Besteht Brandgefahr duch eine geschmolzene Lüsterklemme?

8 Antworten

was die brandgefahr betrifft, hat lutsches schon alles gesagt... wenn die sicherung raus ist, und es noch nicht brennt, besteht keine weitere brandgefahr.

was die Sicherung betrifft: die kann gewechselt werden, nach dem die Lüsterklemme erneuert ist.

bei solchen schraubsicherungen hast du am hinteren ende normalerweise einen kleinen Pinökel, der rausspringt, wenn sie durchbrennt. eigendlich sollte man das durch die runde kontrollscheibe sehen. aber nicht immer springt der Pinökel auch heraus.

in dem fall hilft leider nur, wenn man nicht weiß, welche sicherung es ist, sicherung für sicherung heraus zu schrauben, notfalls an dem kleinen Pinökel mit dem fingernagel etwas zu fummeln

lg, Anna

wenn der betreffende stromkreis außer betrieb ist ,sollte die gefahr gebannt sein.allerdings hast du keine sicherung entfernt ,also liegt noch spannung an.

vor wiederinbetriebnahme unbedingt den schaden fachgerecht beheben bzw. beheben lassen


Die Sicherung muss noch drin sein da so viel Strom garnicht vliessen kann( die klemme und der anderer Verbraucher sind in Serie geschaltet) aber es kann zu einem brand kommen da die klemme nun einen Grossen Widerstand hat. Nimm die Sicherung raus und ersetzte die klemme
( am besten wago klemmen weil man da sieht ob der Draht auch richtig drinn ist)

Aber auch nur bei den neueren Modellen, bei den alten Wago-Klemmen (273 und 222) die es auch noch gibt sieht man es nicht. Die haben in der Regel einen grauen undurchsichtigen Körper, wobei ich gesehen habe das es die 273 mittlerweile auch in transparent gibt. Aber nur bei 221 oder 2273 ist es auf jeden Fall so das sie immer transparent sind.

Auf jeden Fall auch besser als eine normale Lüsterklemme, die 2273 sind für einen Nennstrom bis 24A zugelassen und die 221 sogar bis 32A, letztere sind allerdings auch größer als die 2273, die doch sehr kompakt sind.

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warum kennst du dich so mit klemmen aus????

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@97BlackWolF97

Weil bei mir im Haus alles verbaut war was die Hersteller die letzten fünf Jahrzehnte so ausgespuckt haben. Klemmen aus Porzellan, Dosenklemmen aus Kunststoff und im bereits modernisierten Keller die grauen Wago 273. Und ich habe die alte Installation auf einen neuen Stand gebracht und mich deswegen mit der Materie beschäftigt. Teilweise haben die Elektriker in den 50ern sogar einfach in den Abzweigdosen die durchgehenden Kabel über ca. 1cm abisoliert, und eine andere Ader einfach nur drumgeknotet und das ganze dann dick mit Isolierband umwickelt. Das war allerdings kein normales Isolierband, sondern textilverstärktes. Sah aus wie Leukoplast das mit farbigem Harz getränkt war und schwarz oder rot. Das gibt im Laufe der Jahrzehnte durch Oxidation des Kupfers natürlich auch Übergangswiderstände was bei Klemmen so nicht passiert weil die Verschraubung, oder die Klemmung bei Federklemmen (wie z.B. Wago), gasdicht sind wenn man es richtig macht. Die Schraubklemmen können sich natürlich im Laufe der Jahrzehnte lösen, aber da müssen schon mal so 40 bis 50 Jahre vergehen.

Und eine angeschmolzene Lüsterklemme habe ich da auch schon gesehen, nämlich eine kleine 10A-Klemme an der der Küchenherd hing. Natürlich abgesichert mit einem H16 A-Leitungsschutzschalter.

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ich bin Elektriker und kannte bis jezt nur die wago's zum namen

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