Bordeaux Dogge Alter

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Hi das ist eigentlich bei fast jeden großen Hund der Fall. Durch die Zucht wurde der Hund ja immer schwerer was leider zulasten von Gelenken geht. Bei Bordeauxdoggen muss man ebenfalls viel Kleingeld für den Tierarzt haben, weil sie eben auch bei falscher Züchtung übermäßige Hautfalten haben, die weggetaped werden müßen, es kann sein das du die Nase operieren lassen muss das wieder Luft bekommt. Dazu haben die Hunde die ich kenne auch Hautprobleme und Co und auch bei den Augen muss man aufpassen, wegen Schlupfliedern. Also ist schon ein Hund bei den es eben sehr auf die Züchter ankommt und auch auf das eigene Glück bei der Auswahl.

Vom Wesen her kann ich dir nur beipflichten, ich liebe dieser Bollkerköppe auch :D Obwohl schon recht tollpatschig und grob sind, sind sie freundlich und total verschmust :)

Du darfst den Hund garnicht Führen. Außerdem braucht so ein großer Hund eine gute Erziehung und das bringt ein 17 jähriger der keine Ahnung von Hunden hat, sicherlich nicht auf die Kette. Ein Hund ist kein Spielzeug oder ein Gegenstand um Kumpels zu beeindrucken. Der muss jeden Tag mehrere Stunden bewegt werden und braucht Beschäftigung. Ich glaube nicht das man mit 17 dazu in der Lage ist. Zudem wird sich dein Leben in den nächsten Jahren noch ziemlich verändern. Warte mal 10 Jahre, wenn du Verantwortungsbewusstsein und einen festen Stand im Leben hast, kannst du dir auch einen Hund anschaffen

Ich halte seit rd. 20 Jahren Deutsche Doggen, die lt. Statistik 5 Jahre alt werden. Traurig, weil sie eigentlich weit über 10 Jahre alt werden könnten. In alten Hundebüchern steht bis 12 Jahre. Das sind heutzutage Ausnahmen. Meine eigene Statistik liegt bei 7 Jahren, gedrückt durch Magendreher und Vergiftung bei zwei Hunden. Davon abgesehen wurden meine Hunde recht alt.

Die Bordeaux Dogge ist als Riesenhund ebenso anfällig. Züchterisch ist viel versaut wurden. Aber der Kunde ist bekanntlich König, wonach sich Züchter richten. Größer, massiger, kleiner, mit oder ohne Fell, Kopfgestaltung usw. Die Frage nach Kundenwunsch und züchterischen Ehrgeiz wird wohl am Ende unbeantwortet bleiben.

Dir bleibt nur genau zu recherieren, wie es um die Gesundheit und Lebenserwartung der verschiedenen Zuchtzwinger bestellt ist. Das ist eine reine Fleißaufgabe. Einige Zuchtverbände veröffentlichen Todesursachen und erreichtes Alter, einige halten sich bewusst bedeckt. Etwas kann man übers Netz in Erfahrung bringen. Am besten sind Kontakte zu den Züchtern und Nachforschungen bei Welpenkäufern. Gute Anlaufstelle bietet Hundeausstellungen.

Eine Gewährleistung für einen gesunden Hund kann es nie geben. da spielt auch aus der best kontrollierten Zucht zu viel mit. 

Wenn Du einen Zuchtzwinger ausgewählt und den passenden Welpen gefunden hast, bleibt Dir alleine eine optimale Aufzucht als Möglichkeit um seinem Leben gute Startbedingungen zu geben. Dazu solltest Du Dich gründlich über die Aufzucht von Riesenrassen informieren und danach handeln. Optimale Fütterung ist wichtig. Nur Industriefutter tut`s bei den Riesen jedenfalls nicht. Wenn es zum Einsatz kommt, darf es angesichts des großen Bedarfs nicht quellen. Kroketten, gleich welcher Qualität tun es immer. Überanstrengungen vermeiden. Doggen allgemein brauchen 3 Jahre bis zur Reife. Ab dem 6. Jahr bauen sie ab. D.h. sie werden alt und brauchen Schonung. Bedenke, dass alle Doggen sehr sensibel sind und Fehler nicht verzeihen können.

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