht so einfach zu erklären, wie ich dachte; ich hoffe aber Du verstehst es trotzdem)

Alles Gute

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Sie mag Dich, will Dich auffordern ein bisschen mit ihr zu spielen. Vielleicht ist sie noch im Junghundealter? Da ist so ein Verhalten besonders ausgeprägt.

Wenn sie schon eine gute Beißhemmung entwickelt hat, wonach es ja nach Deiner Beschreibung aussieht, ist das doch in Ordnung. Hunde haben nun mal keine Hände und "begreifen" ihre Umwelt vor allem mit dem Maul.

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Frauen können Kuscheln besser von Sex trennen, als Männer. Das ist letztlich der Grund. Kommt natürlich noch dazu, dass Dein Kumpel einen zu schwachen Charakter hat, um Deine klare Ansage zu respektieren...

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Vielleicht könntest Du versuchen ihr klar zu machen, dass sie Dich keineswegs verlieren wird, wenn sie Dich als ihr Kind in die Selbständigkeit des Erwachsenenlebens frei gibt.

Obwohl sie ihre Tochter damit gewissermaßen loslassen muss, verliert sie Dich nicht, weil Du auch als erwachsener Mensch ihre Tochter bleibst, sie liebst, und weiterhin Kontakt mit ihr hast -- nur eben auf Augenhöhe, wie das unter Erwachsenen üblich ist.

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Wenn Du in Deine erste eigene Wohnung ziehst, bist Du wohl nicht mehr in der körperlichen Wachstums- und Entwicklungsphase. In dieser Wachstumsphase ist der Fleischverzicht etwas schwieriger, weil der Körper da mehr von bestimmten Nährstoffen braucht, als wenn er schon fertig entwickelt ist.

Da Du aber nicht mehr in dieser Phase bist, gibt es für Andere keinen vertretbaren Grund, Dir da irgendwie in diese Entscheidung reinzureden, bzw. sie Dir ausreden zu wollen.

Warum das trotzdem passiert kann verschiedene Gründe haben:

  • die Menschen um Dich herum bemerken eine gewissen Unsicherheit bei Dir, was Deine Entscheidung angeht (was sich dadurch zeigt, dass Du ihnen davon erzählst, was ja eigentlich nicht wirklich nötig wäre, und insofern als Frage verstanden werden kann);
  • die Menschen um Dich herum sind vorwiegend selbst Fleischesser und können sich den Fleischverzicht bei sich selbst nicht vorstellen, was ein gewisses Sucht-Merkmal darstellt. Und Süchtige legitimieren ihre Sucht vor sich selbst gerne damit, dass sie möglichst viele Bekannte mit ihnen in der selben Sucht sehen und halten wollen.

Mein Tipp: Äußere Dich doch einfach mal dahingehend auf diese Reinred-Versuche, dass Du Dich dafür bedankst. Und zwar so, dass das Gegenüber das Gefühl hat, dass seine Versuche Dir die Entscheidung auszureden dazu geführt haben, dass Du es Dir noch mal überlegst. Das gibt dem Gegenüber ein gutes Gefühl, und es ist ja ok für Dich noch mal drüber nachzudenken, auch wenn Du Deinen Entschluss schon gefasst hast. Und dann ziehst Du es halt trotzdem so durch, wie Du es für Dich entschieden hast. :)

Ich selbst habe übrigens drei mal mit Fleischessen aufgehört. Zwei mal habe ich folglich wieder damit begonnen.

Das erste Mal war mein Grund, dass ich das Gefühl hatte nicht töten zu können/wollen, und dass ich es inkonsequent fand, dann trotzdem Fleisch zu essen. Dieser Grund wurde dann relativiert, als ich bei Demonstrationen in den 80er Jahren hilflos zusehen musste, wie unschuldige und wehrlose Mitdemonstrant/innen von Bereitschaftspolizisten mit langen Schlagstöcken blutig geschlagen und noch am Boden liegend mit Füßen getreten wurden. Als das auch einer eindeutig schwangeren Frau passierte, und ich wegen der polizeilichen Übermacht nur hilflos zusehen konnte, fühlte ich, dass ich nicht nur Tiere, sondern im Zweifelsfall sogar Menschen töten könnte...

Das zweite Mal hörte ich auf mit Fleischessen, als ich den Film "Septemberweizen" sah, in dem es um die weltweite Weizen-Börse ging, und darum, dass da bewusst Hungersnöte in manchen Ländern provoziert werden, damit der Weizenpreis wunschgemäß hoch bleibt. In diesem Film wurde auch erwähnt, dass man für das Tierfutter für die Nutztiere, die wir essen, ca. 7 mal mehr Ackerfläche braucht, als wenn wir die Pflanzen statt den Tieren zu füttern selbst essen. Danach sagte ich mir, dass ich mit dem Fleischverzicht täglich politisch aktiv sein kann und hörte zum zweiten Mal auf Fleisch zu essen. Relativiert wurde dieser Grund, als ich nach dem Buch "So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen, denn es ist so weit" von Hoimar von Ditfurth eine Art von politischer Resignation spürte...

Das dritte Mal hörte ich mit Fleischessen nach meiner Beschäftigung mit dem Thema Reinkarnation auf, denn ich erfuhr, dass verschiedenste Kulturen rund um den Erdball und quer durch die Menschheitsgeschichte in verschiedener Weise die Idee der Reinakarnation hatten, aber bei fast allen eine Gemeinsamkeit festzustellen ist, und zwar, dass man sich mit dem Fleischessen nichts Gutes für das nächste Leben tut...
Und da ich ein vorsichtiger Mensch bin, hörte ich - quasi sicherheitshalber, und weil es ja mindestens zwei andere gute Gründe dafür gibt - erneut mit dem Fleischessen auf. Und dieser Grund kann sich nun kaum noch relativieren, da ich bis zu meinem Tod nicht sicher sein kann, ob die Reinkarnation ein Naturgesetz ist, in welchem beinhaltet ist, dass das Fleischessen die Qualität des nächsten Lebens negativ beeinflusst. ;)

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Drachenfliegen könnte ich empfehlen. Hat bei mir sogar die Sucht nach Kiffen und Motorradfahren getoppt! :)

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Nein

Das ist ähnlich wie bei einem Wettkampf: Vorbei ist es erst, wenn es vorbei ist! Man kann noch so weit in Führung liegen, solange der Wettkampf nicht beendet ist, kann man immer noch verlieren.

Auf's Leben übertragen wird das leicht mit einem Beispiel klar:

Du kannst Jahrzehnte lang als wirklich guter Mensch leben, dann aber in hohem Alter eine dunkle Seite in Dir entdecken und ausleben, beispielsweise, indem Du jemanden tötest. Dann bist Du letztlich ein Mörder, auch wenn Du vielleicht mit 60 noch vor Dir selbst und für alle Anderen als wirklich guter Mensch beurteilt worden warst. Man muss sich eben bis zum Schluss anstrengen das Richtige zu tun, denn vorbei ist es erste, wenn es vorbei ist!

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Mach doch einfach mal einen Tandemsprung mit Fallschirm aus 3000 m Höhe mit 20 bis 30 Sekunden Freifall. Kostet nicht die Welt und wird auf fast jedem Flugplatz angeboten. ;)

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Nein,weil....

So wie Du das formulierst, wäre das ein ewiges Leben als Mensch. Und der menschliche Körper altert ja bekanntlich. Wenn das so bliebe, und eben nur der Tod nicht eintreten würde, DANN würde ich sicher NICHT ewig leben wollen.

Das heißt, Du müsstest Deine Frage schon noch etwas besser erklären. WIE stellst Du Dir dieses ewig leben bei Deiner Fragestellung denn aus? Für immer in einem frei zu wählenden Wunschalter bleiben, oder doch eher so, wie ich es oben beschrieben habe?

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Ich gehe mal davon aus, dass Deine Eltern Dich lieben und Ihnen die Probleme etwas über den Kopf zu wachsen drohen.

Du solltest Ihnen Deinen Wunsch und Deine Sichtweise einfach erklären, bis sie Dich verstehen, und ihre Einwände und Argumente anhören, bis Du diese wiederum verstehst. Und dann solltet ihr einen gemeinsamen Weg überlegen, mit dem ihr alle drei leben könnt.

Ich glaube jetzt auf Konfrontationskurs zu gehen wäre nicht hilfreich für Dich, und das gilt nicht nur für Dich, sondern auch für Deine Eltern! Wäre schön, wenn Du ihnen das auch klar machen könntest. Aber das geht natürlich nur dann, wenn Du eben auch bereit dazu bist, einen Konfrontationskurs zu vermeiden (Jugendamt etc.)!

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Wenn man bedenkt, dass ich schon 61 bin, und dass ich mich nach wie vor nicht "alt" fühle (außer in manchen Gelenken...), dann kann man Deine Frage nur mit "nein" beantworten.

Wenn man allerdings bedenkt, dass jeder sein aktuelles Alter immer RELATIV zu dem Alter jüngerer UND älterer Menschen sieht, kann man Deine Frage nur mit "jain" beantworten:

  • Ja, weil man relativ zum Alter jüngerer Menschen eben schon alt (älter) ist, und
  • nein, weil man relativ zum Alter älterer Menschen eben doch noch relativ jung ist
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Hört sich ziemlich nach der Beschreibung des Zustands nach Einnahme von Halluzinogenen wie LSD oder Psilocybin an. Aber das wird es ja wohl nicht sein, denn sonst hättest Du erstens eine Erklärung für den Zustand, und zweitens wohl auch was davon erwähnt.

Dennoch ist diese Ähnlichkeit eine brauchbare Basis, um Dir vielleicht was klar machen zu können, was Dir den Zustand erträglich machen könnte.

Solche Halluzinogene können nämlich keine 'neue Wirklichkeit' um Dich herum und in Dir erzeugen, sondern sie verändern die Art und Weise der sonst üblichen Wahrnehmung DER einen und tatsächlichen Wirklichkeit um Dich herum und in Dir selbst.

Auch wenn Dein beschriebener Zustand also nicht von halluzinogenen Substanzen hervorgerufen wird, kannst Du daran erkennen, dass Deine derzeit veränderte Wahrnehmung der Welt eben 'nur' genau das ist: eine veränderte Wahrnehmung DER einen und wirklichen Welt, die nach wie vor die und das ist, was sie eben ist.

Die Dinge mal anders wahrzunehmen ist eigentlich eine ziemlich nützliche Erfahrung, weshalb ja auch viele Leute solche Zustände absichtlich mit halluzinogenen Substanzen herbeiführen.

Nun zu Dir: diese von Dir beschriebene Wahrnehmung der Welt und Deiner Gedanken/Gefühle scheint ja noch einigermaßen neu für Dich zu sein, denn sonst würde es Dir nicht so deutlich auffallen. Und genau da liegt auch der Schlüssel zu Deiner Beruhigung beinhaltet:

Entweder geht bei Dir diese Art des Erlebens der Welt bald vorbei, und dann wäre es ähnlich wie DAVOR für Dich (außer der Erinnerung an diese Erfahrung),

ODER

es bleibt längere Zeit so, und dann wirst Du, bzw. Dein Gehirn beginnen das mehr oder weniger als Normalzustand zu relativieren. Ähnlich, wie wenn Du eine sehr dunkle oder auch farbig getönte Sonnenbrille aufsetzt; da sieht erst mal alles total neu und seltsam eingefärbt aus, lässt Du sie aber längere Zeit auf, sehen weiße Wolken am blauen Himmel plötzlich doch wieder wie weiße Wolken am blauen Himmel aus. Denn unser Gehirn nimmt eher Ralationen zwischen den Eindrücken wahr, als absolute Farbwerte.

Es ist sogar so, dass wenn man eine Umkehrbrille aufsetzt, durch die man alles auf dem Kopf stehend sieht, man sich zwar erst mal völlig desorientiert fühlt und kaum irgendwas damit anfangen kann, man sich aber bei dauerndem Aufgesetztlassen dieser Brille nach ca. 2 Wochen so gut zurecht findet, wie zuvor ohne die Brille. Das Gehirn hat dann einfach gelernt, die Umkehrung zu deuten. Setzt man die Brille aber nach den zwei Wochen (oder später) wieder ab, sieht man zwar alles wieder 'richtig' herum, findet sich aber anfangs genausowenig damit zurecht, wie als man die Umkehrbrille aufsetzte.

Erst mal würde ich also versuchen abzuwarten, ob Möglichkeit eins oder zwei passiert. Und immer dran denken: Die Welt ist genau die selbe wie zuvor und wie immer, nur Deine Wahrnehmung davon ist gerade mal etwas verändert.

Würde es allerdings deutlich stärker werden in der von Dir beschriebenen Art, wäre dann doch mal ärztlicher Rat nötig...

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Frauen interessieren sich natürlich doch für "große Themen", nur beurteilen sie es eben (tendenziell...!!) anders als Männer, was eigentlich die "großen Themen" sind. ;)

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An Deiner Stelle würde ich erst mal versuchen das überhaupt nicht als Problem anzusehen. Jeder erlebt das Dasein auf seine Weise. Ob alles nur Fiktion in einer Art Matrix ist, oder sogenannte "Realität" ändert doch eigentlich gar nichts an den Dingen. Die sind - ob real oder nicht real - halt so, wie Du sie erlebst, und Du bist mit Deinen Reaktionen darauf halt Teil davon.

Entscheidender, als die Frage, ob alles real, oder nur teilweise real, oder vielleicht gar nicht real ist, finde ich die Frage, wie gut Du in Deinem - egal wie realen - Leben klar kommst, oder nicht.

Es gibt hier Antworten zu Deiner Frage, die gleich wieder von psychischer Störung sprechen. Und wenn schon!!? Psychisch gestört sind wir sowieso ALLE! Es geht nicht darum, ob jemand eine psychische Störung hat, sondern ausschließlich darum, ob er fähig ist - mit oder ohne psychische Störung - das, was er tut und was er aus seinem Leben macht, einigermaßen kontrollieren zu können, oder nicht.

Solange Du keinen Kontrollverlust hast, ist alles bestens, verstehst Du?

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Da es sehr verschiedene Gründe haben kann, warum jemand dick ist, kann ich nicht pauschal sagen, was ich über dicke Menschen denke.

Pauschal kann ich sagen, dass Menschen mit dickem Körper wohl eher gesundheitliche Probleme haben, als Menschen mit normalem Körpergewicht. Gesundheitliche Probleme, die entweder dazu führen, dass sie übergewichtig sind, oder solche, die vom Übergewicht verursacht sind.

Wenn Menschen übergewichtig sind, weil sie sich nicht beherrschen können und sozusagen ohne es wirklich zu wollen dauernd zu viel essen, bedauere ich sie zusätzlich dem körperlichen Problem des Übergewichts auch noch wegen einer gewissen Willensschwäche.

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  1. Stativ
  2. Fernauslöser für die Kamera
  3. Einstellung M (manuell)
  4. Fokus manuell auf unendlich
  5. hohe ASA einstellen (zwischen 3000 und 8000 probieren)
  6. lange Belichtungszeiten (je nach ASA zwischen 2 und 30 Sekunden)
  7. Testbilder zum Auswählen des gewünschten Ausschnitts mit maximal möglicher ASA (beispielsweise 12600) und ca. 3 Sekunden Belichtungszeit machen (Himmel wird verpixelt, aber Sterne uns Umgebung sind zur Wahl des Ausschnitts erkennbar).
  8. Testbilder solange wiederholen, bis der Ausschnitt passt, dann mit der ASA runter und der Belichtungszeit rauf.

Das wären mal so die Basics für erste Astro-Fotos. ;)

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Deine Frage ist zwar schon lange her, aber ich will trotzdem noch eine Antwort darauf schreiben:

Das von Smith beschriebene Verhalten der Menschheit gleicht nicht speziell dem der Viren, sondern eher dem auch vieler Mikroorganismen, sowie auch vieler Tierarten.

Ein Beispiel sind Cholera-Bakterien (also kein Virus): Die vermehren sich ca. 100 Generationen lang in einem Wirt wie dem Menschen, bevor dieser dann bei einer weiteren Verdopplung der Bakterienpopulation stirbt.

In seinem Buch "So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen - denn es ist soweit" von Hoimar von Ditfurth hat er diesen eindrücklichen Vergleich angeführt, um zu zeigen, wie wenig wir exponentielles Wachstum begreifen können: Hundert Generationen ist auf Menschen umgerechnet bis in die Zeit von Moses zurück. Und wären die Cholera-Bakterien die Menschheit (und die Erde der Wirt), und jemand würde nun sagen, dass wir uns nicht noch mal verdoppeln dürfen, weil sonst der Wirt stirbt, würden Viele antworten, bzw. fühlen, dass das doch sicher nur Schwarzmalerei ist, da wir das schon seit Urzeiten problemlos getan haben.

Wenn bei irgendwelchen Tieren aus irgendwelchen Gründen die normalen natürlichen Feinde dezimiert werden, dann beginnt diese Art sich ebenfalls so zu verhalten, wie Smith es als virales Verhalten beschreibt.

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Falls Du damit die 16:8 Methode meinst, ja, damit habe ich Erfahrungen und bin aktuell auch dabei.

Angefangen habe ich Anfang Februar, und hatte nach 3 Wochen schon 3 kg abgenommen (von 67 auf 64). Dann kam der geplante 10 tägige All-Inclusive Urlaub in Ägypten (gerade noch vor der Corona-Krise...), und dort stoppte ich die 16:8 Methode natürlich und aß, was das Herz begehrte.

Ergebnis: 2 kg wieder drauf (aber das war ja auch zu erwarten, wenn nicht sogar noch mehr).

Jetzt bin ich seit Anfang März wieder dabei, und habe jetzt erst, also nach rund 6 Wochen die 2 kg komplett weg, bin aber auf der Waage auch schon im Bereich 62,5 kg gewesen.

Mein Eindruck:
Mit der 16:8 Methode bewegt man sich sozusagen wie wenn man am Limit Auto fährt: Etwas übertreiben, und man gerät ins Schleudern, etwas zurück nehmen und man fährt schnell und sicher.

Ich meine diesen Vergleich so, dass wenn man innerhalb der 8 Stunden einigermaßen drauf achtet kein oder wenig Zucker zu sich zu nehmen, möglichst auch kein Alkohol, sonst aber normal isst, nimmt man mühelos ab, ohne irgendwelche Diätkost / Diätpläne. Isst man innerhalb der 8 Stunden so viel man kann und auch Zucker und Alkohol, nimmt man tendeziell wieder zu, aber nicht dramatisch.

Darum habe ich während des 16:8 'Lebens' das gute Gefühl, mein Gewicht sehr gut in jeder Richtung kontrollieren und ändern zu können. :)

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Was tun um mich weniger nach Liebe zu sehnen?

Ich hab so dieses große Problem dass ich mich viel zu heftig nach liebe Sehne und es mir damit selbst kaputt mache.

schenke mir selbst zu wenig Selbstachtung ich fühl mich durch die ganze Ablehnung für nichts Wert.. gibt Tage da hasse ich meine gesamte Existenz und wünschte ich wäre nicht ich ich kann niemals gut genug sein es gibt einfach kein gut genug außer wenn’s perfekt ist und perfekt gibts fast nie, somit komm ich da auch etwas schwierig raus ...

es macht Sinn dass man an Attraktivität verliert sobald man bedürftig erscheint.. habe ich auch öfter mal selber erlebt wenn jemand was von mir wollte aber ich nicht von ihm eben weil es mir viel zu einfach gemacht wurde ...

wenn ich jemanden kennen lerne werde ich aber eigentlich sofort sehr bedürftig nach Liebe. Meistens ist es nicht hauptsächlich die Person von der ich mich abhängig mache und wonach ich mich sehne sondern viel eher die Liebe die ich von der Person kriegen könnte

Ich weiß aber nicht was ich dagegen tun soll..

ich WILL NICHT so bedürftig sein nach Liebe das is einfach kacke und wird mich für immer Single bleiben lassen..

Ich weiß dass ich mehr Selbstachtung brauche aber ich weiß nicht wie ich die kriege . Genauso wie selbstliebe

„auf sich selbst konzentrieren“ hilft nur bedingt. Das ist im Grunde nur eine fette Verdrängung für ne Zeit lang bis ich mich irgendwann (so wie jetzt) wieder dran erinnere was für ein Haufen Elend ich nur bin.

hab mich in den letzten Monaten sehr oft damit auseinandergesetzt und hab’s zumindest geschafft mich selbst nich mehr so brutal hässlich zu finden

aber viel weiter geholfen hat mir das auch nicht in dieser Situation. Habe zwar in der Zeit niemand Neuen kennen gelernt wo ich nen unterschied im Erfolg hätte feststellen können aber alleine anhand dessen wie extrem nicht-liebenswürdig ich mich öfter mal fühle glaube ich nicht dass sich da groß was geändert hat..

was soll ich tun man

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Hi,

vielleicht könnte Dir beim Lesen der unten verlinkten Texte helfen. Die haben mir ziemlich schlagartig ziemlich viel klar gemacht. Viel mehr will ich jetzt gar nicht dazu sagen, da die Texte für sich selbst sprechen.

Nur eins doch noch. Es sind zwar sieben Texte, und es ist eigentlich auch ganz gut, den ersten davon alleine schon darum als erstes lesen, damit man ein Gefühl dafür bekommt, worum es grundsätzlich bei diesen Texten geht (denn das wird im ersten Text erklärt).

Für Dein spezielles Problem, das Du hier in der Frage ansprichst, kommt aber ganz eindeutig der DRITTE Text zum Tragen! Du könntest diesen darum auch zuerst lesen (um gleich inhaltlich was zu Deiner geschilderten Problematik zu erfahren), und danach dann den ersten. Das bleibt natürlich ganz Dir überlassen.

Ich habe diese (insgesamt 7) Texte auf meiner HP hochgeladen, erkläre dort anfangs auch wie ich zu diesen Texten kam und was ich dazu recherchierte, und habe an ein paar Stellen auch eigene Bemerkungen eingefügt (was ich aber klar als solches gekennzeichnet habe).

Da meine HP thematisch ziemlich vielfältig und inzwischen auch umfangreich ist, hier ein direkter Link zu diesen Texten (wobei Du selbstverständlich auch herzlich eingeladen bist in allen anderen Themenbereichen rumzustöbern!):

http://www.jenseits-von-allem.de/schriftrollen.htm

LG
Martin

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Vielleicht kannst Du beginnen, indem Du sie frägst, ob sie schon mal was davon gehört hat, dass gute (!) Freunde unbequem sind. Damit hättest Du eine Gesprächseröffnung. Wahrscheinlich wird sie erklärt haben wollen, warum gute Freunde unbequem sind.

Ich hoffe Du selbst weißt warum?! Ich sag's Dir einfach mal kurz: Nur gute Freunde nehmen das unangenehme Gefühl in Kauf, zugunsten des Freundes diesen auf dessen Fehler hinzuweisen. Denn es macht auch dem Hinweisenden kein Spaß das zu tun. Viel einfacher ist es die Fehler des Anderen nicht anzusprechen, und ihm nur die Dinge zu sagen, die für ihn angenehm zu hören sind.

Wenn Du ihr das erklärt hast (und das Gefühl hast, sie hat es verstanden), kannst Du einen Schritt weiter gehen und ihr sagen, dass Geschwister normalerweise noch mehr sind als 'nur' gute Freunde, und dass es daher sozusagen eure Pflicht ist, euch gegenseitig auf unangenehme Dinge aufmerksam zu machen, die der jeweils Andere am besten ändern, zumindest aber bewusst erkennen und wissen sollte.

Tja, und nach dieser Einleitung könntest Du erst mal sie fragen, ob SIE (!) etwas an Dir bemerkt, was Du vielleicht nicht klar selbst erkennst, und was Du ihrer Meinung nach ändern solltest.

Wenn ihr dieses Thema dann hinter euch habt, könntest Du (falls sie dann nicht sowieso schon von selbst danach fragt!) ihr sagen, dass nun Du ein paar eher unbequeme Dinge erwähnen willst/musst/solltest, die Dir an IHREM Verhalten aufgefallen sind, bzw. immer wieder mal auffallen.

Grundsätzlich sollte solche wohlwollende Kritik möglichst immer als wohlwollend erkennbar bleiben und nie den Ton des Vorwurfs annehmen. Vorsorglich kann man dem anderen VORHER auch sagen, dass es möglicherweise als Vorwurf missverstanden werden könnte, was man ihm zu sagen hat, und er es bitte sofort sagen soll, wenn es sich so anhören würde, DA ES TATSÄCHLICH NICHT SO GEMEINT IST.

Viel Erfolg! :)

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