Bezahlung für das Pflegepraktikum?

4 Antworten

Es soll kleine Kliniken geben, oft in kirchlicher Hand, die geringe Aufwandentschädigungen (meist nur monatlich zweistellige Eurobeträge) bieten. Wenige andere bieten zB nur verbilligtes oder kostenloses Essen an. 

Also ich hab wirklich von noch keinem gehört, dass er dafür Geld bekommen hat! Und selbst wenn das theoretisch möglich wäre, glaub ich nicht, dass du überhaupt einen bezahlten Praktikumsplatz finden würdest. Es gibt ja so viele Medizinstudenten, die das Praktikum machen müssen, da werden die Krankenhäuser nicht ausgerechnet dich nehmen.

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Haha ja das ist mir klar deshalb ja theoretisch ;)

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Du bist in der Zeit eine " ungelernte Hilfskraft " und nicht wirklich eine Erleichterung für das Fachpersonal. Ich Grunde läufst du nur mit, helfen kannst / darfst du nicht wirklich. 

Du bekommst die Chance hinter die Kulissen zu schauen und dir einen ersten Eindruck zu verschaffen. 

Ich finde es etwas anmaßend hierfür Geld haben zu wollen....

Als evtl. Arzt wirst du in deinem Leben viele Dinge unentgeldlich leisten müssen. Eben weil du Arzt bist....

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Was ich nicht verstehe ist, dass man eine Frage nicht einfach so beantworten kann sondern gleich verurteilen muss. Die Frage war nicht warum man kein Geld kommt, oder welche Möglichkeiten es hierfür gibt, sondern nur: "Kann ein Pflegepraktikum, wenn es bezahlt wird angerechnet werden, oder ist vorgeschrieben, dass dieses unentgeltlich abgeleistet wird". Wenn man das nicht weiß, dann muss man hier auch nicht diskutieren.

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@Elski49

Ich habe dir nur klar gemacht das du in dieser Zeit nichts leisten wirst, im Gegenteil....du machst den Profis Arbeit.

Ich habe das auch durch und ich finde das unbezahlt gehört dazu. ^^

Also vorsicht mit nicht wissen. :o) 

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Außerdem denke ich nicht dass du bereits ein Pflegepraktikum abgeleistet hast, ansonsten würdest du nicht denken, dass man nur zuschaut und mitläuft. Ich wurde als richtige Arbeitskraft eingesetzt und musste auch Patienten alleine versorgen, ohne wirklich eingelernt worden zu sein und bei meinen Kommilitonen war es genauso. Aber das tut hier ohnehin nichts zur Sache.

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@Elski49

Ich habe mein Medz. Studium bereits hinter mir.....mit allem drum und dran. 

Du darfst ohne Aufsich keine Hand am Pat. anlegen....

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Wie gesagt darum geht es bei der Frage nicht.

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@Elski49

Doch, darum geht es. 

Du möchtest Geld für etwas was nicht bezahlt wird. 

Ein Praktikum. 

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Nein. Ich habe nie gesagt, dass ich Geld will. Ich habe nur gefragt ob es aus rechtlicher Sicht möglich ist, ein bezahltes "Praktikum" bzw. Arbeit in der Pflege als Pflegepraktikum anzurechnen. Wenn das aus der Formulierung nicht ersichtlich ist tut es mir leid

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@Elski49

Quelle RA



Handelt es sich um ein Pflichtpraktikum, das von Schule, Ausbildungseinrichtung oder Hochschule vorgeschrieben ist, haben die Praktikanten keinen Anspruch auf den Entgeld. Dasselbe gilt für ein Praktikum im Rahmen einer Berufsausbildungsvorbereitung oder in einer betrieblichen Einstiegsqualifizierung.


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@user8787

Also ich weiß ja nicht wo du dein Pflegepraktikum gemacht hast, aber man nimmt dem Pflegepersonal durchaus sehr viel Arbeit ab, nämlich genau, die auf die niemand Bock hat, sprich Waschen, Hilfe beim Toilettengang etc. Wirklich geteached wurde während des Pflegepraktikums keiner den ich kenne, das ganze ist ne einzige Ausbeutung und nichts anderes. Allerdings hast du recht, dass es in D dafür kein Entgelt gibt, das hat auch seinen Sinn. 

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Also sorry aber ich als Medizinstudentin muss hier auch mal meinen Senf hinzugeben: die tollen Profis von denen du redest schieben ihre ach so schwierige Arbeit an mich ab. Ich darf den Laufburschen spielen, verkotete Menschen waschen, alles putzen, Essen ausgeben, Patienten füttern. Das einzige was die „Profis“ machen ist mir Tabletten in die Hand zu drücken, welche ich den Patienten bringen soll. Ich laufe so viel, sodass ich am 2. Tag schon Schwindelanfälle bekam und die Schmerzen? keine Frage. Ich laufe pro Tag ca 20.000 Schritte (Health App) während die Pfleger in ihrem Aufenthaltsraum sitzen, Kaffee trinken, und sagen „die Kinder machen das alles schon.“
Dafür will ich dann auch bezahlt werden! Es ist unbezahlt, in unseren Ferien und 40 Stunden die Woche! Mit dem Minimum an Pause. Lieber erstmal selber erfahren, dann urteilen. Danke.

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Vorsemester Medizin sinnvoll?

hallooo - ich gehöre zu den Menschen die sich leider unglaublich für ein Medizinstudium interessieren, deren Chancen sich aber wirklich stark in Grenzen halten... Ich habe dieses Jahr Abi mit nem Schnitt von 1,8 gemacht, bin im Moment im Ausland und versuche jetzt alles mögliche, um irgendwie an ein Studienplatz fürs Wintersemester 2017/2018 zu bekommen. Gerade bin ich auf das Vorsemester in Berlin/Köln gestoßen, was einem erheblich bessere Chancen auf einen Studienplatz im AdH-Verfahren verspricht.

Meine Frage jetzt ist, ob schon jemand damit Erfahrung gemacht hat? Hab im Internet nicht so viel dazu gefunden, bzw nur veraltete Beiträge oder von der Schule promotete halt, ich würde gerne wissen, ob ich mit meinem Schnitt dadurch wirklich ne Chance habe, Medizinertest und HAM-Nat will ich auch noch machen, oder ob die Schule nur damit wirbt, als richtigen Bonus wird es ja nicht in den Auswahlverfahren aufgelistet, nur dass man im Auswahlgespräch punkten kann. Ist halt schon ne Menge Geld, sonst würde ich einfach die Zeit für das Pflegepraktikum nutzen, das könnte man ja auch noch im Auswahlgespräch einbringen.

Also, irgendjemand, der dadurch nen Platz bekommen hat? Gerne ausführliche Antworten! :)

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Ausbildungen vor dem Medizin-Studium oder Vorsemester?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bezogen auf ein sinnvolles Vorgehen vor Studium . Ich mache aktuell mein Abi auf dem zweiten Bildungsweg nach und werde es in drei Jahren in der Tasche haben, da bin ich 25 Jahre alt. Nun ist es mein Wunsch Medizin zu studieren und wenn natürlich der Schnitt nicht reichen sollte , gäbe es zwei Szenarien : Ich habe vor meinen Abi eine medizinnahe Ausbildung gemacht , die auch angerechnet wird; Diätassistent. Allerdings auch nur an vereinzelten Unis.

Ich könnt in meinen Beruf danach noch ein bisschen weitermachen , Geld verdienen und dies für mein Studium sparen sowie ein Vorsemester Medizin belegen.

Die zweite Option wäre die, nochmal eine Ausbildung als Krankenpfleger zu machen.Ich würde so meine Pflegepraktikum und den Erste Hilfe Kurs angerechnet kriegen. Die Ausbildung ist aber mit finanziellen Einbußen verbunden, da ich in Ausbildung ja nur meine Vergütung bekommen würde.

Könnte also nicht viel zurücklegen. Und die dauert ja auch nochmal drei Jahre.

Allerdings könnte ich im Studium nebenbei als Pfleger problemlos jobben.

Was wäre theoretisch gesehen die bessere Variante ?

Lg

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