Bin ich minderwertig?

 - (Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Psychologie)

19 Antworten

Das ist doch ein "ganz normales Bild" von einer ganz normalen jungen Frau.

Lass Dich nicht verunsichern. Und sprich diese Selbstzweifel doch auch mal in der Therapie an.

Ich,w, war mit 17 > 170,56kg, auch 70 A.

jaja, im,mer malw eider irgendwelcghe Sprüche. Auch weil man mich vom gesicht her immer für so jung hielt.

Ich hab dann immer gekontert: wer jünger aussieht, wird später alt.

Und was soll ich sagen.. heute bin ich 47 und es ist tatsächlich so. Ich werd immer noch für wesentlich jünger gehalten.. und es ist mir egal. (hey, ich bin mit 32 noch nach Perso gefragt worden,als sich an einem Imbiss ein Bier haben wollte. Meine Ma, die nachkam, hat sich weggelacht).

Und weisst Du was, was ich auch im Lauf der Jahre lernte: egal wie man aussieht.. wie man ist.. irgendwer meckert immer.

Lern echt, das zu ignorieren, das ist unheimlich wichtig.

Nur so als Beispiel: in der 10 hatten wir ein echt hübsches Mädel in der Klasse. Sie hatte eine etwas größere Nase und die üblichen A*öcher haben sie damit immer aufgezogen.

dann muste sie eine Nasen-Op haben (wegen schlecht- luft-kriegen (das merkte jeder beim Sport). Und sie hat dabei auch gleich die Nase machen lassen.

Ich werde nie vergessen,w ie saie so stolz-unsicher wieder in die Klasse kam.. und sofort von den A* das Geläster losging: boarh guck mal, sandra hat sie Nase operiert" Boah, sieht das sch* aus! huahua, hat sie ein Sch*-Selbstbewusstsein, dass sie das hat machen lassebn.

Sie war am Boden zerstört.

Wir haben immer mal wieder Kontakt gehabt.. und auf einem Abi-Treffen hat sie mir mal gesagt, das hat sie so verletzt, sie hatte gedacht, das Geläster hört auf.. und nein, es ging noch schlimmer los.

Sie war vorher hübsch, sie war nachher hübsch. Aber das hat sie echt fertig gemacht.

Da denken diese blöden Laberköppe immer gar nicht drüber nach :-C

Hallo Saphirax1,

ganz wichtig ist es, dass Du Dich selbst so akzeptierst, wie Du bist! Und was Dein vielleicht etwas zu junges Aussehen betrifft, wird das wahrscheinlich in einigen Jahren schon kein Thema mehr sein. Was aber könntest Du tun, um ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln?

Versuche doch einmal stärker Deine guten Eigenschaften und wertvollen Fähigkeiten zu sehen! Ein Schlüssel für ein größeres Selbstwertgefühl besteht auch darin, sich selbst zu akzeptieren und anzunehmen. Beobachte Dich einmal selbst, wie oft Du Dich wahrscheinlich wegen Deines Aussehens, Deiner Leistungen oder Deiner Fähigkeiten kritisierst.

Viele haben so einen inneren Kritiker, doch können sie letztendlich selbst darüber bestimmen, wie groß und bedeutsam dieser Kritiker wird. Es bringt einen nämlich nicht weiter, sich selbst immer wieder herunterzumachen. Im Gegenteil: man beraubt sich so mehr und mehr seiner Selbstachtung und seines Selbstwertgefühls.

Anstatt Dir z.B.Vorwürfe zu machen, wie z. B.: "Ich mache immer alles falsch", wäre es besser, wenn Du auf Deine Fehler verständnisvoll und wohlwollend reagierst. Je mehr Du Dich auf Deine Stärken und guten Eigenschaften konzentrierst, desto eher gelingt es Dir, Selbstvertrauen aufzubauen. Wenn Du hingegen. Deinen Blick ständig auf Deine Fehler und Unzulänglichkeiten lenkst, entsteht ein verzerrtes Selbstbild.

Sehr leichgt kann es auch passieren, dass man sich durch andere verunsichern lässt. Wenn Dich daher jemand heruntermacht oder sonstwie respektlos behandelt, dann brauchst Du das nicht einfach so hinnehmen. Du kannst Deinem Gegenüber in sachlichem Ton erklären, was Dir an seinem Verhalten nicht gefällt und dass Du eine andere Behandlung von ihm erwartest.

Ein guter Schritt in Richtung zu mehr Selbstvertrauen wäre, wenn Du in Dir selbst, statt in anderen Sicherheit suchst. Ansonsten machst Du Dich sehr leicht von dem Urteil anderer abhängig.

Besser wäre es, wenn Du lernst, auf Dein eigenes Können und auf Dein eigenes Urteilsvermögen zu vertrauen und, unabhängig von der Meinung oder Kritik anderer, eigenständige Entscheidungen triffst. Damit übernimmst Du mehr Eigenverantwortung, was sich wiederum positiv auf Dein Selbstbewusstsein auswirken kann (was aber nicht heißen soll, dass es nicht auch gut wäre, sich den Rat und die Meinung anderer anzuhören und darüber nachzudenken).

Was am Selbstvertrauen auch sehr oft krazt, ist die Kritik anderer Menschen. Bis zu einem gewissen Grad hast Du es jedoch selbst in der Hand, wie Du mit Kritik umgehst und ob Du zulässt, dass sie Dich in Deinen Grundfesten erschüttert.

Damit das nicht geschieht, könnte es Dir helfen, die Kritik eines anderen als nichts anderes zu sehen als seine persönliche Meinung. Andere Menschen mögen die Sache schon wieder ganz anders sehen. Es ist ja nicht schlecht, sich Kritik anzuhören, dennoch sollte man sich durch sie nicht verunsichern lassen und meinen, die anderen wüssten es immer besser.

Ein guter Tipp, um das Selbstbewusstsein zu stärken ist es, den Mut aufzubringen, auch einmal nein zu sagen. Manchmal verlangen andere von einem Dinge, wovon man genau weiß, dass sie einem entweder nicht gut tun oder man sie einfach nicht schaffen kann. Hier ist dann ein klares Nein angebracht. Damit zeigt man, dass man sich selbst ernst nimmt und an sich glaubt.

Dann möchte ich noch einen wichtigen Punkt anführen, der eng mit dem Selbstbewusstsein in Verbindung steht. Es geht um die persönliche Ausstrahlung, wie wir also auf andere wirken. Das fängt z. B. damit an, welche Körperhaltung Du einnimmst oder auch, was Du anderen durch Deine Mimik und Gestik zum Ausdruck bringst.

Wenn Du z.B. eine selbstbewusstere Haltung einnimmst, indem Du z. B. Deinen Körper aufrichtest, hat das auch Rückwirkungen auf Deine Gefühle. Auch das Sprechen kann ausschlaggebend sein. Versuche Dir durch ausreichend lautes und deutliches Sprechen bei anderen Gehör zu verschaffen. Halte das, was Du sagen möchtest, nicht für unwichtig oder unbedeutend! Auch Deine Meinung zählt, nicht nur die der anderen!

Du siehst also, es gibt eine ganze Anzahl an Möglichkeiten, an seinem Selbstvertrauen gezielt zu arbeiten. Sei nicht entmutigt, wenn sich Fortschritte nicht so schnell einstellen, wie Du es Dir wünschst. Mehr Selbstvertrauen zu entwickeln gleicht einem Training, an dem man ausdauernd und hart arbeiten muss.

Falls Du an Gott glaubst, könnte Dir auch folgender Gedanke helfen: Gott hält Dich persönlich für wichtig! Ja, jeder Einzelne bedeutet ihm etwas und er nimmt sich gern derer an, die niedergeschlagen und bedrückt sind. Das wird an einigen Stellen in der Bibel sehr schön zum Ausdruck gebracht.

Hier heißt es z.B.: "Ich, der Hohe und Erhabene“, sagt Gott, „wohne in der Höhe, im Heiligtum. Doch ich wohne auch bei denen, die traurig und bedrückt sind. Ich gebe ihnen neuen Mut und erfülle sie wieder mit Hoffnung“ (Jesaja 57:15, Hoffnung für alle). Damit dieses Versprechen zutreffen kann, ist es wichtig, sich etwas näher mit Gottes Wort zu beschäftigen. Viele haben festgestellt, dass sie dadurch zu einer ausgeglicheneren Einstellung zu sich selbst gelangt sind und mehr Lebensfreude entwickelt haben.

Ich wünsche Dir, dass es Dir gelingt, nach und nach mehr Selbstwertgefühl aufzubauen. Das braucht natürlich eine gewisse Zeit. Wenn Du jedoch am Ball bleibst und die gegebenen Tipps beachtest, wirst Du wahrscheinlich bald Änderungen in Deinem Denken und Fühlen feststellen können.

LG Philipp

Die Säulen der Behandlung von Minderwertigkeitskomplexen sind Psychotherapie und Selbsthilfe.

Die Selbsthilfe besteht im Austausch mit anderen Betroffenen und der Zu-Rate-Ziehung einer Vertrauensperson, die neutrale und objektive Einschätzungen zu den beruflichen Leistungen geben könnte. Eine Aussage über die Leistung der Betroffenen sollte neutral und gut begründet sein.

Da die Patienten zumeist Probleme damit haben, Andere um eine Einschätzung ihrer Leistungen zu bitten und die Objektivität dieser Aussage anzunehmen, sollten vor diesem Schritt erste psychotherapeutische Gespräche stehen.

Bei Minderwertigkeitskomplexen ist eine Verhaltenstherapie meist die beste Wahl. Zunächst werden die Ursachen ergründet und in einem langsamen Denkprozess realistisch hinterfragt. Im Anschluss stehen Aufgaben, um ein neues Verhalten zu erlernen und das Erlernte im Alltag zu erleben. Ziel der Psychotherapie ist der Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins.

Ich würde an deiner Stelle mal eine andere Strategie versuchen: Sei offensiv und schlag zurück.

Damit meine ich, wenn dich jemand verletzt, auch wenn es unbewusst war, dann sag ihm/ihr das ins Gesicht. Du kannst direkt hinterherhauen, was du denn an ihnen nicht schön findest.

Nicht du bist zu schlecht oder falsch. Sie sind diejenigen, die falsch und schlecht sind, wenn sie so unsensibel jedem ins Gesicht sagen, was an ihnen nicht schön ist.

Verlagere deine Selbstzweifel von dir weg auf die anderen. Zweifel lieber an ihnen als Menschen.

Das habe ich getan und das hat mir sehr geholfen, auch das Gute an mir zu sehen und mich nicht mehr minderwertig zu fühlen.

Hey,

was dir fehlt ist einfach Selbstbewusstsein.

Ich würde dir empfehlen mit Sport anzufangen. Das ist nicht nur gut für den Körper sondern auch für den Geist.

Ansonsten mach dir immer klar dass, falls mal jmd was gemeines zu dir sagt, das mehr über die Person aussagt als über dich.
Ansonsten kann man es eh nicht jedem Recht machen.

Je eher man sich sowas klar macht desto einfacher wird man es im Leben haben.

Ich wäre gerne anders, aber ich traue mich nicht. Ich will dann doch lieber so sein wie die Masse, weil mir dann keiner weh tut.

Selbst wenn du der angepassteste und "normalste" Mensch der Welt wärst würden dir auch dann Leute weh tun. Manche brauchen das einfach um ihr minderwertiges Selbstwertgefühl dadurch auszubessern indem sie andere schlecht machen.

LG und Kopf hoch

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