Braucht man eigentlich Freunde im Leben?

17 Antworten

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Das ganze nennt sich "Soziale Isolation", und ist Teil eines Vermeidungsverhaltens das besonders häufig bei psychisch Kranken auftritt. Insbesondere ist sie eine deffensive Maßnahme gegen die Überforderung mit sozialen Situationen. Das Gefährliche an dieser Isolation ist jedoch das "Loch" in das sie einen Meschen zieht, denn durch die Verzerrte Wahrnehmung der Person ist es ab einem gewissen Punkt kaum mehr möglich sich selbst aus der Isolation zu befreien.

Die Isolierte Person entwickelt ein hermetisches Selbstbild, das komplett von der Gesellschaft abgekoppelt ist, und sich auch nicht anhand der Einflüsse durch die Gesellschaft anpasst oder selbst hinterfragt - dies vareiert jedoch noch der Intensität der Isolation.

Ich möchte natürlich nichts dramatisieren, aber eine Soziale Isolation kann langfristig negative Folgen haben. Grundsätzlich ist der Mensch ein soziales Wesen das Bestätigung, Zuneigung, Verständis - aber auch manchmal Abweisung/Ablehnung oder Kritik benötigt um aus bestimmten Lebenssituationen zu lernen und Schlussfolgerungen ziehen zu können. Es ist immer gut ein oder zwei wirklich gute Freund zu haben mit denen man immer über alles reden kann, vielleicht hast du bis jetzt nur noch nicht diese Art von Freunden kennengelernt.

Lg, Anduri87

Kann sein das es eine Nebenwirkung meiner Depression ist. Ja habe aber wirklich keine wahre Freundeggehabt eher Menschen die mir Drogen gegeben haben kann sein das es deshalb so schwer für mich ist einen Menschen als positiven Menschenzu sehen uund es an meinem sozialen Umgangkrazt. Hätteauch gerne wahre fFreunde jedoch habe ich keine gefunden un es fällt mir schwer meine Isolation zu beseitigen, kann das nicht wirklich.

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@Soeber

Ein Psychiater ist in dieser Situation auf jedenfall dein bester Ansprechpartner, denn der kann dir Helfen die Ursachen herauszufinden und zu bekämpfen. Außerdem hast du dann auf jedenfall schonmal jemanden dem du dich anvertrauen kannst!

Wie du ja bereits vorher schon geschrieben hast kann auch eine Beziehung das Bedürfnis nach sozialen Interaktionen befriedigen, es ist jedoch auch immer gut wenn man auch mal zeit mit anderen Leuten verbringt.

Vielleicht hast du zuvor auch nicht in den richtigen Kreisen verkehrt, bei denen du dich intellektuell unterfordert gefühlt hast. Wenn du mit Freunden oder Bekannten auf Augenhöhe eine anspruchsvolle Unterhaltung führen kannst ist das einiges Wert!

Lg, Anduri87

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Naja, stell dir einfach die frage ob du glücklich bist, oder ob du dich so leer fühlst, dir oft langweilig ist oder du irgendetwas brauchst, du aber nicht weißt was. Ich persöhnlich bin sehr froh das ich gute freunde habe. Man kann echt viel lustiges mit ihnen erleben, wenn es dir schlecht geht helfen sie dir immer, oder wenn du irgendwas brauchst wie z.B. ein Buch das du dir nicht Kaufen willst und dein Freund es hat kannst du seins bekommen. Sie machen dir geschenke, du kannst mit ihnen in den Urlaub fahren, sie können dir in der Schule helfen und du kannst dich auf sie verlassen. Wenn du aber zufrieden mit deinem Leben bist, so wie es ist (also ohne freunde) dann brauchst du halt keine. Mach dir einfach keinen Kopf über Leute die vielleicht dir mal sagen werden das das ja kein Leben ist oder so. Wer weiß, vielleicht findest du später mal so einen freund der genauso ist wie du, mit dem du dich einfach super vehrstehst. Freunde brauchen die meisten menschen um Glücklich zu sein, aber wenn du so ein mensch bist der auch ohne sie glücklich sein kann ist das ja nciht schlimm.

Ich wünsche dir noch viel glück im Leben! :)

Hast recht jedoch findet man wahre Freunde nicht so leicht. Danke wünsche dir auch viel Glückin deinem Leben.

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Ich bin so ähnlich. Ich halte nix vom Saufen und son Zeug. Ich habe aber trotzdem, nennen wir sie mal, gute Bekannte (bis Freunde). Aber ich unternehne kaum was weil unsere Unterhaltungsmethoden drastisch unterscheiden. Ich wollte schon immer mal mit Freunden ne Radtour machen, aber alles was sie verstehen ist Saufen?, Saufen! Ich hab auch noch nie eine Freundin gehabt weil sich einfach nie die Möglichkeit bat. Obwohl ich manchmal mit meinen Kumpels Mist bau oder was anständiges Unternehme, es fühlt sich nicht richtig an. Ich fühl mich trotzdem Alleine. Nach diesem nicht sehr durchdachten Text möchte ich sagen das Freunde wichtig sind, aber man muss die richtigen finden. Ich bin 17 jahre alt und konnte noch nie jemanden meinen “besten“ freund nennen

Danke für deine Antwort ja ich zB würde auch mal Menschen in meine Leben kkennen lernen wo man zum Beispiel viel Spaß zusammen hat. Zum Beispiel anstatt saufen mal zusammen Campen geht oder etliches. Mit meinen16 Jahren habe ich ebenfallsnnie eine Person an meiner Seite gehabt die iich wirklich lieben konnte oder die mich geliebt hat.

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Es kommt darauf an, was für "Freunde" das sind. Wie du sie beschrieben hast, brauchst du solche echt nicht. Außerdem: warum solltest du dich mit ihnen anfreunden wenn du dich unwohl mit denen fühlst? Ich persönlich finde, dass man nicht immer Freunde braucht, denn nicht alle kann man so nennen. Es gibt welche die sowas nicht schätzen. Aber weißt du wer im Leben notwendig ist? Familie.

Auf meine Familie gibtes keinen Grund stolz zu sein habe zB mit meinem Vater der alkoholkrank ist abgeschlossen... In meinen Augen habe ich keine Familie, eine Familie ist in meinen Augen eine die sich auch Gedanken um ihre Mitmenschen macht und nicht nur aufs Geld aus ist etc die auch was gemeinsames unternimmt. Danke für deine Antwort.

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Natürlich gibt es auch solche Familien, aber dann kannst du dir deine eigene aufbauen und alles besser machen (total vom Thema abgekommen aber naja :D)

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Ich finde schon, dass man glücklicher durch´s Leben geht, wenn man gute Freunde hat.

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