Buch schreiben unmöglich oder kann das jeder?

13 Antworten

Zunächst braucht man zwei Voraussetzungen: Disziplin und Input. Die meisten Autoren lesen selbst sehr viel. Wer viel liest, sammelt automatisch Ideen für Geschichten, Spannungsaufbau, Sprachebenen, Handlungsverläufe, Formulierungen. Autoren können diese systematisch sammeln (z.B. in Dateien mit Quellen, also "lustige Formulierungen" - Buch, Seitenzahl, Autor).

Disziplin: Jeden Tag schreiben! Auch, wenn es nur 5 min sind. Notizbuch oder Tablet mitnehmen,  Aufgaben stellen wie "wörtliche Rede", "Beschreibung einer Person durch Handlungen/ Wohnung/ Art zu reden" etc., Beobachtungen unterwegs oder auf der Arbeit in Pausen aufschreiben (Beschreibung, Zitate etc.), Ideen sammeln für Handlungsverlauf, Spannungsbogen, Formulierungen. Fragen sammeln (Inhalt, Aufbau, Umsetzung, Recherche, Charakterveränderungen etc.). Auch mal nur an früheren Formulierungen arbeiten: Wie kann man das interessanter, klarer, spannender formulieren? Kann man den Satz verbessern? Klingt das authentisch?

Ebenso: Recherche zu Orten, Berufen, Beschreibungen, Hintergrundwissen zu Techniken, Berufen etc.

Dann: Schreiben in Autorenforen, Feedback erhalten, üben.

Kopieren: Lieblingsstelle eines Buches nehmen, ähnliche Szene schreiben, diese verändern in der Sprachebene, der Handlung, den Personen etc. Damit spielen. Übe, die Stimmung zu erhalten, aber die Figuren und den Handlungsverlauf zu ändern oder umgekehrt. Mache Dir klar, wie der Autor die Szene aufbaut und seine Wirkung erreicht. Übe das dann immer mehr losgelöst vom Text, bis Du es auch in Deinen eigenen Texten einbauen kannst, ohne zu kopieren.

Leser: Autorenforen, Bekannte. Gib ihnen immer mal wieder einzelne Szenen zu lesen, oder einzelne Kapitel, frage detailliert nach Feedback: Handlungsverlauf, Stimmung, Sprache. Was fanden sie gut, was nicht, was haben sie nicht verstanden, was war langweilig, was soll unbedingt erhalten bleiben? Schreibe dann den Text um und gibt ihn den gleichen Personen zu lesen.

Lass ihn längere Zeit liegen, lies ihn erneut, verbessere ihn. 

Erst dann kannst Du überlegen, ihn - auszugsweise - einem Verlag anzubieten. Erkundige Dich, wie man das am besten macht und wer der geeignete Verlag für Dich sein könnte.

Wichtig: Jeden Tag schreiben, selbst kritisch bleiben, Anregungen und Feedback suchen, viel lesen, das Gelesene kritisch analysieren, als Hilfestellung/ Vorbild nehmen, ohne am Ende zu kopieren, Geduld bei der Verlagssuche, kritischer Umgang mit den eigenen Texten (das ist schwierig, daher am besten erst mal länger liegen lassen und an etwas Neuem arbeiten). Interessantes festhalten - Gelesenes, Formulierungen, Handlungsverläufe, Hintergrundinfos, Beobachtungen im RL etc. Details recherchieren, damit man sie glaubwürdig wiedergeben kann. Bereitschaft, einmal Geschriebenes immer wieder zu verändern, bis am Ende ein stimmiges Buch herauskommt. 

GEDULD! ;-)

Für mich ist schreiben eher wie etwas, das man irgendwie schon immer im Blut hat. Mag kitschig klingen, ist es auch^^ 

Ich schreibe selber und kenne auch viele Autoren, alle reden vom Schreiben, als wäre es wie etwas magisches :D Ich schreibe nicht jeden Tag, ich bin auch nicht sehr diszipliniert. Ich schreibe einfach wenn ich Lust habe^^ Und trotzdem habe ich jetzt mit 16 zwei Bücher rausgebracht :) Ich glaube, wenn man nicht von Anfang an das Bedürfnis und irgendwie den Drang zum Schreiben hat, kann man auch nicht von jetzt auf gleich ohne weiteres ein Buch schreiben. Klar erfordert es ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen, immer an der einen Geschichte festzuhalten. 

Lesen, Musikhören und vor mich hinschreiben inspiriert mich immer sehr :) 

Schreiben können hat nichts mit Selbstbewußtsein zu tun, sondern mit Talent und einer unabdingbaren, brennenden Liebe zum geschriebenen Wort. Du musst immer auf der Jagd sein nach dem perfekten Satz.

Wer schreibt, muß lesen, sehr viel lesen.

Dann kommt es auch auf eine übersprühende, riesige Fantasie an. Ich lese hier oft Fragen "ich will was schreiben habt ihr Ideen was ich schreiben könnte..." - SO NICHT!!!

Schöpfe aus deinem Innern - nur dann ist das Geschriebene authentisch.

Talent, Disziplin, Geduld, Fantasie und ein exzellentes Sprachgefühl.

Bei einem seriösen Verlag wirst du aber nicht Fuß fassen. Der wird im Jahr von 10.000enden Manuskripten überschwemmt, da unglaublich viele Möchtegerns die Lektorate mit ihrem Geschreibsel überfluten.

Ich empfehle immer das "Handbuch für Autorinnen und Autoren" von Sandra Uschtrin. Geballte Info über das deutsche Verlagswesen.

Hat Albert Einstein auch mal dumme Dinge getan oder gesagt?

Albert Einstein gilt ja als der schlauste Mensch (denke ich) und ich will deshalb wissen, ob er auch mal Dinge getan hat, die "dumm" oder offensichtlich nicht schwer waren etc. Oder hat er z.B. in Sachen Mathematik auch nicht immer alles gewusst?

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also gute dinge die er für die menschheit gemacht hat brauche es für mein referat

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Warum sollte Wissen begrenzt sein und Phantasie nicht?

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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.(Albert Einstein)

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Ich habe ein paar Leute gefragt, wer der schlaueste Mensch der Welt ist. Und alle haben die selbe Antwort gegeben: Albert Einstein. Warum ist das so? Und wieso mag ihn jeder, wenn sie nicht mal wissen was er gemacht hat? Ich denke nicht das jeder weiß worum es in der Relativitätstheorie geht.

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Was haltet ihr vom hnb-Verlag?

Hallo,

wollte mal fragen, was ihr vom hnb- Verlag haltet? Ich schreibe hobbymäßig und habe jetzt aus vielen Ideen mein erstes Buch gebastelt :) Ich würde mich selber eher als blutigen Anfänger was das Schreiben angeht bezeichnen, dennoch würde ich es gerne nach mehreren Überarbeitungen versuchen, mein Buch an einen Verlag zu bringen. Ich bin mir bewusst, kaum eine Chance zu haben, deswegen habe ich im Internet erstmal nach seriösen Kleinverlagen gesucht, in dessen Programm mein Buch passen würde. Dabei bin ich auf den hnb-Verlag gestoßen. Meine Frage jetzt an Euch: Was haltet ihr von dem Verlag? Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen mit ihm gemacht?

Ich bin dankbar über jede Antwort!

Wilmchen

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